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Steigende Renten bei sinkenden Beiträgen

Vertreterversammlung beschließt Haushalt über 7,4 Milliarden Euro

Erscheinungsdatum: 01.12.2017

Steigende Renten bei sinkenden Beiträgen – mit dieser erfreulichen Botschaft schließt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz das Geschäftsjahr 2017 ab. Auf der heutigen Sitzung der Vertreterversammlung berichtete Vorstandsvorsitzender Dietmar Muscheid über eine hervorragende Finanzsituation. „Das steht für Stabilität und stärkt das Vertrauen in das bewährte Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung.“ so Dietmar Muscheid.

Nachhaltigkeitsrücklage übertrifft Erwartungen

Auch Ende 2017 verfügt die Rentenversicherung über eine gut gefüllte Nachhaltigkeitsrücklage. 32,9 Milliarden Euro oder 1,6 Monatsausgaben übertreffen erneut die Erwartungen. Deshalb sinkt der Beitragssatz ab 2018 von 18,7 um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent. Das Rentenniveau bleibt stabil bei 48,2 Prozent. Die Bundesregierung erwartet 48,3 Prozent im Jahr 2020 und 45 Prozent 2030. Damit liegt das Rentenniveau über den gesetzlich festgelegten Grenzen von 46 Prozent in 2020 und 43 Prozent in 2030.

Deutliche Rentenanpassung erwartet

Auch Geschäftsführerin Saskia Wollny begrüßte die positiven Finanznachrichten. „Wir freuen uns, dass die Beitragszahler im kommenden Jahr durch den etwas niedrigeren Beitragssatz leicht entlastet werden und dass gleichzeitig die Rentner zum 1. Juli eine erfreuliche Rentenanpassung um drei Prozent erwarten können“, sagte Wollny in ihrem Bericht zur Arbeitsbilanz des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers.

Haushalt 2018 verabschiedet

Die Vertreterversammlung beschloss in der von Dietmar Wenderoth geleiteten Sitzung heute den Haushalt für 2018 von 7,4 Milliarden Euro. Mit knapp 80 Prozent (5,7 Milliarden Euro) sind die Beiträge die weitaus höchsten Einnahmen. Es folgen die Zahlungen des Bundes mit 20 Prozent (1,6 Milliarden Euro). Den größten Teil gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (6,1 Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (423 Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche Rehabilitation (186 Millionen Euro) an ihre Versicherten und Rentner weiter. Die Verwaltungskosten von 126 Millionen Euro sind gegenüber dem Vorjahr gesunken und betragen lediglich 1,7 Prozent der Gesamtausgaben.

Dietmar Muscheid bei seinem Vorstandsbericht

Sitzung der Vertreterversammlung

Quelle: 

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

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