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Deutsche Rentenversicherung - Informationen zur Organisationsreform

Gemeinsam unter einem Dach

Ein einheitliches Erscheinungsbild

Seit Oktober 2005 treten alle Rentenversicherungsträger unter dem gemeinsamen Dach „Deutsche Rentenversicherung“ auf.

Mit dem einheitlichen Erscheinungsbild wird die Kundenorientierung der Deutschen Rentenversicherung gestärkt. Es schafft eine bessere Orientierung für Versicherte, Rentner und Arbeitgeber und unterstreicht die herausragende Position, die die Rentenversicherung im Gesamtsystem der sozialen Sicherung einnimmt.

Die neue Aufgabenverteilung

Die Organisationsreform hat die Zusammenarbeit zwischen den Rentenversicherungsträgern intensiviert.

Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, dem Zusammenschluss der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und dem Verband Deutscher Rentenversicherungsträger, werden seit dem 1. Oktober 2005 die Grundsatz- und Querschnittsaufgaben gebündelt. Sie vertritt die gesetzliche Rentenversicherung als Gesamtheit und ist unter anderem für fachliche und rechtliche Grundsatzfragen sowie für grundsätzliche organisatorische und finanzielle Fragen zuständig. Darüber hinaus entwickelt und steuert sie den internen Wettbewerb im Rahmen des vom Gesetzgeber geforderten Benchmarkingsystems. Als Träger soll die Deutsche Rentenversicherung Bund künftig 40 Prozent der Versicherten betreuen.

Aus der Bundesknappschaft, der Bahnversicherungsanstalt und der Seekasse wurde ein zweiter Bundesträger gebildet, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Sie soll für fünf Prozent der Versicherten zuständig sein. Die Landesversicherungsanstalten wurden am 1. Oktober 2005 umbenannt. Sie heißen jetzt zum Beispiel Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg oder Deutsche Rentenversicherung Nord. Die Regionalträger sollen für 55 Prozent der Versicherten zuständig sein; sie verwalten zukünftig den größten Teil des Auskunfts- und Beratungsdienststellennetzes.

Kosten sparen - Effizienz steigern

Ziele der Organisationsreform waren, Synergieeffekte zu nutzen, Verwaltungsabläufe zu verschlanken und Zahlungsströme zu vereinfachen. Die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten wurde abgeschafft. Dadurch wurden Meldeverfahren einfacher, Arbeitgeber können Beiträge zur Rentenversicherung einheitlich abführen. Darüber hinaus sollen die heute bereits sehr niedrigen Verwaltungsausgaben innerhalb von fünf Jahren um zehn Prozent reduziert werden.

Beratung und Service stärken

Die Deutsche Rentenversicherung informiert über alle Themen rund um die Alterssicherung und gibt unabhängige Auskünfte. Rentner, Versicherte und Arbeitgeber können sich mit ihren Fragen persönlich an jede der rund 1.000 Auskunfts- und Beratungsstellen wenden – unabhängig davon, welcher Rentenversicherungsträger das Versicherungskonto führt. Darüber hinaus sind rund 5.000 Versichertenälteste und Versichertenberater ehrenamtlich im Einsatz. Sie beantworten Fragen zur Rentenversicherung und sind berechtigt, Leistungsanträge entgegenzunehmen.

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