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Rehabilitationssport und Funktionstraining

Rehabilitationssport und Funktionstraining gehören als ergänzende Leistungen zu den bewährten Angeboten nachgehender Leistungen der Rentenversicherung.

Rehabilitationssport kann insbesondere bei Herz-Kreislauferkrankungen, nach Operationen und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen, bei Atemwegserkrankungen und onkologischen Erkrankungen verordnet werden. Diese Leistung umfasst sportlich ausgerichtete Spiele wie z. B. Bewegungsspiele oder Wassersport. Die Dauer einer Übungseinheit beträgt mindestens 45 Minuten, bei Herzsportgruppen mindestens 60 Minuten. Die Durchführung erfolgt in der Regel durch örtliche Sportverbände oder andere geeignete Einrichtungen.

Funktionstraining kommt hingegen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in Betracht. Es umfasst bewegungstherapeutische Übungen in Form von Trocken- und/oder Wassergymnastik. Die Dauer einer Übungseinheit beträgt mindestens 30 Minuten bzw. bei Wassergymnastik mindestens 15 Minuten. Die Durchführung erfolgt in der Regel über die Deutsche Rheuma-Liga.

Näheres regelt die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) vom 1.1.2011.

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