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Entwicklung der Rentenbezugsdauer

Deutlicher Anstieg in den letzten 20 Jahren

Foto: Paar steht auf dem Balkon

Die Menschen beziehen immer länger ihre Rente. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei den Versichertenrenten ist in den letzten 20 Jahren deutlich gestiegen. Lag die Bezugsdauer im Jahr 1997 noch bei 15,9 Jahren, ist sie im Jahr 2017 auf 19,9 Jahre gestiegen. Bei den Männern gab es einen Anstieg von 13,5 Jahren in 1997 auf 17,9 Jahre im letzten Jahr, bei den Frauen von 18,5 Jahren auf 21,8 Jahre. 2016 lag die durchschnittliche Bezugsdauer bei den Männern bei 17,6 Jahren, bei den Frauen bei 21,6 Jahren.

Grund für die Entwicklung ist vor allem die in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegene Lebenserwartung. Trotz des deutlichen Anstiegs der Rentenbezugsdauer und den damit verbundenen Mehrausgaben ist der Beitragssatz in der Rentenversicherung in den letzten 20 Jahren von 20,3 Prozent auf 18,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig sind die Renten in diesem Zeitraum um rund 28 Prozent gestiegen. Das macht die Anpassungsfähigkeit der umlagefinanzierten Rentenversicherung deutlich.

Die Deutsche Rentenversicherung setzt sich wie auch schon in der Vergangenheit dafür ein, dass das Rentensystem auch künftig an den sich verändernden Rahmenbedingungen ausgerichtet wird und es leistungsfähig und stabil bleibt.

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