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Ausgleich von Rentenabschlägen

Fakten zum flexibleren Renteneinstieg


Foto: Portrait eines Herren mittleren Alters Arbeitnehmer, die die Voraussetzungen für eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen erfüllen, können diese unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise ausgleichen. Hierfür müssen sie Zusatzbeiträge an die Rentenversicherung zahlen (Einmalzahlung oder Teilzahlungen). Diese Zahlungen sind ab dem 50. Lebensjahr möglich. Wer nachträglich beschließt, doch nicht vorzeitig in Rente zu gehen, erhält für die Zusatzbeiträge eine entsprechend höhere Rente. Eine Erstattung der Zusatzbeiträge ist nicht möglich.

Beispiel:
Michael K. will zwei Jahre vor der für ihn geltenden Regelaltersgrenze in Rente gehen. Bei einer Rente von 1.000 Euro (brutto) würde sich seine Monatsrente um 7,2 % bzw. um 72 Euro verringern. Zusatzbeiträge an die Rentenversicherung zum vollen Ausgleich des Abschlags würden derzeit in den alten Ländern etwa 17.064 Euro kosten.

Tipp:
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Notwendige Beiträge zum Ausgleich von Rentenabschlägen*
(in den alten Bundesländern, im 2. Halbjahr 2018)
Bei erwarteter Rentenhöhe von ... bruttound um ... Jahre vorgezogenen Rentenbeginnbeträgt der monatliche RentenabschlagSo viel kostet es, den Abschlag zu vermeiden

800 Euro

1 Jahr (3,6 %)28,80 Euro
6.570,54 Euro
2 Jahre (7,2%)57,60 Euro13.650,86 Euro
3 Jahre (10,8%)86,40 Euro21.302,69 Euro

1.000 Euro

1 Jahr
36,00 Euro
8.213,18 Euro
2 Jahre72,00 Euro17.063,58 Euro
3 Jahre108,00 Euro26.628,37 Euro

1.200 Euro

1 Jahr43,20 Euro
9.855,81 Euro
2 Jahre86,40 Euro20.476,30 Euro
3 Jahre129,60 Euro31.954,04 Euro

*Gültig seit 1.07.2018

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