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Sozialparlamente für Rente und Gesundheit starten Informationsoffensive

Screenshot der Startseite von www.soziale-selbstverwaltung.de

Berlin, 02.04.2019 –Tausende Frauen und Männer setzen sich in der Sozialen Selbstverwaltung in Deutschland ehrenamtlich für die Interessen der Versicherten, Rentner, Krankenversicherten und Arbeitgeber ein. Um ihre Arbeit noch transparenter zu machen, starten die Sozialparlamente der Deutschen Rentenversicherung Bund und der sechs Ersatzkassen TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK an diesem 2. April 2019 eine Informationsinitiative. Die neue Internetseite www.soziale-selbstverwaltung.de wird kontinuierlich über die Tätigkeit der Ehrenamtlichen in der laufenden Wahlperiode 2017–2023 berichten, Aktivitäten und Anliegen der Sozialen Selbstverwaltung nachzeichnen und Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter vorstellen. Die Versicherten sollen die Möglichkeit erhalten, sich über das Wirken der Sozialparlamente zu informieren, damit sie bei der nächsten Sozialwahl in vier Jahren noch besser entscheiden können, wem sie ihre Stimme geben.

Bei den jüngsten Sozialwahlen 2017 hatten rund 15 Millionen Versicherte ihre Stimme abgegeben. Sie stärkten damit das Prinzip der Sozialen Selbstverwaltung, eine Form gelebter Demokratie, die entscheidend zur Bewahrung und Weiterentwicklung der gesetzlichen Sozialversicherung in der Bundesrepublik beiträgt. „Diese millionenfache Unterstützung ist für uns Verpflichtung“, erklärte Dagmar König, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund. „Wir wollen mit der Informationsplattform aufzeigen, was die gewählten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter als Interessenvertreter der Versicherten, Beitragszahlerinnen und Beitragszahler sowie Rentnerinnen und Rentner unternehmen.“

Uwe Klemens, Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), erklärte: „Die Soziale Selbstverwaltung lebt von Mitbestimmung und dem Mitwirken der
Versicherten, Arbeitgeber und Rentner. Wir wollen mit unserer neuen Internetseite über unserer Arbeit informieren und noch stärker als bisher in den Dialog mit den Versicherten treten, um ihre Belange noch besser vertreten zu können.“

Die Parlamente der Selbstverwaltung wurden zuletzt bei der Sozialwahl 2017 gewählt. Mit ihrer Stimme entschieden die Versicherten, wer sie in der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund und in den Verwaltungsräten der TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH und hkk vertritt. Die gewählten ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber üben in den Parlamenten eine Kontrollfunktion aus und sind an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt – von der Verabschiedung des Haushalts über die Wahl des Vorstandes bis zur Festlegung von vielen Leistungen und Services der Träger.

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