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Besteuerung Ihrer Rente

Der Wechsel zur nachgelagerten Besteuerung

Foto: Ein älterer Mann spielt BouleAm 1. Januar 2005 fiel der Startschuss für die sogenannte „nachgelagerte Besteuerung“ von Renten. Das bedeutet, dass Vorsorgeaufwendungen während des Berufslebens zunehmend steuerbefreit und im Gegenzug dazu die Renteneinkünfte besteuert werden. Eine sehr lange Übergangszeit von 35 Jahren federt mögliche Nachteile zumindest zum Teil ab.

Die Rentenbesteuerung betrifft auch die Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und Hinterbliebenenrenten.

Ihr Rentenfreibetrag

Generell gilt: Alle, die ab 2040 oder später in Rente gehen, müssen Ihre Rente grundsätzlich voll versteuern. Davor gibt es einen „Rentenfreibetrag“. Das ist der Teil der Rente, den Sie nicht versteuern müssen. Er richtet sich danach, in welchem Jahr Ihre Rente begonnen hat. Rentner, die ihr ganzes Arbeitsleben lang durchschnittliche Beiträge gezahlt haben und keine nennenswerten Nebeneinkünfte in der Rente erzielen, werden voraussichtlich in den kommenden Jahren erstmals zunächst geringfügige Steuern auf ihre Rente zahlen müssen.

Beachten Sie dabei: Auch wenn Sie zu Rentenbeginn noch keine Steuern auf Ihre Rente zahlen müssen, kann sich dies im Laufe Ihres weiteren Rentenbezuges ändern. Eine genaue Auflistung der Freibeträge und Steueranteile erhalten Sie in unserer Broschüre „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“:

Broschüre „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“

Bei Unklarheiten können Sie sich auch an Ihr zuständiges Finanzamt, einen Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater wenden.

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