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Versicherungsrechtliche Voraussetzungen für eine Kinderrehabilitaion

Welche sind das?

Foto: Frau liegt mit Hantel auf einer Gymnastikmatte

Als Elternteil müssen Sie sogenannte versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Das bedeutet, Ihr Versicherungskonto bei der Rentenversicherung muss bestimmten Vorgaben entsprechen. Dazu gehört:

  • Sie haben in den letzten 2 Jahren vor dem Rehabilitationsantrag für mindestens 6 Kalendermonate Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit gezahlt oder
  • Sie haben zum Zeitpunkt der Antragstellung die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt oder
  • Sie sind bereits Rentner und erhalten eine Alters- oder Erwerbsminderungsrente.

Die vorgenannten Voraussetzungen gelten auch für Großeltern oder Geschwister, wenn diese das Kind in den Haushalt aufgenommen haben oder überwiegend unterhalten – die Kinderrehabilitation also aus deren Versicherung erbracht werden soll.

Auch Kinder und Jugendliche, die eine Waisenrente erhalten, können eine Kinderrehabilitation erhalten.

Manchmal sind Leistungen zur Rehabilitation für Ihr Kind jedoch nicht möglich. Dies gilt beispielsweise, wenn Sie als Elternteil eine Beschäftigung ausüben, aus der Sie beamtenrechtliche Ansprüche haben, oder wenn Sie bereits eine Pension erhalten. Auch wenn ein anderer Sozialversicherungsträger eine Rehabilitationsleistung für Ihr Kind finanziert, ist eine Kinderrehabilitation der Rentenversicherung ausgeschlossen: Ist beispielsweise die Gesundheit Ihres Kindes durch einen Schulunfall geschädigt worden, trägt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für eine Rehabilitation.

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