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Der frühe Vogel hat besser ausgesorgt

Das zahlt sich für Sie aus

Foto: Junger Mann am Schreibtisch

Um die Zeit nach dem Berufsleben auch finanziell sorgenfrei genießen zu können, beachten Sie von Anfang an die zwei folgenden Punkte:

  1. Nicht nur die Höhe Ihrer Beiträge ist für Ihre Rente entscheidend, sondern auch die Zeiten. Es gibt Zeiten, die für Ihre Rente förderlich sind und Zeiten, die man möglichst kurz halten sollte. Informieren Sie sich hier – es lohnt sich, denn wenn Sie hier durchblicken, können Sie Ihre Lebensplanung clever ausrichten und so später von einer höheren Rente profitieren. 
  2. Eine zusätzliche Vorsorge ist wichtig. Zwar ist und bleibt die Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung der wichtigste Baustein für Ihre Altersversorgung, Sie sollten aber trotzdem so früh wie möglich noch zusätzlich vorsorgen. 

Clevere Tipps zu diesen beiden Punkten:

Das zählt für die Rente

Damit Sie sich nicht später mal über verpasste Chancen ärgern, merken Sie sich: Jeder eingezahlte Euro zählt in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das fängt mit Ihrem ersten Beitrag in der Ausbildung an und endet erst mit dem letzten Beitrag vor Rentenbeginn. Dabei zählt besonders die Höhe Ihrer eingezahlten Beiträge, doch auch die Zeiten selbst beeinflussen teilweise Ihre Rentenhöhe und bestimmen vor allem, ob Sie überhaupt einen Leistungsanspruch haben. Für bestimmte Leistungen gilt nämlich eine Mindestversicherungszeit, die sogenannte Wartezeit.

Optimal für Ihre Rente: Viele Beitragszeiten

Die Zeit, in der Sie als Arbeitnehmer oder selbstständiger Pflichtversicherter in Deutschland Geld verdienen, gilt als Beitragszeit. Als Beitragszeiten gelten auch Zeiten Ihrer beruflichen Ausbildung, der Wehr- und Zivildienst beziehungsweise Bundesfreiwilligendienst, Zeiten der Kindererziehung und Pflege eines Familienmitglieds (mindestens 14 Stunden unentgeltlich pro Woche).

Förderlich für die Rente: Beitragsfreie Zeiten

Zu den beitragsfreien Zeiten zählen insbesondere Anrechnungszeiten, wie Arbeitsunfähigkeit, Krankheitszeiten zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr, Zeiten einer Rehabilitationsmaßnahme, die Mutterschutzfristen bei einer Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit (sofern keine Pflichtbeitragszeit), Zeiten der Ausbildungssuche zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr und Zeiten der Schulausbildung oder der Besuch einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme nach dem 17. Lebensjahr (maximal 8 Jahre). Erkundigen Sie sich  bei Ihrem Rentenversicherungsträger, welche Anrechnungszeiten bei Ihnen berücksichtigt werden können.

Wichtig für die Rente: Berücksichtigungszeiten

Berücksichtigungszeiten sind in manchen Fällen sinnvoll. Sie schließen mögliche Lücken im Versicherungsleben und beeinflussen die Bewertung der beitragsfreien Zeiten. Hauptsächlich sind dies die Zeiten der Kindererziehung bis zum vollendeten 10. Lebensjahr Ihres Kindes.

Alle anderen Zeiten wirken sich im Regelfall nicht positiv auf die gesetzliche Rente aus. 

Rentenblicker sorgen vor – und zwar jetzt!

Foto: Portrait eines lächelnden, jungen Mannes
Wussten Sie schon, dass Sie auch als Auszubildender „riestern“ können?

Eine Möglichkeit: „Riestern Sie“

Die staatliche Förderung von 154,00 Euro im Jahr macht die Riester-Rente attraktiv. Sie selbst sind schon ab 60 Euro pro Jahr – also 5 Euro pro Monat – dabei. Darüber hinaus passt sich die Riester-Rente optimal Ihren Familienverhältnissen an. Sobald Kinder da sind, erhalten Sie noch zusätzliche Zulagen. Fast alle Versicherungen bieten Riester-Verträge an, achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Ihnen angebotene Vertrag zertifiziert ist.

Bis zu Ihrem 25. Lebensjahr können Sie sich zudem noch den Berufseinsteigerbonus von 200,00 Euro im ersten Sparjahr schnappen.

Mitnehmen: Die Zusatzrente vom Chef

Die betriebliche Vorsorge lohnt sich besonders, wenn Ihr Arbeitgeber Teile Ihres Beitrags übernimmt. Während der Ausbildung bieten sich die Vermögenswirksamen Leistungen an. Langfristig bringt dies Steuervorteile und eine sehr gute Rendite. Erkundigen Sie sich dazu bei Ihrem Arbeitgeber.

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