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Kardiovaskuläres Reha-Nachsorgeprogramm (KARENA)

KARENA ist ein von der Deutschen Rentenversicherung Nord konzipiertes standardisiertes Nachsorgeprogramm, das für den Einsatz im ersten Jahr nach kardiologisch-angiologischer Rehabilitation vorgesehen ist. Hauptbestandteil von KARENA ist ein Schulungsprogramm zur Wissensauffrischung und Motivationsförderung.

Indikationen von KARENA sind die Erkrankungen und Operationen am Herz-Kreislaufsystem, insbesondere bei Patienten nach Schlaganfall oder Herzinfarkt, mit Bluthochdruck, Herzschwäche, Rhythmusstörungen, Arterieller Verschlusskrankheit.

Eine Teilnahme an KARENA kann in Betracht kommen, wenn

  • das Risikoprofil der Patienten durch die Teilnahme an der kardiologischen Rehabilitation günstig beeinflusst wurde und
  • durch regelmäßige Auffrischung des Wissens und der Motivation sich der positive Einfluss der Reha verstetigen kann.

Inhaltlich orientiert sich die kardiovaskuläre Reha-Nachsorge an den Bestandteilen der Rehabilitation. Sie wird von einem interdisziplinären Team geleitet. Die Therapie findet in Gruppen statt. Interaktive Schulungsmodule zu Themen wie Ernährung, Risikofaktoren, anzustrebende Blutdruck- und Blutfettwerte sowie einzunehmende Medikamente werden unter Leitung eines Arztes oder Ernährungsberaters angeboten. Weiterhin thematisieren und begleiten Ärzte/Psychologen zusammen mit den Patienten deren Erfahrungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise. Sport- und Bewegungstherapien werden persönlich von Ärzten betreut und überwacht.

Antritt der KARENA

Nach der Reha-Maßnahme nimmt der Versicherte so frühzeitig wie möglich Kontakt mit der vorgeschlagenen Nachsorgeeinrichtung auf und vereinbart den Termin zur ersten Sitzung. Die erste Sitzung findet möglichst innerhalb der ersten 3 Monate nach der Rehabilitation statt.

Die Sitzungen werden jeweils am Samstagvormittag für ca. 3,5 Stunden abgehalten. Pro Quartal ist eine Sitzung vorgesehen. Im Rahmen des Programmes werden insgesamt also 4 Sitzungen durchgeführt.

Der Zeitraum der Nachsorge und somit auch der Kostenübernahme ist auf maximal ein Jahr nach Ende der Rehabilitation begrenzt.

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