Reha-Qualitätssicherung
Zur ständigen Verbesserung der Leistungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation setzt die Deutsche Rentenversicherung Instrumente und Verfahren der Reha-Qualitätssicherung (QS) ein. Alle rentenversicherungseigenen sowie die von der Deutschen Rentenversicherung federführend belegten Rehabilitationseinrichtungen oder -fachabteilungen (etwa 950) nehmen an den Reha-QS-Aktivitäten der Rentenversicherung teil. Die Ergebnisse werden den Reha-Einrichtungen und den Rentenversicherungsträgern regelmäßig zurückgemeldet. Damit wird das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement gefördert und die Transparenz des Leistungsgeschehens erhöht.
Ziele, Methoden, Ergebnisse
Im Rahmen der Reha-Qulitätssicherung werden Datenerhebungen und vergleichende Auswertungen zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Reha-Maßnahme vorgenommen.
Strukturqualität
Ziel der Erhebung der Strukturqualität ist insbesondere die Abbildung der personellen, technischen, diagnostischen und therapeutischen Ressourcen in den Reha-Einrichtungen.
Rehabilitandenbefragung
Über eine regelmäßige Befragung wird die Zufriedenheit des Rehabilitanden mit der Reha-Behandlung erfasst und der Erfolg der Rehabilitation aus Patientensicht ermittelt.
Peer-Review
Im Peer Review wird der individuelle Rehabilitationsprozess anhand von ärztlichen Entlassungsberichten und individuellen Therapieplänen durch erfahrene Ärzte (Peers) bewertet.
KTL
Anhand der KTL wird das therapeutische Leistungsspektrum der Reha-Einrichtungen dokumentiert. Ferner nutzt man die Daten, um zu überprüfen, ob eine leitliniengerechte Behandlung des Rehabilitanden stattgefunden hat.
Reha-Therapiestandards
Prozessleitlinien für die medizinische Rehabilitation stellen evidenzbasierte Vorgaben für die Ausgestaltung der Rehabilitation dar. Je Indikationsbereich werden die notwendigen Therapieinhalte, die zeitlichen Modalitäten sowie die dazugehörigen Leistungseinheiten definiert.
Qualitätssicherung von LTA
Seit 2004 liegt das Rahmenkonzept der Rentenversicherung zur „Qualitätssicherung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ vor. Insgesamt konzentrieren sich die Qualitätssicherungsaktivitäten bei LTA gegenwärtig auf den Bereich der beruflichen Bildungsleistungen, d. h. Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung, zur beruflichen Anpassung und Integration.
Weitere QS-Aktivitäten
Hier finden Sie weitere qualitätsrelevante Informationen zur Qualitätssicherung der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation sowie der ambulanten Rehabilitation, zu Visitationen, zur Rehabilitandenstruktur und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement.
Deutsche Rentenversicherung
01.10.2010









