Deutsche Rentenversicherung

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  1. Aktuelle Pressemitteilungen

Versichertenälteste – Helfer in der Nachbarschaft

Datum: 06.12.2019

Kompetente Ratgeber bei allen Fragen zur Rente: Sechs Versichertenälteste für langjähriges Ehrenamt ausgezeichnet

Mit Rentenanträgen kennen sie sich bestens aus: Die 70 Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover haben im vergangenen Jahr mehr als 14.000 solcher Anträge aufgenommen. Für ihr besonders langjähriges Ehrenamt wurden jetzt sechs von ihnen gewürdigt. „In unzähligen Stunden haben Sie sehr vielen Menschen als kompetente Ansprechpartner zur Seite gestanden“, sagte Helga Schwitzer nun bei einem Treffen der Ehrenamtlichen in Laatzen. Die
Vorstandsvorsitzende bedankte sich bei ihnen „für diese große persönliche Einsatzbereitschaft und all die geleistete Arbeit“.

Als Helfer in der Nachbarschaft geben die Versichertenältesten in weiten Teilen Niedersachsens Auskunft und hilfreiche Tipps in Rentenangelegenheiten. Sie übernehmen mit geübtem Blick das Ausfüllen der Formulare und leiten sie anschließend direkt weiter – und das völlig kostenlos. Allein 2018 nutzten fast 30.000 Ratsuchende diese Angebote. „Die mehr als 24.000 gezählten Sprechstunden zeigen, wieviel Zeit Sie in dieses Ehrenamt investieren und wie gern Ihre Arbeit von Versicherten und Rentnern angenommen wird“, lobte Schwitzer die Arbeit der Versichertenältesten.

So füllt seit mittlerweile 40 Jahren Günter Butkus in Bramsche im Landkreis Osnabrück dieses Ehrenamt aus. Neben ihm wurden für ihren 25-jährigen Einsatz ausgezeichnet: Rolf Drechsler aus Loxstedt im Landkreis Cuxhaven, Gerd Zufall aus Hannover, Raimund Loth aus Rotenburg/Wümme, Hans Jürgen Niemeier aus Obernkirchen im Landkreis Schaumburg und Udo Kalmutzke aus Stade.

Wer wissen möchte, wo und wann die Versichertenältesten erreichbar sind, bekommt unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de alle naheliegenden Kontaktadressen aufgelistet. Dafür werden lediglich die Postleitzahl oder der Wohnort abgefragt. Ganz bequem erfahren Anrufer auch über das kostenfreie Servicetelefon 0800 1000 480 10, wo sie den nächsten Helfer in der Nachbarschaft erreichen.

Nr. 17/19



Vertreterversammlung verabschiedet Haushalt 2020

Datum: 29.11.2019

Helga Schwitzer: „Rentenversicherung gut für die Zukunft gerüstet“ / Delegierte wählen Birgit Krassau zur stellvertretenden Geschäftsführerin

Modern, leistungsstark, verlässlich: „Die Deutsche Rentenversicherung ist für die Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt. Damit befindet sich das Haus auf dem richtigen Kurs“, sagte Helga Schwitzer jetzt in der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. „Und die soziale Selbstverwaltung“, betonte die Vorstandsvorsitzende in Laatzen, „ist ein Garant dafür, dass dieser Kurs auch bei stürmischer See gehalten wird.“ 

Schon in der Vergangenheit habe man gezeigt, wie gut und schnell neue Ansprüche von Versicherten erfüllt werden können – so auch bei der Mütterrente und der Flexirente: „Diese enormen Aufgaben wurden nahezu geräuschlos bewältigt“, sagte Schwitzer. Trotzdem sei die Rentenversicherung bei öffentlichen Debatten immer mal wieder „massiver Kritik“ ausgesetzt. „Offenbar beabsichtigen Teile der Politik, die Möglichkeiten der Selbstverwaltung nachhaltig zu beschneiden!“, befürchtet sie und sieht darin einen „Angriff auf die Deutsche Rentenversicherung, ihre Rolle im sozialen Sicherungssystem und die Selbstverwaltung“. 

