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Minijobber - Einzahlen lohnt sich!

Pflichtbeitragszeiten sammeln und volle Leistung erhalten

Jobben neben dem Studium oder Wiedereinstieg nach der Kindererziehung: Fast 7 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten in einer geringfügigen Beschäftigung, auch bekannt als Minijob. Viele lassen sich von der Versicherungspflicht befreien. Dabei bringt die Zahlung eigener Beiträge den vollen Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung mit sich. Ob in Notsituationen wie Arbeitsunfällen oder Invalidität, aber auch zur Erreichung der Mindestversicherungszeiten - die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Vollwertige Pflichtbeitragszeiten sammeln

Seit dem 01. Januar 2013 besteht Versicherungspflicht für Minijobber. Der Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbetrag von 15 Prozent, der Beschäftige entrichtet 3,7 Prozent seines Verdienstes. Bei einem monatlichen Verdienst von 450 Euro liegt der Eigenbeitrag damit bei 16,65 Euro im Monat. Ein Jahr Versicherungspflicht als Minijobber entspricht dabei einem "normalen" Versicherungsjahr.
Es lohnt sich in der Regel, den Eigenanteil zu zahlen. Der Minijobber sammelt vollwertige Pflichtbeitragszeiten, die auch Voraussetzung für Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation ist oder beispielsweise einer Rente wegen Erwerbsminderung.
Anders verhält es sich bei einer geringfügigen Beschäftigung im Privaten Haushalt. Hier muss selbst ein Eigenanteil von 13,7 Prozent in die Rentenversicherung gezahlt werden.

Studenten und Eltern im Fokus

Ist die Altersvorsorge hier auch oft noch kein Thema, lohnt sich die Beitragszahlung dafür umso mehr. Denn besonders für Studenten ist es schwierig 45 Jahre Beitragszeit zu erreichen. Wenn bei einem Mini-Job neben dem Studium in die Rentenversicherung eingezahlt wird, kann so beispielsweise auch eine abschlagsfreie Rente mit 65 angestrebt werden.
Auch Müttern (und Vätern) ermöglicht der Minijob einen Vorteil: Hier gibt es Sonderregelungen in Verbindung mit der Kinderberücksichtigungszeit zur Aktivierung der Mütterrente und eine mögliche Aufwertung der Rente bei sehr geringen Verdiensten.

Riester – Anspruch auf staatliche Förderung

Der beitragszahlende Minijobber kann Abschluss eines Riester-Vertrags mit vergleichsweise geringen Eigenbeiträgen eine volle Förderung zur Riester-Rente erhalten. Insbesondere für Mütter mit mehreren Kindern oder Riester-Sparern unter 25 finden sich so günstige Möglichkeiten etwas für die Altersvorsorge zu tun.


Weitere Informationen bekommen Sie beim kostenlosen Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 1000 4800.

Informationen Rund um das Thema Minijobs finden Sie auch hier:

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Minijobs

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