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Hinausschieben des Rentenbeginns

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema "Hinausschieben des Rentenbeginns in der Rentenversicherung".

Wie hoch ist das reguläre Rentenalter aktuell?

Mit Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze kann eine Regelaltersrente bezogen werden. Die Regelaltersgrenze steigt in diesem Jahr auf 65 Jahre und vier Monate. Sie gilt für den Jahrgang 1950, der in diesem Jahr 65 wird. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente steigt seit 2012 schrittweise von 65 auf 67 Jahre. Ab 2031 beträgt sie für alle nach 1963 Geborenen 67 Jahre.

Welche Auswirkungen hat ein hinausgeschobener Rentenbeginn?

Wird die Rente nach Erreichen der Regelaltersgrenze nicht in Anspruch genommen, erhöht sich der spätere Rentenanspruch um 0,5 Prozent pro Monat. Dies ergibt pro Jahr eine Erhöhung der späteren Rente um sechs Prozent. Geht ein Arbeitnehmer in dieser Zeit weiter einer Beschäftigung nach und zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiter Beiträge zur Rentenversicherung, erhöht dies die spätere Rente zusätzlich.

Um wieviel erhöht sich die Rente eines Durchschnittsverdieners durch ein Hinausschieben des Rentenbeginns um ein Jahr?

Hat ein Versicherter 40 Jahre durchschnittlich verdient, liegt seine Regelaltersrente in den alten Bundesländern aktuell bei rund 1.145 Euro Brutto. Durch ein weiteres Berufsjahr würde seine Regelaltersrente um rund 29 Euro ansteigen, da weiter Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt werden. Hinzu kommt der Zuschlag von sechs Prozent für den hinausgeschobenen Rentenbeginn. Daraus ergibt sich eine Rente in Höhe von rund 1.245 Euro. Der Durchschnittsverdiener erhöht seine Rente durch das weitere Berufsjahr in diesem Beispiel also um rund 100 Euro.

Wie erfahren Versicherte von den Auswirkungen, die mit einem hinausgeschobenen Rentenbeginn verbunden sind?

Versicherte, die die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren erfüllt und kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze noch keinen Antrag auf Altersrente gestellt haben, erhalten ein Hinweisschreiben von der Rentenversicherung. Darin werden sie informiert, dass sie Anspruch auf eine Regelaltersrente haben, die aber nur auf Antrag gezahlt wird. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Aufklärung über die Auswirkungen, die sich aus einem weiteren Aufschieben des Rentenbeginns ergeben.

Wo gibt es persönliche Beratung zu diesem Thema? 

Kostenlose Beratung vor Ort bietet die Deutsche Rentenversicherung in ihren Auskunfts- und Beratungsstellen an. Auch die ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten und Versichertenberater helfen wohnortnah und kostenlos weiter. Die Adressen findet man im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de. Informationen gibt es auch am Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter der kostenfreien Nummer 0800 1000 4800.

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