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Medizinische Rehabilitation

Wann Patienten zuzahlen müssen

Ob Unfall oder Erkrankung – in vielen Fällen ist eine medizinische Rehabilitation notwendig, damit der Patient wieder am Alltags- und Erwerbsleben teilnehmen kann. Die gesetzliche Rentenversicherung erbringt auf Antrag Leistungen zur medizinischen Rehabilitation. Werden sie bewilligt, trägt sie auch die damit verbundenen Kosten.

Bei ambulanten Reha-Leistungen fallen grundsätzlich keine Kosten für den Rehabilitanden an. Anders sieht es bei einem stationären Aufenthalt in einer Reha-Klinik aus. Hier muss sich der Patient mit einer Zuzahlung an den Kosten für Unterkunft und Verpflegung beteiligen. Pro Kalendertag beträgt die Zuzahlung in der Regel 10 Euro. Sie ist auf maximal 42 Tage in einem Kalenderjahr begrenzt. Bei einer stationären Anschlussrehabilitation, die direkt nach einer Krankenhausbehandlung folgt, umfasst die Zuzahlungsdauer nur 14 Tage.

Doch nicht jeder muss Zuzahlungen leisten: So werden etwa Patienten, deren monatliches Nettoeinkommen weniger als 1.219 Euro beträgt, auf Antrag komplett von der Zuzahlungspflicht befreit. Wer bis zu 1.827 Euro netto monatlich verdient und Kinder oder einen pflegebedürftigen Ehegatten hat beziehungsweise selbst pflegebedürftig ist, kann sich teilweise befreien lassen. Wie hoch der tägliche Zuzahlungsbetrag ist, hängt vom Nettoeinkommen ab.

Sie können dies auf unserer Internetseite zur Zuzahlung nachlesen.

Rehabilitanden unter 18 Jahren und Bezieher von Übergangsgeld oder Arbeitslosengeld II brauchen generell keine Zuzahlungen zu leisten.

Weitere Informationen zu den Themen Rehabilitation und Zuzahlung erhalten Sie hier im Internet oder am kostenlosen Service-Telefon unter 0800 1000 4800.

Stand: Januar 2018

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