Mit der Organisationsreform 2005 habe man in der Rentenversicherung zukunftsfähige und konzentrierte Strukturen geschaffen, so Schwitzer weiter. Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben sei auf heute 1,3 Prozent gesunken – „Das sucht seinesgleichen!“  

Derzeit werden beim regionalen Rentenversicherer viele Arbeitsabläufe digitalisiert: Nach der Umstellung bei den Reha-Anträgen werde das papierlose Verfahren jetzt auch zur Bearbeitung von Altersrenten eingesetzt, so Schwitzer. Folgen werden die Anträge auf Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten. „Damit sollen die Prozesse im Rentenbewilligungsverfahren noch transparenter, planbarer und schneller werden“, sagte die Vorstandsvorsitzende. Ein besonderes Lob sprach sie den Fachleuten in den Beratungsstellen aus: Kundenbefragungen bestätigten wiederholt „Ihre gute und engagierte Arbeit. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“ 

Komplexe Aufgaben sieht Schwitzer mit der Grundrente auf die Verwaltung zukommen – „eine Leistung, die nicht durch Beitragszahlung erworben wurde und deshalb auch nicht aus Beiträgen finanziert werden kann“. Die Rentenversicherung müsse schließlich schon für deren administrative Umsetzung einen höheren Verwaltungsaufwand tragen. Schwitzer appellierte an die Politik, dies bei der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen mitzudenken. Nur so werde es möglich sein, das politisch gut Gemeinte auch gut umzusetzen. Denn viele Menschen hätten Angehörige gepflegt oder Kinder erzogen und sich deshalb nicht ausreichend um ihre Altersvorsorge kümmern können – insbesondere Frauen. Hier solle die Grundrente dabei helfen, Altersarmut zu verhindern. 

Die Veranstaltung stand unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Bierich, der über aktuelle Entwicklungen im Handwerk berichtete. So habe die Große Koalition jüngst beschlossen, für zwölf zulassungsfreie Handwerksberufe wie Fliesen- und Estrichleger die 2004 abgeschaffte Meisterpflicht wieder einzuführen. Diese Handwerker, so Dr. Bierich, werden damit in der gesetzlichen Rentenversicherung wieder versicherungspflichtig. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden sei es aber notwendig, „dass alle selbstständigen Handwerker, die seit 2004 nicht der Pflichtversicherung unterlagen, jetzt wieder einbezogen werden“, forderte der Vertreter der Arbeitgeberseite. Dies würde in Niedersachsen allein bei den Fliesenlegern und Raumausstattern rund 8.000 selbstständige Handwerker betreffen. 

Bei ihrem Treffen entschieden die Delegierten zudem über die Neubesetzung der stellvertretenden Geschäftsführung. Auf Vorschlag des Vorstands wählten sie Birgit Krassau in das Amt. Die Leiterin des Betriebs- und Einzugsstellendienstes übernimmt ab Januar die Stellvertretung von Geschäftsführer Jan Miede. 

Und nicht zuletzt verabschiedete das Parlament des Rentenversicherers den Haushalt für das kommende Jahr. Mit fast 13,8 Milliarden Euro erhöht sich das Budget gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozent. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung von etwa 10,8 Milliarden Euro verbucht das Haus rund 2,9 Milliarden Euro an Einnahmen aus Bundeszuschüssen, mit denen nicht beitragsfinanzierte Leistungen erstattet werden. Auf der Ausgabenseite bilden die Renten mit rund 11,3 Milliarden Euro den größten Posten. Für die medizinische und berufliche Rehabilitation sind zudem 315 Millionen Euro eingeplant.  

Nr. 16/19

Foto der Sitzung der Vertreterversammlung vom 29. November 2019: Die Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer spricht zu den Delegierten.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Foto der Sitzung der Vertreterversammlung vom 29. November 2019: Die Delegierten stimmen per Handzeichen ab.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Vertreterversammlung 2019 Die Delegierten der Vertreterversammlung stimmen ab.

