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Korrekt anmelden

Was Sie hierbei beachten sollten

Foto: Portrait eines Gebäudereinigers

Als Arbeitgeber müssen Sie für jeden Mirarbeiter Meldungen zur Sozialversicherung abgeben. Diese sind unter anderem erforderlich bei Beginn, Ende oder Unterbrechung einer Beschäftigung.

Die erforderlichen Meldungen dürfen nur aus maschinell geführten Gehaltsabrechnungsprogrammen erzeugt werden. Eine Alternative sind zugelassene Ausfüllhilfen. Über das maschinelle Meldeverfahren informieren Sie die Krankenkassen. Sie sind die Einzugsstelle für die Sozialversicherungsbeiträge.

Unser Tipp:
Neben der Übermittlung von Daten aus zugelassenen Gehaltsabrechnungsprogrammen steht Ihnen die kostenfreie Software sv.net zur Verfügung. Mehr hierzu erfahren Sie unter www.itsg.de.

Neue Mitarbeiter müssen Sie bei der zuständigen Krankenkasse anmelden. Zuständig ist die Krankenkasse bei der Ihr Mitarbeiter versichert ist, soweit es sich um eine gesetzliche Krankenkasse handelt. Die Anmeldung muss mit der ersten Lohn- und Gehaltsabrechnung, spätestens innerhalb von sechs Wochen nach dem ersten Arbeitstag, abgegeben werden.

Beiträge richtig überweisen

Bitte beachten Sie:
Bei der Meldung müssen Sie auch Ihre Firmenadresse und Ihre achtstellige Betriebsnummer angeben. Sollte die Betriebsnummer noch nicht bekannt sein, wenden Sie sich bitte an die zuständige Agentur für Arbeit.

Ihr Mitarbeiter muss Sie bei der Anmeldung unterstützen, indem er Ihnen seinen Sozialversicherungsausweis und die Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse zur Verfügung stellt.

Für Beschäftigte einiger Wirtschaftsbereiche muss eine Sofortmeldung, die nicht die "normale" Anmeldung ersetzt, abgegeben werden. Zu diesen Wirtschaftszweigen zählen beispielsweise das Bau-, das Schausteller-, das Gebäudereinigungs- und das Gaststättengewerbe. Unter Sofortmeldung versteht man eine Meldung spätestens zur Beschäftigungsaufnahme. Die Sofortmeldung wird direkt von der Datenstelle der Rentenversicherungsträger entgegengenommen.

Im Meldeverfahren wird mit dem Personengruppenschlüssel angegeben, zu welchem Personenkreis ein neuer Mitarbeiter gehört. Die Schlüsselzahl "101" steht beispielsweise für versicherungspflichtig Beschäftigte ohne Besonderheiten.

Mit dem vierstelligen Beitragsgruppenschlüssel wird das Versicherungsverhältnis dokumentiert. dazu wird in jeder der vier Stellen - in der Reihenfolge Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung - eine für den Beschäftigten jeweils zutreffende Ziffer angegeben.

Die notwendigen Schlüsselzahlen finden Sie im Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit unter nachfolgendem Link:

Schlüsselzahlen

Ganz wichtig ist auch die Versicherungsnummer des Arbeitnehmers. Sie ist für die gesetzliche Rentenversicherung ein unverzichtbares Ordnungsmerkmal.

Mehr zum Thema "Arbeitnehmer korrekt anmelden" können Sie auch in der Broschüre "Auf den Punkt gebracht: Meldungen" nachlesen.

zur Broschüre

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