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Der Versorgungsausgleich im Überblick

Das 50:50-Prinzip

Foto:Ein Paar mittleren Alters streitet sich kontroversVersorgungsanrechte, die Sie und Ihr ehemaliger Partner während ihrer Ehe erworben haben, werden beim Versorgungsausgleich als gemeinschaftliche Lebensleistung betrachtet. Sie gehören Ihnen beiden somit zu gleichen Teilen. Lassen Sie sich scheiden, werden sämtliche in der Ehe erworbenen Versorgungsanrechte deshalb hälftig geteilt. Das bedeutet, dass Sie beide gleich hohe Versorgungsansprüche aus der Ehezeit haben. Falls beide Ehepartner Versorgungsanrechte erworben haben, kommt es zu einem gegenseitigen Ausgleich der Anrechte.

Das Familiengericht trifft die Entscheidung

Das Familiengericht, eine Abteilung des Amtsgerichts, entscheidet über den Versorgungsausgleich. Das Verfahren wird zusammen mit dem Scheidungsverfahren durchgeführt und sie müssen dafür  keinen gesonderten Antrag stellen. Für die Entscheidung über den Versorgungsausgleich holt das Familiengericht von den Versorgungsträgern Auskünfte darüber ein, wie hoch die erworbenen Anrechte aus der Ehezeit sind. Im Anschluss wird Ihnen das Ergebnis mitgeteilt.

Nach Ablauf einer Beschwerdefrist wird die Entscheidung über den Versorgungsausgleich  wirksam und ist damit für die Ehegatten und uns als Versorgungsträger verbindlich. Wir führen dann den Versorgungsausgleich in der gesetzlichen Rentenversicherung durch und informieren Sie darüber.  

AchtungAchtung
Verändert sich später ein in der Ehezeit erworbenes Anrecht wesentlich, kann das Familiengericht den Versorgungsausgleich auf Antrag ändern. Beantragen können dies die geschiedenen Ehegatten, deren Hinterbliebene und die betroffenen Versorgungsträger.

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