Grundrente: Viele Fragen an die Deutsche Rentenversicherung

Datum: 13.11.2019

„Wo muss ich die Grundrente beantragen?“ – „Was zählt mit bei den 35 Jahren?“ – „Welche Einkommen werden angerechnet?“ Das sind die häufigsten Fragen, für die sich die Menschen interessieren, seitdem am Wochenende die Pläne der Bundesregierung für die Einführung einer Grundrente bekannt wurden. Das teilte jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit.

Wer 35 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt, dabei aber nur unterdurchschnittlich verdient hat, soll ab 2021 eine höhere Rente bekommen. So lautet der Grundrentenkompromiss. Wenn alles so beschlossen wird, dann muss niemand etwas dafür tun, um die Grundrente zu erhalten. Sie kommt automatisch - sowohl für Neurentner, als auch für alle, die schon in Rente sind. Darum kümmert sich die Deutsche Rentenversicherung. Im kommenden Jahr organisiert sie alle Arbeitsabläufe, damit die Empfänger ihr Geld pünktlich bekommen.

Voraussetzung für die Rentenaufstockung soll eine Beitragszeit von 35 Jahren sein. Dazu zählen nicht nur Beschäftigungszeiten. Ebenso die ersten zehn Jahre nach der Geburt eines Kindes für den erziehenden Elternteil, die Pflege von Angehörigen, Krankheitszeiten oder beispielsweise von Selbstständigen auf eigenen Antrag eingezahlte Pflichtbeiträge. Wer die 35 Jahre bis zu seiner regulären Altersgrenze nicht ganz schafft, soll einen verminderten Rentenzuschlag bekommen. Alternativ kann mit der Flexirente auch so lange weitergearbeitet werden, bis die Zeit erreicht ist.

Die Rentenaufstockung sollen nach den Plänen der Koalition Versicherte bis zu einer Einkommensgrenze von 1250 Euro erhalten. Mitgezählt werden neben der Altersrente auch Witwen- und Witwerrenten, Betriebs- oder Riesterrenten sowie Miet- und Kapitaleinkünfte. Vermögen wie etwa eine Eigentumswohnung soll dagegen keine Rolle spielen.

Wer mehr wissen möchte, kann sich noch Zeit lassen: Zuerst muss das Kompromisspapier in ein Gesetz gegossen und verabschiedet werden. Dann sind die Auskünfte der Deutschen Rentenversicherung auch präzise und verlässlich. Der Start der Grundrente ist für Januar 2021 geplant.

Nr. 15/19

rehapro: Bund finanziert innovatives Behandlungskonzept mit 1,4 Millionen Euro

Datum: 30.10.2019

Bund finanziert innovatives Behandlungskonzept mit 1,4 Millionen Euro: Geschäftsführer Jan Miede und MdB Dr. Matthias Miersch stellen INN3plus vor

Gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, die trotz ihrer Erkrankung gestärkt ins Arbeitsleben zurückkehren wollen, bekommen jetzt eine neue Chance. Wegbereiter dafür ist ein innovatives berufliches Behandlungskonzept: Im Programm INN3plus erhalten die Teilnehmer intensive psychotherapeutische Angebote, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das Modellvorhaben der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit mehr als 1,4 Millionen Euro finanziert.

In einer zweijährigen Startphase werden ab Januar 250 Teilnehmer für jeweils zehn Monate das Programm durchlaufen. Es beginnt mit einem vierwöchigen Aufenthalt im Berufsförderungswerk Bad Pyrmont der INN-tegrativ gGmbH. In Kooperation mit dem Rehazentrum Bad Pyrmont werden den Versicherten Einzelgespräche und Gruppentherapien angeboten. In dieser Zeit erhalten die Teilnehmer psychotherapeutische Behandlungen sowie Angebote medizinischer und beruflicher Rehabilitationen, um die anschließende Reintegration auf die persönlichen Problemlagen der Versicherten zuzuschneiden. 

