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Unfall, Krankheit, Reha

Auch Sache der Rentenversicherung

Foto: Portrait einer Frau mit Kopfbedeckung

Sobald durch eine Krankheit oder infolge eines Unfalls Ihre Erwerbsfähigkeit auf lange Sicht gefährdet oder eingeschränkt wird, hilft Ihnen die Deutsche Rentenversicherung häufig mit einer Rehabilitation oder einer Rente weiter.

Bei Bedarf ...

  • übernehmen wir die Kosten für Ihre stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen
  • finanzieren wir Ihnen notwendige Umschulungen oder Weiterbildungen
  • bieten wir Ihnen Anschlussrehabilitationen nach Unfällen oder Akuterkrankungen, wie Herzinfarkt, Operationen oder Krebserkrankungen sowie Entwöhnungsbehandlungen
  • tragen wir die Kosten für Ihre berufliche Rehabilitation – das sind Maßnahmen, die Ihre weitere Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen, wie eine auf Ihre gesundheitlichen Bedürfnisse optimierte Büroeinrichtung oder der behindertengerechte Umbau Ihres Fahrzeugs. Auch die oben erwähnten Umschulungen und Weiterbildungen gehören zur Beruflichen Rehabilitation.

Mit diesen Leistungen wollen wir Ihnen ermöglichen, Ihre Erwerbsfähigkeit wiederzuerlangen.

Es trifft nicht immer nur die anderen
Statistisch gesehen muss jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig seinen Beruf aufgeben oder ganz aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

Voraussetzungen für Rehabilitationsleistungen

Als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten Sie üblicherweise Reha-Leistungen, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie werden bereits von einem Facharzt  wegen Ihrer speziellen Erkrankung behandelt
  • Die Rehabilitation ist aus gesundheitlichen Gründen erforderlich
  • Bei einer medizinischen Reha sind Sie  rehabilitationsfähig und körperlich in der Lage, die Reha durchzuführen
  • Bei Ihnen besteht eine positive Rehabilitationsprognose
  • Die Ziele der Rehabilitation können in einem realistischen Zeitrahmen erreicht werden
  • Sie können zum Zeitpunkt der Antragstellung 15 Jahre Wartezeit vorweisen.
  • Sie haben in den letzten 2 Jahren vor Antragsstellung mindestens für 6 Kalendermonate Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung geleistet.

In der Praxis gibt es allerdings auch Ausnahmen. Beispielsweise bei berufsbedingten Unfällen oder während einer Ausbildung. Lassen Sie sich in jedem Fall zunächst einmal beraten. Neben den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung gibt es dafür die „Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation“:

Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation

Reha vor Rente  

Foto: Zwei Frauen sitzen Rücken an Rücken auf einer GymnastikmatteGenerell gilt: Erst wenn wir alle Rehabilitationsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, kommt als letzte Konsequenz eine Erwerbsminderungsrente infrage. Auf diese haben Sie Anspruch, wenn Sie in Folge von Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage sind, mehr als sechs Stunden am Tag zu arbeiten. Ausführliche Informationen zur Erwerbsminderungsrente haben wir Ihnen im Themenbereich auf unserer Website zusammengestellt:

Informationen zu Erwerbsminderungsrenten

Absicherung im Todesfall

Bei tödlichen Unfällen sind die Angehörigen abgesichert: Als Witwen, Witwer, eingetragene Lebenspartner oder Waisen erhalten Sie eine Hinterbliebenenrente:

Ausführliche Informationen zu Renten für Hinterbliebene

zusätzliche Informationen

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