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Der Weg zur Renten-Einheit

Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland

Fast 30 Jahre nach dem Mauerfall hat der Bundestag im April einen Gesetzentwurf zur Renten-Einheit auf den Weg gebracht. Von Juli 2018 an soll das ostdeutsche Rentenrecht schrittweise an die West-Regeln angeglichen werden.

Die innere Einheit bei der Rente würde damit Anfang 2025 endgültig vollendet sein. Davon profitieren Ruheständler und die heute rentennahen Jahrgänge im Osten. Der „Rentenwert“ Ost, Rechengröße für die Berechnung der Rentenhöhe und aktuell bei 95,7 Prozent des Westwerts, steigt von 2018 bis 2024 auf Westniveau.

Zur Renten-Einheit gehört zugleich die Gleichbehandlung der Verdienste. Die Arbeitsentgelte der Ost-Arbeitnehmer werden wegen ihres niedrigeren Lohnniveaus bis heute hochgewertet, damit dies nicht zu niedrigeren Renten führt. Bis 2025 wird dieser „Hochwertungsfaktor“ schrittweise komplett abgeschmolzen. Die Angleichung des ostdeutschen Rentenrechts kostet nach heutiger Schätzung in der Endstufe etwa 3,9 Milliarden Euro pro Jahr – eine Investition in die Vollendung der Einheit.

Grafik zur Ost-West-Rentenangleichung
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