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„Rente mit 63“ ist überwiegend männlich

Rentenanspruch seit diesem Jahr erst zwei Monate später

Erscheinungsdatum: 02.02.2016

Die abschlagsfreie „Rente mit 63“ wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren rege in Anspruch genommen. Das zeigen die Antragszahlen, die die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Rheinland nun für eine Bilanz nach den ersten 18 Monaten vorlegt. Demnach haben seit Einführung Mitte 2014 bis Ende 2015 insgesamt 18.595 Menschen allein beim rheinländischen Rentenversicherungsträger einen Antrag auf die abschlagsfreie „Rente mit 63“ gestellt.

Und die ist überwiegend männlich: So beantragten 15.381 Männer die Rente für besonders langjährig Versicherte; ihnen stehen gerade einmal 3.214 Frauen gegenüber. Somit wurden 82,7 Prozent der Anträge von Männern und lediglich 17,3 Prozent der Anträge von Frauen gestellt.

„Die Altersjahrgänge der hier betroffenen Frauen kommen aufgrund ihrer niedrigen Erwerbsbeteiligung seltener als Männer auf die notwendigen 45 Beitragsjahre“, erläutert dazu die zuständige Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Annegret Kruse.

Im Durchschnitt aller Kreise und kreisfreien Städte der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf liegt der Anteil der abschlagsfreien „Rente mit 63“ an allen beantragten Altersrenten bei 20,8 Prozent.

Nach anfänglichem Boom von Juli bis Dezember 2014 mit monatlich durchschnittlich 1.115 Anträgen auf die abschlagsfreie „Rente mit 63“ sanken die Antragszahlen beim rheinländischen Rentenversicherungsträger im Jahr 2015 auf monatlich im Durchschnitt 852 Anträge.

Seit Jahresbeginn ist diese abschlagsfreie Altersrente erst mit mindestens 63 Jahren und zwei Monaten zu bekommen. Dies betrifft nun erstmals Versicherte des Jahrgangs 1953. Ob die heraufgesetzte Eintrittsgrenze, die seit dem 1. Januar für die „Rente mit 63“ gilt, am Antragsaufkommen etwas ändern wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

In den folgenden Jahren steigt die Altersgrenze der „Rente mit 63“ weiter an, und zwar jeweils um zwei Monate pro Geburtsjahrgang. Wer 1964 oder später geboren wurde, kann diese Rente dann erst ab dem 65. Geburtstag erhalten.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland mit Hauptsitz in Düsseldorf zahlt monatlich rund 1,34 Millionen Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation regionaler Ansprechpartner in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf, als Verbindungsstelle zu Belgien, Chile, Israel, Spanien und Uruguay auch bundesweit. Darüber hinaus ist sie Träger von sechs Rehabilitationskliniken.

Hinweis: Die regionalisierten Zahlen für die Anträge auf „Rente mit 63“ bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland fügen wir als separate Tabelle dieser Pressemitteilung bei.

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