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Berufsförderungswerke

Hilfe bei Berufsunfähigkeit

Foto: Eine junge Frau im Rollstuhl blickt über ihre Schulter zurück

Berufsförderungswerke sind außerbetriebliche Bildungseinrichtungen in einer gemeinnützigen Gesellschaftsform in öffentlicher oder privater Trägerschaft. Sie sind spezialisiert auf die berufliche Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen, die in der Regel ihre vorangegangene Berufstätigkeit wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht weiter ausüben können. Die Maßnahmen werden als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach dem SGB IX erbracht. Kostenträger hierfür sind die Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften, Bundesagentur für Arbeit und gesetzlichen Krankenkassen.

Im Gegensatz zur regulären Berufsausbildungen dauert die Ausbildung in einem Berufsförderungswerk nur zwei Jahre. Die Ausbildung findet im Berufsförderungswerk statt. Es gibt keine Trennung zwischen Betrieb und Berufsschule. Zusätzlich führen die Rehabilitanden berufsbezogene Praktika in wohnortnahen Betrieben durch. In den Berufsförderungswerken werden auch integrationsorientierte Qualifizierungen mit individueller Dauer und Zielen angeboten. Die Rehabilitanden werden zusätzlich von den Integrationsfachdiensten bei der zeitnahen Wiedereingliederung unterstützt.

Im vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geschaffenen Netzplan gibt es bundesweit 28 Berufsförderungswerke. Sechs davon haben sich auf bestimmte Behinderungen wie Blindheit und Querschnittslähmung spezialisiert. In 180 verschiedenen Ausbildungsgängen und Teilqualifikationen stehen den Rehabilitanden rund 15.000 Plätze zur Verfügung. Ziel ist die erfolgreiche und langfristige Wiedereingliederung leistungsgewandelter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt.

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