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Unfall und Krankheit

Auch Sache der Rentenversicherung

Foto: Zwei Frauen sitzen Rücken an Rücken auf einer GymnastikmatteWerden Sie krank oder aufgrund eines Unfalls arbeitsunfähig, zahlt in der Regel der Arbeitgeber bis zu 6 Wochen lang Ihren Lohn beziehungsweise Ihr Gehalt weiter. Danach springt die Krankenkasse ein. Diese zahlt bis zu 78 Wochen pro Krankheitsfall. Bei langwierigen und ernsthaften Gesundheitsproblemen, die Ihre berufliche Tätigkeit (dauerhaft) beeinträchtigen, kommt die gesetzliche Rentenversicherung ins Spiel:

„Reha vor Rente“

Das eigene Leben möglichst bald wieder selbst in die Hand zu nehmen ist wichtig für Sie. Als gesetzliche Rentenversicherung unterstützen wir Sie dabei, indem wir beispielsweise die Kosten für stationäre und ambulante medizinische Rehabilitationsmaßnahmen übernehmen. Bei Bedarf finanzieren wir auch notwendige Umschulungen oder Weiterbildungen. Zudem bieten wir Anschlussrehabilitationen nach schweren Unfällen oder Akuterkrankungen, wie Herzinfarkt oder Operationen an sowie Entwöhnungsbehandlungen oder Rehabilitationen nach Krebserkrankungen. Unser Ziel ist, Ihnen zu helfen, schnell Ihre Erwerbsfähigkeit wiederzuerlangen.

AchtungStatistisch gesehen muss jeder vierte Arbeitnehmer vorzeitig seinen Beruf aufgeben oder aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Oft aufgrund extremer körperlicher Belastungen, Krankheit oder – insbesondere bei jungen Menschen – Unfällen im Straßenverkehr, beim Sport oder in der Freizeit.

Erwerbsminderungsrente: Wenn Sie dauerhaft beruflich eingeschränkt sind

Sie sind in Folge von Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage, mehr als sechs Stunden am Tag zu arbeiten? Dann können Sie Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Diese wird  grundsätzlich als Zeitrente gezahlt, es sei denn es steht von Anfang an fest, dass Ihre Erwerbsminderung nicht mehr behoben werden kann.

Eine Zeitrente wird immer nur für längstens drei Jahre bewilligt und kann auf höchstens neun Jahre verlängert werden. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand bis dahin nicht gebessert haben, erhalten Sie als Versicherter dann unbefristet Ihre Rente. Sind Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch drei bis unter sechs Stunden einsatzfähig, gelten Sie als teilweise erwerbsgemindert und bekommen  eine halbe Rente.

AchtungAuch freiwillig Versicherte können in bestimmten Fällen eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Dazu müssen Sie aber entsprechende Vorversicherungszeiten nachweisen. Hier ist eine individuelle Beratung unbedingt nötig.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Leistungen

Sind Sie durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit vermindert erwerbsfähig geworden, reicht schon ein Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung aus, damit Sie einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Nach einem Jahr erstreckt sich der Schutz auch auf Freizeitunfälle. Um Rehabilitationsleistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie in der Regel mindestens 15 Jahre lang versichert sein. 

Absicherung im Todesfall

Bei tödlichen Unfällen sind die Angehörigen abgesichert: Als Witwen, Witwer, eingetragene Lebenspartner oder Waisen erhalten Sie eine Hinterbliebenenrente, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. 

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