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Wer länger arbeitet, bekommt mehr Rente

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Arbeitnehmer, die nach Erreichen ihrer Regelaltersgrenze – sie liegt derzeit (für den Geburtsjahrgang 1950) bei 65 Jahren und vier Monaten – keine Rente beziehen und weiter arbeiten, erhöhen ihren zukünftigen Rentenanspruch gleich doppelt. Zum einen steigt die spätere Rente durch die Zahlung von weiteren Beiträgen. Dies bringt zum Beispiel bei einem Durchschnittsverdiener in den alten Bundesländern mit monatlich 2.900 Euro Brutto pro weiterem Berufsjahr rund 29 Euro Rentenzuwachs pro Monat. Darüber hinaus gibt es als Ausgleich für den späteren Rentenbeginn noch einen monatlichen Zuschlag von 0,5 Prozent pro hinausgeschobenem Monat. In einem Jahr summiert sich der Zuschlag auf sechs Prozent mehr Rente. Eine Obergrenze gibt es bei diesem Zuschlag nicht.

Insgesamt erhält also beispielsweise jemand, der ein Jahr länger arbeitet und seinen Renteneintritt entsprechend verschiebt, statt einer Rente von 1.000 Euro eine Rente von rund 1.090 Euro im Monat (1.000 Euro + 29 Euro wegen längerer Beitragszahlung + sechs Prozent von 1.029 Euro als Zuschlag). Bei zwei Jahren ergibt sich eine monatlich Rente von rund 1.186 Euro.

Weitere Auskünfte gibt die Deutsche Rentenversicherung im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de oder am Servicetelefon unter der kostenlosen Nummer 0800 10004800.

Stand Juni 2015

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