Navigation des Bereichs Informationen der Pressestelle
Inhalt

Immer mehr Menschen wegen psychischer Leiden in Reha

Fragen und Antworten

Berlin (dpa) - Immer mehr Arbeitnehmer gehen wegen psychischer Probleme in die Reha. Die Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren um fast 45 Prozent gestiegen, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Montag anlässlich eines dreitägigen Reha-Kolloquiums in München berichtete. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag) hatte zuerst darüber berichtet.

2017 wurden rund 159 500 medizinische Rehabilitationen im stationären Bereich wegen psychischer Erkrankungen bewilligt, 3000 mehr als im Vorjahr. 2007 waren es noch 109 700. 2016 lag die Zahl bei 156 500 bewilligten Rehabilitationen.

Zu den Gründen für den Anstieg hieß es bei der Rentenversicherung, psychische Erkrankungen würden inzwischen besser erkannt und damit häufiger diagnostiziert als früher. Zudem sei die Stigmatisierung in der Gesellschaft rückläufig.

Bei dem Kongress in München stand zum Auftakt Bewegung im Mittelpunkt. Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, wies darauf hin, dass die Lebensumstände bei vielen zu immer weniger Bewegung führten. Sie plädierte dafür, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. "Bewegung stärkt, motiviert, lädt uns auf mit Energie, fördert unsere Gesundheit, beugt Krankheiten vor und hält uns im Alter fit."

Quelle: dpa

26.02.2018, 15:50

Mehr zum Thema:

zusätzliche Informationen

Ihr kurzer Draht zu uns

Meinen Rentenversicherer finden:

Ihre Sammelmappe

Hier gelangen Sie zur Sammelmappe, in der sich alle Publikationen befinden, die Sie bisher zur Bestellung / zum Download vorgemerkt haben.