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Erwerbsminderungsrenten im Zeitablauf 2018

Foto: Titelbild der Broschüre

Stand: 22.10.2018kostenlos

Neben den Altersrenten und Hinterbliebenenrenten sind die Renten wegen verminderter Erwerbsminderung (EM-Renten) sowohl im Rentenzugang als auch im Rentenbestand die kleinsten Fallgruppe.

Dennoch ist diese Rentenart aus mehreren Gründen von besonderem Interesse. EM-Rentner zu werden ist oft mit schweren persönlichen Schicksalsschlägen verbunden und erfolgt in allen Schichten der Bevölkerung. Auch Fragen nach ihrer Höhe und ihrer Dauer – vorübergehend auf Zeit oder auf Dauer - stehen für den Einzelnen, aber auch in der Sozialpolitik im Brennpunkt.

Mit dem vorliegenden Flyer kommen wir dem Wunsch vieler unserer Kunden nach, wichtige Daten zu dieser Rentenart darzustellen. Die Auswahl erfolgte aufgrund unserer Erfahrungen mit Statistikanfragen zu diesem Thema auch aus dem Umfeld der Politik, Wissenschaft und von Verbänden. Wichtig ist uns, auch Entwicklungen aufzuzeigen, daher die Aufstellung in Form von kleinen Zeitreihen vorzunehmen und dabei weiterhin die Unterscheidung zwischen West und Ost zu berücksichtigen. Gerade bei den EM-Renten haben sich durch die einschneidende Reform im Jahr 2001 (EM-ReformG vom 20.12.2000), durch die Einführung von Abschlägen auch bei dieser Rentenart, die Entwicklung der Arbeitswelt, des Arbeitsmarktes u.v.a. einige große Veränderungen ergeben. Mit dem RV-Leistungsverbesserungsgesetz 2014 für Erwerbsminderungsrentenzugänge mit Rentenbeginn ab Juli 2014 wurde die Zurechnungszeit um 2 Jahre auf das 62. Lebensjahr verlängert und mit dem RV-Leistungsverbesserungsgesetz 2017 für Rentenzugänge ab 2018 bis 2030 wird diese stufenweise nochmals vom 62. Lebensjahr bis auf 65 Jahre angehoben. Ganz selbstverständlich ist in der Rentenversicherung weiterhin die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern, da Männer und Frauen unterschiedliche Versicherungsverläufe haben.

Der vorliegende Flyer beginnt bei den eher arbeitstechnischen Statistiken über Anträge und Erledigungen von EM-Renten. Aus dem Rentenzugang stammen anschließend die meisten Ergebnisse, da diese Statistik für den Einzelnen immer am interessantesten ist, da sie die meisten Merkmalsinformationen zu diesem Thema enthält. Wie hoch ist durchschnittlich eine EM-Rente? Da sie mit unterschiedlicher Zielsetzung als sogenannte Vollrente oder bei gesundheitlich weniger schwerwiegenden Fällen als Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gewährt werden kann, unterscheiden wir auch hiernach. Während eine volle Erwerbsminderungsrente den vollen Unterhalt ersetzen soll, gilt dies für die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gerade nicht. Es ist also von großer Bedeutung zwischen diesen beiden Rentenarten der EM zu unterscheiden, gerade wenn es auf die Durchschnittshöhe ankommt.

Nicht nur für Mediziner und mit Blick auf die Rehabilitation ist interessant zu wissen, warum die Erwerbsfähigkeit gemindert ist (Diagnosegrundgruppen zur EM-Rentengewährung). Hier wird zum Beispiel immer wieder die Frage nach Veränderungen durch die Arbeitswelt und Lebensführung gestellt.

Um auch einen Vergleich mit dem Rentenbestand zu geben, der vereinfacht ausgedrückt alle zur Zeit gezahlten Renten enthält, werden hieraus ebenfalls die Anzahlen und durchschnittlichen Rentenzahlbeträge wiedergegeben.

Unter dem Begriff "Andere Statistiken" werden abschließend Finanzzahlen, das Verhältnis der Zeitrenten zu allen EM-Renten und EM-Rentenzugangsquoten dargestellt. Letztere Größe zeigt durch einen Bezug zu den Versicherten auf, wie viele der Versicherten in einem Jahr erstmals von Erwerbsminderung betroffen sind.

Stand: Oktober 2018

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