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Sozialmedizinisches Glossar

Sozialmedizinisches Glossar für die Deutsche Rentenversicherung

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Umdeutung des Antrags auf Leistungen zur Teilhabe

Die Umdeutung eines Antrages auf Leistungen zur Teilhabe in einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung ist vor, während und nach einer Leistung zur Teilhabe möglich. Wenn sich bereits bei der Prüfung des Antrags ergibt, dass wegen Art und Schwere der Erkrankung eine Leistung zur Teilhabe nicht erfolgreich sein kann, so gilt der ursprüngliche Antrag auf Leistungen zur Teilhabe als Antrag auf Rente - er wird "umgedeutet" (vgl.: § 116, Abs. 2, Ziff. 1 SGB VI - Gesetzliche Rentenversicherung). Stellt sich während oder nach einer Leistung zur Teilhabe aufgrund einer aktuellen sozialmedizinischen Bewertung heraus, dass doch eine rentenrelevante Erwerbsminderung verblieben ist, ist ebenfalls umzudeuten (vgl.: § 116, Abs. 2, Ziff. 2 SGB VI).

Die Versicherten können dieser Umdeutung widersprechen. Die Möglichkeit der freien Entscheidung besteht für sie aber dann nicht, wenn sie z. B. nach § 51 SGB V - Gesetzliche Krankenversicherung durch ihre Krankenkasse oder nach § 145 SGB III - von der Agentur für Arbeit zum Antrag auf Leistungen zur Teilhabe aufgefordert worden sind (sogenannte Einschränkung des Dispositionsrechtes).

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