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Im Porträt:

Eva M. Welskop-Deffaa

Sich effektiv für etwas engagieren – das bedeutet für Eva M. Welskop-Deffaa soziale Lebenslaufpolitik.

  • Versichertenvertreterin im Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund
  • Versichertenvertreterin im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund
  • Alternierende Vorsitzende des Personalausschusses des Vorstandes
  • Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Bundesvorstandes

Engagement für soziale Lebenslaufpolitik

"Die gesetzliche Rente ist nicht staatliche Fürsorge, sondern solidarische Vorsorge für die kritischen Wechselfälle des Lebens", sagt Eva M. Welskop-Deffaa. Wie sich diese Wechselfälle des Lebens durch den demografischen Wandel verändern und welche konkreten Probleme Menschen auf einem grundlegend veränderten Arbeitsmarkt heute haben – das sind Themen, die für die gelernte Volkswirtin und engagierte Gewerkschafterin wichtig sind. Ohne eine starke Solidargemeinschaft sind die Herausforderungen der Zukunft für Eva M. Welskop-Deffaa nicht zu lösen. Das ist die Überzeugung, die sie auch in die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund geführt hat.

Eva M. Welskop-Deffaa ist in ihrem Hauptamt Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dort zuständig für das Ressort Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Seit 2006 kennt sie die Selbstverwaltung aus ihrer Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit. Im Jahr 2013 kam die Tätigkeit in der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung als weitere Selbstverwalteraufgabe hinzu – für Welskop-Deffaa eine "wunderbare Möglichkeit", sich für die "gelebte Sozialpartnerschaft" und gemeinsame Verantwortung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in der Sozialpolitik einzusetzen. Diese Verantwortung verpflichte zu einer "aktiven Orientierung an den Bedürfnissen der Versicherten".

Als Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung ist Eva M. Welskop-Deffaa in der Selbstverwaltung vor allem dort aktiv, wo es um Grundsatzentscheidungen und Zukunftsfragen geht. Dass es bei der Tätigkeit aber auch um die "ganz konkrete Gestaltung von Lebenslaufpolitik" geht, zeigt beispielsweise Welskop-Deffaas Engagement im Personalausschuss des Vorstandes. "Hier sorgt die Selbstverwaltung für faire Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der hauptamtlichen Verwaltung der Rentenversicherung." Und das schaffe wiederum, so die Versichertenvertreterin, "die Voraussetzungen für eine nachhaltig gute Leistung der Deutschen Rentenversicherung".

Was der Diplom-Volkswirtin Eva M. Welskop-Deffaa besonders wichtig ist: "Wir achten darauf, dass das Rentenrecht in eine Verwaltungspraxis mündet, die die Rechte der Versicherten umfassend wahrt." Dazu gehöre auch die Kommunikation. Zum einen bedeutet das für sie, als „Übersetzerin“ aktiv zu werden – kompliziertes Renten-Deutsch in die Sprache der Versicherten zu übertragen. Es bedeutet für Eva M. Welskop-Deffaa aber auch, "Seismograf" zu sein: "Ich trage Fragen von Versicherten, die mich erreichen, über die Arbeit der Selbstverwaltungsgremien in die Rentenversicherung hinein, sodass sie frühzeitig auf (strukturelle) Schwierigkeiten hingewiesen wird", sagt sie. So sei zum Beispiel bei den Kindererziehungszeiten die Ungleichbehandlung der vor und der nach 1992 geborenen Kinder bei der Rentenberechnung lange nicht als Gerechtigkeitsproblem wahrgenommen worden. Eine solche "Schieflage" frühzeitig erkennen und sich effektiv für etwas engagieren – das bedeutet für Eva M. Welskop-Deffaa soziale Lebenslaufpolitik. Deshalb ist sie ehrenamtliche Selbstverwalterin.

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