INN3plus richtet sich vor allem an Versicherte zwischen Anfang 40 und Ende 50 mit vielschichtigen Bedürfnissen, die psychisch belastend sein können. In ihrer Biografie finden sich oftmals Zeiten langjähriger Arbeitslosigkeit, häufig gewechselte Arbeitgeber und mitunter auch private familiäre Probleme. Ihnen soll das innovative Behandlungskonzept neue berufliche Perspektiven eröffnen, indem sie auf dem Weg dahin professionell begleitet, motiviert und qualifiziert werden.

Denn Ziel ist es, diesen Menschen den Einstieg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und damit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. „Wenn das nur einem dieser Teilnehmer gelingt, dann hat sich das Projekt schon gelohnt. Und aus ähnlichen Programmen wissen wir, dass die Erfolgsquote sogar bei bis zu 75 Prozent liegt“, sagte Jan Miede, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. „Möglichst vielen Menschen die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen, ist mir ein großes Anliegen. Deshalb ist es auch ein wichtiges Signal für mehr Chancengleichheit, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nun ein weiteres Modellprojekt des niedersächsischen Rentenversicherers mit einer hohen Summe fördert“, so der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch.

Auch in der Selbstverwaltung des Rentenversicherers wurde die Förderzusage mit Freude aufgenommen: „Wir haben die Bewerbung vom ersten Tag an aktiv unterstützt und sind dankbar, dass die Betroffenen jetzt diese besondere Möglichkeit erhalten, wieder ins Arbeitsleben zurückkehren zu können – und das möglichst dauerhaft. Denn das ist die Voraussetzung dafür, um mit der späteren Rente finanziell gut abgesichert zu sein“, so die Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer.

Das Programm INN3plus ist bereits das dritte Modellvorhaben des niedersächsischen Rentenversicherers, das eine Förderzusage im Bundesförderprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ erhält. Die drei Projekte werden mit einem Fördervolumen von mehr als vier Millionen Euro unterstützt; zwei weitere Anträge des Rentenversicherers stehen noch aus. Finanziert werden sie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Für innovative Projekte in diesem Programm stellt der Bund bis 2026 insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Nr. 14/19

Führungswechsel bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Datum: 27.09.2019

Helga Schwitzer übernimmt Vorsitz im Vorstand

Helga Schwitzer übernimmt zum 1. Oktober wieder den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Als Vertreterin der Versicherten löst sie turnusgemäß nach einem Jahr Professor Michael Sommer ab. Der Vertreter der Arbeitgeber nimmt damit die Position des Stellvertreters ein.

Zeitgleich wechselt auch in der Vertreterversammlung der Vorsitz zwischen Versicherten- und Arbeitgeberseite. Im kommenden Jahr wird dieser Posten vom Vertreter der Arbeitgeber Dr. Andreas Bierich besetzt. Dessen Stellvertreter wird dann Rolf Behrens von der Versichertenseite, der den Vorsitz in den vergangenen zwölf Monaten innehatte.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 13/19

Helga Schwitzer, ab Oktober 2019 Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Helga Schwitzer

Rentenatlas 2019

Datum: 15.08.2019

Rentenatlas 2019 erschienen 

In Niedersachsen haben im vergangenen Jahr 1.631.283 Menschen eine Altersrente erhalten. Frauen können im Schnitt mit monatlich 961 Euro rechnen – bilden damit allerdings das Schlusslicht im Ländervergleich. Mit durchschnittlich 1.362 Euro liegen die Männer im mittleren Feld. Diese und weitere Zahlen rund um die gesetzliche Rentenversicherung können Interessierte jetzt kurz und knapp nachlesen: im neuen Rentenatlas 2019. 

Die Broschüre bietet viele wichtige Fakten auf einen Blick – von den Einnahmen und Ausgaben der Rentenversicherung über die Zahl der Versicherten bis hin zum Alter bei Rentenbeginn. Daneben gibt es kurze Erklärungen und zahlreiche Grafiken. Alle Inhalte zum Nachlesen und Download gibt es unter www.deutsche-rentenversicherung.de/rentenatlas.

