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Ausschlussgründe

Nicht jeder bekommt eine Reha

Wer bekommt keine Rehabilitation?

Foto: Frau liegt mit Hantel auf einer Gymnastikmatte

Für bestimmte Personengruppen sieht das Gesetz vor, dass kein Anspruch auf Rehabilitationsleistungen der Rentenversicherung besteht. Zumeist bestehen aber dann Ansprüche gegen andere Rehabilitationsträger oder den Dienstherren. Da bei den Leistungsarten die anspruchsberechtigten Personenkreise variieren, unterscheiden sich zumeist auch die jeweilig relevanten Ausschlussgründe.

Kinderrehabilitation

Eine Kinderrehabilitation wird nicht erbracht, wenn Sie Beamter oder Pensionär sind oder diesen Personenkreisen gleichgestellt sind.

Darüber hinaus wird keine Leistung für Kinder und für Bezieher einer Waisenrente erbracht, wenn diese aufgrund bestimmter Ereignisse gleichartige Leistungen eines anderen Rehabilitationsträgers erhalten können. So besteht bei einem Unfall in der Schule möglicherweise ein Anspruch gegen die gesetzliche Unfallversicherung, im Falle eines Impfschadens ein Anspruch gegen das Versorgungsamt.

Onkologische Rehabilitation

Leistungen zur onkologischen Rehabilitation können Sie von uns aber nicht erhalten, wenn Sie Beamter oder Pensionär sind oder diesen Personenkreisen gleichgestellt sind. Auch wenn Sie gleichartige Leistungen eines anderen Rehabilitationsträgers erhalten können, ist eine Leistung ausgeschlossen (zum Beispiel von der gesetzlichen Unfallversicherung wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit.

Gleiches gilt auch für Ihre nichtversicherten Angehörigen, die onkologische Rehabilitationsleistungen beantragen.

Medizinische Rehabilitation, Sucht-Rehabilitation, Anschlussrehabilitation und berufliche Rehabilitation

Keinen Anspruch auf Rehabilitationsleistungen haben Sie, wenn Sie

  • wegen eines Arbeitsunfalls, einer Berufskrankheit oder einer Schädigung im Sinnes des sozialen Entschädigungsrechts gleichartige Leistungen beispielsweise von der Unfallversicherung oder anderen Rehabilitationsträgern erhalten können, oder
  • bereits eines Altersrente (mindestens zwei Drittel der Vollrente) beziehen oder beantragt haben, oder
  • Beamter, Pensionär oder diesen gleichgestellte Person sind, oder
  • dauerhaft aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und bis zum Altersrentenbeginn zum Beispiel eine betriebliche Versorgungsleistung bekommen oder
  • sich in Untersuchungshaft oder im Vollzug einer Freiheitsstrafe befinden.

Leistungen zur medizinischen Rehabilitation werden nicht vor Ablauf von vier Jahren nach Durchführung solcher oder ähnlicher Leistungen zur Rehabilitation erbracht. Dies gilt nicht, wenn vorzeitige Leistungen aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich sind.

Benötigen Sie weitere Informationen zu den Ausschlussgründen, so wenden Sie sich bitte an eine unserer Auskunfts- und Beratungsstellen oder nutzen unser Servicetelefon. Darüber hinaus können Sie sich auch an eine der Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation wenden.

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