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Ihre Beiträge bewirken viel

Wie funktioniert die Beitragszahlung und was können Sie erwarten?

Vom ersten Arbeitstag an

Foto: Zwei Frauen und ein Mann im GesprächMit Ihren Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung erwerben Sie Anspruch auf eine Altersrente,  eventuelle Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrenten wie auch medizinische und berufliche Rehabilitationsleistungen während Ihres Berufslebens. Zudem erhalten Sie im Alter einen Zuschuss für den Krankenversicherungsbeitrag. Als Arbeitnehmer müssen Sie dazu nur die Hälfte des aktuellen Beitragssatzes selbst aufbringen. Außerdem wirken sich bestimmte Zeiten, wie Kindererziehung, positiv auf Ihre Rente aus, ohne dass Sie dafür Beiträge zahlen.

Muss ich mich bei der Rentenversicherung anmelden?

Nein, Ihr Arbeitgeber hat die Pflicht, Sie vom ersten Tag Ihrer Arbeit an bei der Rentenversicherung anzumelden. Nach der Anmeldung erhalten Sie ein Schreiben Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers mit Ihrer persönlichen Sozialversicherungsnummer. Diese Nummer benötigen Sie für Rückfragen. Darunter finden Sie Ihr persönliches Rentenkonto, welches ein Leben lang gilt. Den Sozialversicherungsausweis, den es bis 2010 gegeben hat, gibt es übrigens seit 2011 nicht mehr.

Wer zahlt die Beiträge?

Die monatlichen Rentenbeiträge teilen Sie sich als Arbeitnehmer grundsätzlich mit Ihrem Arbeitgeber  Die Beiträge werden über die Krankenkassen Ihres Arbeitgebers eingezogen. Somit müssen Sie für Ihre Beiträge zur Altersvorsorge in der gesetzlichen Rentenversicherung selbst nur die Hälfte aufbringen, wohingegen pflichtversicherte Selbständige und freiwillig Versicherte ihren Beitrag allein erwirtschaften müssen. Sind Sie Wehr-  oder Zivildienstleistender? Dann übernimmt Ihren Beitrag der Staat. Als Pflegeperson zahlt die Pflegekasse für Sie. 

Wie hoch ist Ihr Beitragssatz?

2012 sank der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung und beträgt derzeit 18,7 Prozent vom Bruttoverdienst. Die Koppelung an Ihr Einkommen bedeutet: je höher dieses ist, desto höher Ihre Rente. Die Beitragsbemessungsgrenze, die jährlich neu für Ost (monatlich 5.700 Euro) und West (monatlich 6.350 Euro) festgelegt wird, markiert dabei die Obergrenze. 

Wie viel Rente kann ich erwarten?

Foto: Mann sitzt am Tisch und hält eine Renteninformation in seinen HändenWir informieren Versicherte ab 27 Jahren und mindestens 5 Jahren Beitragszeit postalisch mit der Renteninformation über den jeweils aktuellen Stand. Die Rentenrechnung selbst ist meist komplizierter, da sie durch viele individuelle Faktoren beeinflusst wird. Generell gilt: je mehr Beitragsjahre Sie zusammenhängend vorweisen können, desto besser sieht Ihre Rente aus.

Nicht immer sind die Unterlagen bei Ihrem Rentenversicherungsträger vollständig vorhanden. Sie sollten daher regelmäßig überprüfen, welche Zeiten gespeichert sind und welche nicht. Je kürzer die Zeiten zurückliegen, desto einfacher wird es für Sie sein, Nachweise und Unterlagen zu beschaffen. Das geht entweder mit einer Kontenklärung gemeinsam mit Ihrem Rentenversicherungsträger oder ganz bequem online.

Welche Zeiten sich wie auf Ihre Rente auswirken, erfahren Sie auf der unter dem folgenden Link:

Diese Zeiten spielen bei der Rentenberechnung eine Rolle

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