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Rente ist nicht gleich Rente

Unterschiedliche Altersrenten – je nach Lebenssituation

Foto: Portrait eines RentnersIhre Altersrente können Sie zum gesetzlich vorgesehenen Zeitpunkt, später oder vorzeitig beantragen und als Voll­ oder Teilrente beziehen. Der Regelfall ist die reguläre Altersrente, auf die Sie Anspruch haben, wenn Sie mindestens 5 Jahre Wartezeit vorweisen können. Weiterhin gibt es noch die Altersrente für langjährig oder schwerbehinderte Versicherte (35 Jahre Wartezeit) und für besonders langjährige Versicherte mit 45 Jahren Wartezeit. Wichtige Kriterien für einen Rentenantrag sind meist Ihr Gesundheitszustand, die berufliche und private Situation sowie die bereits erworbenen Rentenansprüche.

Vorzeitig in Rente mit Rentenabschlag

Sie haben das Regelalter noch nicht erreicht und möchten vorzeitig mit beispielsweise 63 Jahren in Rente gehen? Dazu müssen Sie die entsprechenden Wartezeiten vorweisen können. Pro Jahr Ihres vorzeitigen Rentenbezugs ergibt sich eine Minderung um 3,6 Prozent.

Diese Kürzung können Sie durch zusätzliche Beitragszahlungen ganz oder teilweise ausgleichen. Ob sich das für Sie auch wirklich lohnt, erfahren Sie bei uns. Wir nehmen uns Zeit für Sie und beraten Sie umfassend und fair.

Teilrente als Alternative

Bei der Teilrente verzichten Sie auf einen Teil der Ihnen eigentlich bereits zustehenden Rente, dürfen dafür aber noch in einem größeren Maß hinzuverdienen – zum Beispiel bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber. Da für Ihren Teilzeitjob neben Ihrer Rente auch noch weitere Rentenbeiträge gezahlt werden, erhöht sich zudem Ihre spätere volle Altersrente.

Die Höhe des zulässigen Nebenverdienstes, die Hinzuverdienstgrenze, richtet sich einerseits nach Ihrem persönlichen Verdienst in den letzten drei Kalenderjahren vor Rentenbeginn, andererseits nach dem Anteil der gewünschten Rente.

Foto: Portrait einer RentnerinEine Teilrente lohnt sich üblicherweise nur, wenn Sie Ihre individuellen Grenzbeträge auch wirklich nutzen. Bevor Sie also mit Ihrem Arbeitgeber einen bestimmten Verdienst vereinbaren, lassen Sie sich zunächst von Ihrem Rentenversicherungsträger Ihre individuellen Hinzuverdienstgrenzen ausrechnen.

Falls Sie über die Altersgrenze hinaus weiter arbeiten möchten, gilt als grobe Richtschnur:

  • Wenn Sie Ihre Altersrente nach Erreichen des Mindestalters nicht beantragen, erhöht sich Ihr Rentenanspruch bei 40 zurückgelegten Versicherungsjahren durch die weitere Beitragszahlung um etwa 2,5 Prozent jährlich. Außerdem verringert sich in diesem Fall Ihr Rentenabschlag.
  • Wenn Sie die Ihnen zustehende Regelaltersrente nicht in Anspruch nehmen, sondern weiter arbeiten und damit den rentensteigernden Zuschlag ausschöpfen, steigt Ihr Rentenanspruch nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch 2 Jahre um insgesamt rund 17 Prozent (12 Prozent Zuschlag plus rund 5 Prozent Erhöhung durch Ihre weiteren Beiträge in diesen 2 Jahren). Bei einer Entscheidung für eine Verlängerung Ihrer Lebensarbeitszeit sollten Sie jedoch den Geldwert des zweijährigen Rentenaufschubs mit abwägen.

Der Abschlag gilt übrigens auch für Hinterbliebenenrenten.

Ausführliche Informationen zur Altersrente und den verschiedenen Typen erhalten Sie in unserer Broschüre „Die richtige Altersrente für Sie“: 

Broschüre „Die richtige Altersrente für Sie“

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