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Ob Nachhilfe oder Fitness: Beitragspflicht für selbstständige Lehrer

Foto: Zwei junge studierende Frauen am Schreibtisch

Berlin (dpa/tmn) - Wer freiberuflich als Lehrer arbeitet und im Monat mehr als 450 Euro verdient, muss Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Eine Lehrtätigkeit umfasst dabei nicht nur die Arbeit an Schulen: Was zählt, ist die Übermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Gruppen- oder Einzelunterricht.

Neben der klassischen Nachhilfe für Schüler zählt deshalb zum Beispiel das Unterrichten von Sport- und Gesundheitskursen, von Kreativkursen oder in einer Fahrschule dazu. Auch selbstständige Tätigkeiten als Coaches oder Trainer gelten als Lehrtätigkeit. Innerhalb von drei Monaten nach Beginn müssen freiberufliche Lehrer ihre Tätigkeit bei der gesetzlichen Rentenversicherung melden.

Selbstständige Lehrer, die monatlich maximal 450 Euro verdienen, müssen keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung leisten. Ab einem Verdienst von 450,01 Euro im Monat sind sie in der Rentenversicherung beitragspflichtig.

Fragen zu diesem Thema beantworten die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den mehr als 160 bundesweiten Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter der Nummer 0800 1000 4800. Weitere Infos gibt es auch online unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

Quelle: dpa-Themendienst

16.04.2019, 04:37

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