Nr. 13/19

Wer nach der Schule keine Lehrstelle hat: Zeit der Suche zählt für die Rente 

Datum: 19.07.2019

Wer nach der Schule keine Lehrstelle hat: Zeit der Suche zählt für die Rente 

Nicht jeder Schulabgänger wechselt nahtlos in eine Lehrstelle. Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht, sollte sich bei der Agentur für Arbeit melden. Das kann später Vorteile bei der Rente haben, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Die Zeit der Ausbildungsplatzsuche wird in der Rentenversicherung als Anrechnungszeit berücksichtigt – und das auch ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld. Voraussetzung: Die Schulabgänger sind mindestens 17 Jahre alt und bei der Agentur für Arbeit für wenigstens einen Kalendermonat als Ausbildungssuchende gemeldet. 

Wer Fragen dazu hat: Infos gibt es im auf www.rentenblicker.de, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800. 

Nr. 12/19

Niedersachsen hat schulfrei – und viele Jugendliche bessern jetzt mit Ferienjobs ihr Taschengeld auf

Datum: 11.07.2019

Brutto für netto – und die Höhe des Gehalts ist egal 

Niedersachsen hat schulfrei – und viele Jugendliche bessern jetzt mit Ferienjobs ihr Taschengeld auf. Arbeiten die fleißigen Helfer nur in den Sommerferien, dann ist es egal, wie viel sie verdienen: Sie kassieren brutto für netto und zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Als Ferienjobber vereinbaren Schüler mit ihren Arbeitgebern in der Regel eine kurzfristige Beschäftigung. Dann gilt der Vertrag für längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage. Wird dieser Zeitraum auch bei mehreren Beschäftigungen in einem Kalenderjahr nicht überschritten, spielen die Höhe des Gehalts und die Anzahl der Arbeitsstunden keine Rolle: Der Job bleibt sozialversicherungsfrei. 

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de, in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800. 

Nr. 11/19  

Niedersachsen: 69.600 Menschen erhielten 2018 erstmals eine Altersrente

Datum: 08.07.2019


Der Start in den Ruhestand – auch eine Frage des Alters


Rund 784.000 Menschen haben im vergangenen Jahr erstmals eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Allein in Niedersachsen waren das 69.600 Neurentner: 37.200 Frauen und 32.400 Männer – und damit vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.


Fast jeder zweite Neurentner ging mit einer Regelaltersrente in den Ruhestand. Das waren 31.600 Versicherte. Dafür hatten sie das im vergangenen Jahr erforderliche Rentenalter von 65 Jahren und sieben Monaten erreicht und mindestens fünf Beitragsjahre im Rentenkonto gespeichert.


Eine abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren erhielten niedersachsenweit 9.300 Frauen und 11.900 Männer. Sie konnten sich ab einem Alter von 63 Jahren und sechs Monaten aus dem Berufsleben verabschieden. Ein Jahr zuvor haben 20.660 Versicherte diese Rente neu bekommen.


Rund 12.700 Versicherte gingen im vergangenen Jahr in die Altersrente für langjährig Versicherte. Dafür müssen mindestens 35 Versicherungsjahre im Rentenkonto gespeichert sein. Die Rente wird frühestens mit 63 Jahren gezahlt. Allerdings kostet jeder Monat vor dem gesetzlichen Rentenalter 0,3 Prozent – und zwar ein Leben lang.


Mit der Altersrente für schwerbehinderte Menschen gingen 2018 etwas mehr als 4.000 Versicherte in den Ruhestand. Hier lag der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bei fast fünf Prozent. Voraussetzung für die Rente: Die Versicherten haben einen Grad der Behinderung von mindestens 50 und kommen auf wenigstens 35 Versicherungsjahre. Dann können sie sich zwei Jahre früher zur Ruhe setzen, mit Abschlägen auch noch eher.


Bundesweit wurden Ende 2018 insgesamt rund 18,2 Millionen Altersrenten gezahlt. Niedersachsenweit waren das etwa 1,63 Millionen Altersrenten.


