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Wann Sie in Rente gehen können

Viele Rentenarten, viele Möglichkeiten

Foto: Ein älterer Herr küsst eine ältere Dame auf die WangeMöchten Sie ohne Abstriche bei Ihrer Rente in den Ruhestand gehen, müssen Sie eine bestimmte Altersgrenze erreichen. Diese steigt stufenweise von 65 Jahren auf 67 Jahre an.

Während Mitte 1950 Arbeitnehmer ab einem Alter von etwa 17 bis 18 Jahren in die Rentenversicherung einzahlten, vergingen damals durchschnittlich 45 Jahre bis zum Rentenbeginn. Heute sind dies nur noch 35 Jahre – und das bei höherer Lebenserwartung.

Stufenweise Anhebung ab 2012

Die Altersgrenze für die Regelaltersrente wird zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Mit dem Geburtsjahrgang 1947 erfolgt die Anhebung zunächst in 1-Monats-,  ab 2024 in 2-Monats-Schritten. Für Versicherte ab Jahrgang 1964 gilt dann die Regelaltersgrenze von 67 Jahren.

Sie können selbstverständlich vorzeitig in Rente gehen, wobei Ihre Rente wegen der Abschläge geringer ausfällt. Informationen dazu erhalten Sie über den nachfolgenden Link "Arten und Regeln der Altersrente":

"Arten und Regeln der Altersrente"

Ausnahmen von der Anhebung

Das oben genannte Eintrittsalter gilt nicht für alle Altersrenten. Die Änderungen im Überblick:

"Rente ab 63", Altersrente für besonders langjährig Versicherte

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte gibt es seit dem Jahr 2012 für Versicherte, die mindestens 65 Jahre alt sind und 45 Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit oder Be rücksichtigungszeiten zurückgelegt haben.

Ab 1. Juli 2014 können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 steigt diese Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente wieder schrittweise an. Für alle 1964 oder später Geborenen liegt sie wieder wie bislang bei 65 Jahren. Welche Zeiten mitzählen, erfahren Sie hier.

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen wird stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben - beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1952.

Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute

Für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1951 geboren sind, wird das Eintrittsalter schrittweise auf das 62. Lebensjahr angehoben.

Andere Renten sind von der Anhebung ebenfalls betroffen

Erwerbsminderungsrenten

Bei der Erwerbsminderungsrente soll die Altersgrenze für Ihren abschlagsfreien Rentenbeginn grundsätzlich ebenfalls vom 63. auf das vollendete 65. Lebensjahr angehoben werden.

Hinterbliebenenrenten

Die Altersgrenze wird abhängig vom Todesjahr des Versicherten, stufenweise vom 45. auf das 47. Lebensjahr erhöht  – beginnend mit dem Jahr 2012.

Die ab 2012 eingeführte Altersrente für besonders langjährig Versicherte, die eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben, kann mit 65 Jahren in Anspruch genommen werden.

Ausführliche Informationen zur Altersrente und der schrittweisen Erhöhung Ihres Renteneintrittsalters erhalten Sie in unserer Broschüre „Die richtige Altersrente für Sie“: 

Broschüre „Die richtige Altersrente für Sie“

Rentenbeginn online berechnen

Über den Rentenbeginnrechner können Sie Ihren frühestmöglichen und Ihren regulären Rentenbeginn bei allen Altersrenten ermitteln. Dazu benötigen wir nur wenige Angaben von Ihnen. Über den nachfolgenden Link können Sie den Rentenbeginn online berechnen:

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