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Der Rentenantrag

Leistungen nur auf Antrag

Foto: Mann blickt von seiner Zeitung aufAlle Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden nur auf Antrag gezahlt. Um Ihren Rentenanspruch geltend zu machen, müssen Sie daher unbedingt einen Antrag stellen. Damit veranlassen Sie, dass das Rentenverfahren beim zuständigen Rentenversicherungsträger eingeleitet wird. Wenn Sie einen Rentenantrag stellen möchten, benutzen Sie bitte den dafür vorgesehenen Antragsvordruck. Sie beschleunigen damit das Rentenverfahren. Sie können den Antrag allerdings auch formlos stellen.

Dem Rentenantrag fügen Sie bitte alle notwendigen Versicherungsunterlagen für die Zeiten bei, die im Versicherungsverlauf noch nicht erfasst sind. Dies sind zum Beispiel:

  • Nachweise über Ausbildungszeiten
  • Nachweise über Arbeitslosigkeit und Krankheitszeiten
  • Geburtsurkunden der Kinder (auch bei Vätern - Wichtig für Beiträge zur Pflegeversicherung der Rentner)
  • Lehrvertrag und Gesellen- oder Kaufmannsgehilfenbrief oder ähnliches; auch wenn die Lehre abgebrochen wurde oder Sie durch die Prüfung gefallen sind.

Außerdem benötigen wir:

  • Ihre Steueridentifikationsnummer
  • Ihre internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC
  • Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Ihre Chipkarte der Krankenkasse

Beim Ausfüllen der Antragsformulare sind Ihnen unsere Kolleginnen und Kollegen in den Auskunfts- und Beratungsstellen beziehungsweise die Versichertenberater und -älteste gerne behilflich. Auch die Mitarbeiter der Versicherungsämter, Gemeindeverwaltungen und der gesetzlichen Krankenkassen stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und nehmen Anträge entgegen. Selbstverständlich können Sie den Antrag auch direkt beim Rentenversicherungsträger stellen. Bitte die Versicherungsnummer nicht vergessen!

Für einen nahtlosen Übergang zwischen Beschäftigung und Rente sollten Sie Ihren Antrag auf Altersrente etwa drei Monate vor Erreichen des entsprechenden Lebensalters stellen.

Eine verspätete Antragstellung kann zu einem späteren Beginn der Rentenzahlung führen.

Bei schwierigen Ermittlungen kann sich die abschließende Bearbeitung Ihres Rentenantrages eventuell verzögern. Ist der Rentenanspruch dem Grunde nach aber gegeben, so können Sie einen Vorschuss auf Ihre künftige Rente beantragen.

Witwenrenten und Witwerrenten

War Ihr Ehe- oder eingetragener Lebenspartner bereits Rentner, können Sie innerhalb von 30 Tagen nach seinem Tod bei der Deutschen Post AG einen Vorschuss auf die Witwen- oder Witwerrente beantragen. Sie müssen dafür lediglich die Sterbeurkunde vorlegen. Formulare gibt es bei jedem Postamt.

Dieses so genannte Sterbevierteljahr beträgt das Dreifache der für den Sterbemonat gezahlten Rente und wird auf die späteren Witwen- oder Witwerrentenansprüche angerechnet.

Dieser Antrag allein reicht aber für eine Berechnung der Hinterbliebenenrente nicht aus. Den formellen Rentenantrag müssen Sie deshalb Ihrem Rentenversicherungsträger nachreichen.

Waisenrenten

Die gesetzlichen Vertreter sind zur Antragstellung berechtigt. Wenn diese keine Einwände erheben, kann ein Minderjähriger nach Vollendung des 15. Lebensjahres den Antrag auch für sich selbst stellen.

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