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Teilnahme §301

Was braucht eine Reha-Klinik, um am 301-Datenaustausch teilnehmen zu können?

Die Klinik benötigt für die Teilnahme am Datenaustausch eine maschinelle Klinikverwaltung, die den Datenaustausch nach § 301 SGB V unterstützt, das heißt

  • Bereitstellen beziehungsweise Verarbeiten der Daten für die Reha-Geschäftsvorfälle Bewilligung, Aufnahmemeldung etc.
  • Software, um EDIFACT-Dateien erzeugen beziehungsweise verarbeiten zu können
  • eine PKCS#7-kompatible Verschlüsselungssoftware
  • eine X.400 Mailbox für die Datenübermittlung, bzw. ein E-Mail Postfach

Wie läuft die Anmeldung für den Datenaustausch?

  • Für die Anmeldung bitte die Checkliste ausfüllen. Diese enthält die für den Datenaustausch benötigten Angaben. Die Checkliste bitte über den betroffenen Versicherungsträger an die AKIT-DAV bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg senden.
  • Für die Verschlüsselung wird ein Zertifikat benötigt, das Verfahren ist im nächsten Abschnitt beschrieben.
  • Der Versicherungsträger setzt sich mit Ihnen in Verbindung und stimmt das Testverfahren ab.
  • Bitte senden Sie der AKIT-DAV nur dann ein Anmeldeformular zu, wenn Sie die X400-Adresse haben und ein Verschlüsselungszertifikat (PEM) vorliegt.

Was muss die Reha-Klinik für die Verschlüsselung tun?

  • Mit der Verschlüsselungssoftware einen Schlüssel erzeugen. Der Teilnehmername der Reha-Klinik enthält den Namen der Klinik, die IK-Nummer für den Datenaustausch, den Ansprechpartner für das Reha-Verfahren und den Namen der Zertifizierungsstelle, wobei zwischen DKTIG und ITSG frei gewählt werden kann.
  • Danach einen elektronischen Zertifizierungsantrag (CRQ-Datei) erstellen. Diesen per E-Mail an die gewünschte Zertifizierungsstelle schicken.

    Parallel dazu benötigt die Zertifizierungsstelle den unterschriebenen Ausdruck des Fingerprints. Dieser wird beim Erstellen der CRQ-Datei ausgegeben. Das Papier bitte an die Zertifizierungsstelle faxen

  • Die Zertifizierungsstelle erzeugt das Teilnehmerzertifikat (CRP-Datei). Die Datei wird per E-Mail versandt und in der Klinik in die Verschlüsselungsumgebung eingespielt.

Wie läuft das Testverfahren?

Bevor die Datenübermittlung nach § 301 SGB V in den Echteinsatz gehen kann, muss die Funktionsfähigkeit grundsätzlich über einen Verfahrenstest sichergestellt werden. Der beteiligte Versicherungsträger wird nach Absprache mit dem Testpartner Testfälle per DFÜ übermitteln und die Antwortdatensätze in Abstimmung mit dem Testpartner im eigenen System auf Verarbeitungsfähigkeit überprüfen. Dabei ist es unbedingt erforderlich, dass der Test unter echten Bedingungen durchgeführt wird.

Nach erfolgter Überprüfung werden die verschiedenen Geschäftsvorfälle im Parallelverfahren (Papier+DFÜ) übermittelt, bis die Testphase erfolgreich beendet wird.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Dezernat 3.1.3

Frau Elvira Langenberg

Tel.: 06232 / 17 2662

Fax 06232 / 17 122662

elvira.langenberg@drv-rlp.de

DAV

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

IT-Abteilung

Herr Manuel Disse

Tel.: 0721 / 825 24454

Fax 0721 / 825 9924454

manuel.disse@drv-bw.de

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