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Versorgungsausgleich

Halbteilungsgrundsatz

Foto:Ein Paar mittleren Alters streitet sich kontroversZiel des Versorgungsausgleichs ist es, die von den Ehegatten beziehungsweise Lebenspartnern in der Ehe- beziehungsweise Lebenspartnerschaftszeit erworbenen Anrechte gleichmäßig aufzuteilen („Halbteilungsgrundsatz“). Um festzustellen, welche Anrechte der Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner grundsätzlich dem Halbteilungsgrundsatz unterliegen, müssen auch ausländischen Anrechte aus der Ehezeit berücksichtigt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass dies mit Hilfe des Vermögens oder aufgrund einer Erwerbstätigkeit geschehen ist. Ausländische Anrechte aus einem Volks-, Wohn beziehungsweise Grundrentensystem - mit Ausnahme der niederländischen AOW-Pension - bleiben daher grundsätzlich außer Acht. In welcher Art und Weise ausländische Rentenanwartschaften in den Versorgungsausgleich einbezogen werden können, legt das Familiengericht fest. Unter Umständen muss es dabei den Wert der in der Ehezeit erworbenen ausländischen Anwartschaften selbst bestimmen. Dazu kann es auch einen Sachverständigen einschalten.

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