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Keine Sozialabgaben bei Ferienjobs

Erscheinungsdatum: 27.06.2017

Schüler und Studenten, die einen Ferienjob haben, können ihren Verdienst meist komplett behalten, denn sie müssen keine Beiträge zur Rentenversicherung sowie zur Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung zahlen.

Warum fallen keine Sozialabgaben an?

Ferienjobs gelten als kurzfristige Beschäftigungen für die keine Sozialabgaben anfallen. Ist ein Job von vornherein auf höchstens 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr befristet, spielt es keine Rolle, wie hoch der Verdienst ist. Mehrere Ferienjobs werden aber zusammengerechnet und dürfen dann die Grenze nicht überschreiten.

Was passiert, wenn man mehr arbeitet?

Wer länger arbeitet, ist rentenversicherungspflichtig als Minijobber - selbst wenn er monatlich nicht mehr als 450 Euro verdient. Er zahlt dann einen Eigenbeitrag von zurzeit 3,7 Prozent zur Rentenversicherung - bei einem Monatsverdienst von 450 Euro sind das 16,65 Euro. Das hat den Vorteil, dass er als Minijobber das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung erwirbt, wie Reha-Leistungen oder Rente wegen Erwerbsminderung. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente kann er nutzen. Wer hierauf verzichten will, muss einen Antrag stellen, damit keine Rentenbeiträge abgezogen werden.

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Portraitfoto von Hans-Georg Arnold

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