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Rentenrechtliche Zeiten

Was für die Rente zählt

Foto: Mann baut einen Holzklotzturm Selten liegt bei Versicherten eine durchgehende Beschäftigung vom Anfang bis zum Ende des Berufslebens vor. Auch Zeiten der Ausbildung, Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit zählen für die Rente.

Welche Zeiten wirken sich wie aus?

Beitragszeiten: Optimal für die Rente

Dazu zählen:

  • Zeiten Ihrer beruflichen Ausbildung
  • Ihre Zeit als Arbeitnehmer
  • Zeiten nach dem 31.12.1978, in denen Sie Schlechtwettergeld, Winterausfallgeld oder Saison-Kurzarbeitergeld bezogen haben
  • Ihr Wehr- oder Zivil- beziehungsweise Bundesfreiwilligendienst.

Hinzu kommen Zeiten, in denen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld oder Krankengeld bezogen werden sowie Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege eines Familienmitglieds. Mehr Informationen dazu gibt es unter den folgenden Links:

Kindererziehung: Ihr Plus für die Rente
Pflege von Angehörigen: Das lohnt sich
Wie sich Arbeitslosigkeit auf die Rente auswirkt

Als Beitragszeiten gelten auch Zeiten, für die Sie freiwillig oder nachträglich Geld eingezahlt haben.

Beitragsfreie Zeiten fördern die Rente

Zu den Anrechnungszeiten zählen Zeiten

  • der Arbeitsunfähigkeit
  • der Krankheit zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr
  • der Schwangerschaft und des Wochenbetts
  • des Bezuges von Schlechtwettergeld (längstens bis zum 31.12.1978)
  • des Rentenbezugs
  • der Arbeitslosigkeit (sofern keine Pflichtbeitragszeit)
  • der Ausbildungssuche zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr
  • der Schulausbildung oder einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme nach dem 17. Lebensjahr.

Ersatzzeiten spielen heute kaum noch eine Rolle. Diese sollten in der Vergangenheit hauptsächlich Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs (militärischer Dienst, Internierung, politische Verfolgung) auf die Versicherungsbiographie ausgleichen.

Die so genannten Zurechnungszeiten gelten für erwerbsgeminderte Versicherte und bei Hinterbliebenenrenten. Details hierzu erfahren Sie in Ihrer Beratungsstelle oder am Servicetelefon.

Berücksichtigungszeiten: Wichtig für die Rente

Berücksichtigungszeiten sind Zeiten der Kindererziehung bis zum vollendeten 10. Lebensjahr des Kindes sowie Zeiten für eine nichterwerbsmäßige Pflege eines Pflegebedürftigen zwischen dem 1. Januar 1992 und dem 31. März 1995.

Berücksichtigungszeiten spielen bei der Frage eine Rolle, ob alle Voraussetzungen für eine Rente erfüllt wurden. Weiterhin können sie die Bewertung der beitragsfreien Zeiten beeinflussen.
Sie haben noch Fragen? Die Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung helfen Ihnen gerne weiter.

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