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Jahrestagung zur Kinder- und Jugendrehabilitation in Berlin

Diskussion über aktuelle Entwicklungen

Foto: Gundula Roßbach spricht das Grußwort auf der Jahrestagung Kinderreha

Am 12. und 13. Dezember kamen auf Einladung des Bündnisses Kinder- und Jugendreha e.V. rund 150 Akteure aus Politik, Medizin, Wissenschaft und Verwaltung im Haus der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin zusammen, um über aktuelle Entwicklungen der Kinder- und Jugendrehabilitation zu diskutieren. Begrüßt wurden sie von Gundula Roßbach, Präsidentin der DRV Bund, und Alwin Baumann, Vorsitzender des Bündnisses Kinder- und Jugendreha e.V., sowie dem neuen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Rolf Schmachtenberg.

Nachdem die Anträge zur Kinder- und Jugendreha jahrelang zurückgingen, geht es seit dem letzten Jahr wieder aufwärts. 2017 und bisher in 2018 gingen wieder mehr Anträge ein, deutlich mehr Maßnahmen wurden durchgeführt. Die Aufwärtsentwicklung ist das Ergebnis eines verstärkten Engagements des Gesetzgebers, der Deutschen Rentenversicherung, der Ärzteverbände und des Bündnisses Kinder- und Jugendreha.

Wendepunkt der Entwicklung war die Stärkung der Kinder- und Jugendreha durch das Flexirentengesetz vom Dezember 2016. In einer Projektgruppe setzte in der Folge die Deutsche Rentenversicherung unter Beteiligung des Bündnisses Kinder- und Jgendreha e.V. die Vorgaben des Gesetzgebers um. Sie erließ zum 1. Juli 2018 im Benehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales die gemeinsame Richtlinie zur Kinder- und Jugendreha und entwickelte Eckpunkte zur ambulanten Kinder- und Jugendreha und zur Nachsorge.

Über die aktuellen Entwicklungen berichteten am ersten Tag der Jahrestagung Kinder- und Jugendrehabilitation Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Ärzteverbände und Brigitte Gross, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Gross informierte die Gäste in ihrem Vortrag ausführlich zu den neuen Kinderreharichtlinien und den neuen Leistungen.

Am zweiten Tag der Jahrestagung beschäftigten sich die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen intensiv mit der Personalgewinnung an Rehakliniken, den Auswirkungen des Flexirentengesetzes auf die Kinder- und Jugendreha, der Zusammenarbeit mit Ärzten und dem Marketing im Bereich Kinder- und Jugendreha. Alles mit dem Ziel, den Stellenwert der Kinder- und Jugendrehabilitation weiter zu stärken. Denn - so den Slogan des Bündnisses Kinder- und Jugendreha e.V. - "Reha rettet Lebensläufe".

Ausführliche Informationen zur Kinder- und Jugendrehabilitation finden Sie unter den weiterführenden Links.

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