Nr. 10/19

Rentenanpassung: Wann der höhere Betrag auf dem Konto ist

Datum: 04.07.2019

Mehr Rente: für die einen Anfang Juli, für die anderen Ende des Monats

Seit Juli gibt es wieder mehr Rente: Ruheständler im Westen Deutschlands können jetzt mit 3,18 Prozent mehr Geld rechnen. Bei einer Rente von 1000 Euro sind das 31,80 Euro zusätzlich, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit. Aber nicht jeder hat den höheren Betrag jetzt schon auf dem Konto.

Das finanzielle Plus kommt bei den Rentnern zu unterschiedlichen Zeiten an. Wer bis März 2004 in Rente gegangen ist, hat das Geld im Voraus erhalten:  Der neue Betrag war bereits Anfang Juli auf dem Konto und die Rentenanpassungsmitteilung hierzu sind bereits verschickt. Alle anderen erhalten die höhere Rente am Monatsende. Die Mitteilungen über den höheren Zahlbetrag werden bis zum 24. Juli versandt.

Weitere Informationen dazu gibt es am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung.


Nr. 9/19

Vertreterversammlung in Bad Pyrmont

Datum: 21.06.2019

Vorstandsvorsitzender Professor Sommer:
„Reha muss früher greifen – und Prävention zügig ausgebaut werden“


„Wir brauchen eine neue Reha. Eine, die früher greift, und zwar schon bei ersten gesundheitlichen Beschwerden.“ Diesen Appell richtete der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Professor Michael Sommer jetzt an die Vertreterversammlung des Rentenversicherers. Der Bedarf an medizinischen Behandlungen werde in den kommenden zehn Jahren noch steigen, sagte er beim Treffen der Delegierten in Bad Pyrmont: Es gebe immer mehr junge Patienten mit Adipositas, Diabetes und psychischen Leiden. Gleichzeitig steige das Alter vieler Rehabilitanden wegen des späteren Renteneintritts. Das zeige: „Rehabilitation darf sich nicht mehr nur darauf beschränken, Erwerbsminderungsrenten zu vermeiden oder zu verzögern!“


„Reha vor Rente“ – jahrzehntelang war dieser Grundsatz der gesetzlichen Rentenversicherung das Erfolgsmodell, um eine Erwerbsminderung abzuwenden. „Das wird künftig nicht mehr ausreichen, wenn wir Menschen nachhaltig in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wiedereingliedern wollen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Deshalb müsse jetzt die Prävention zügig ausgebaut werden. Dieses noch junge Angebot der Rentenversicherung greift weit vor einer Reha und soll dabei helfen, Krankheiten schon bei ersten Warnzeichen abzuwenden: mit Reha-Beratern als Lotsen im System und in komplexen Fällen auch mit persönlichen Fallmanagern.
Mit dem Flexi-Rentengesetz habe die gesetzliche Rentenversicherung bereits Kompetenzen im Bereich der Prävention bekommen. Nun forderte Professor Sommer den Gesetzgeber auf, ihr weitere Zuständigkeiten zum Erhalt und Wiederherstellen der Gesundheit von Beschäftigten zu übertragen. Notwendig sei eine „Neuordnung unseres gegliederten Sozialleistungssystems, die aus unserer Sicht zu noch besseren Strukturen in der Präventions- und Reha-Landschaft führen könnte“, so der Vorstandsvorsitzende.
Nach wie vor sei Reha der wichtigste Ansatz, um dauerhaft erwerbsfähig zu bleiben, – und darüber hinaus eine lohnende Investition: 85 Prozent der Patienten gingen auch 24 Monate danach einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, so Professor Sommer. „Zur Wirklichkeit zählt aber auch, dass der überwiegende Teil der neuen Erwerbsminderungsrentner zuvor keine Reha erhalten hat.“ 2016 seien das rund zwei Drittel dieser frühzeitigen Rentner gewesen, also 125.000 Menschen. Dies zeige deutlich, dass der Reha-Bedarf höher sei, als es die Antragszahlen widerspiegelten.
Hier sieht die Selbstverwaltung Handlungsbedarf. So müsse etwa der Zugang zur Reha erleichtert werden. Haus- und Betriebsärzte, Arbeitgeber und Betriebsräte und nicht zuletzt die Versicherten bräuchten gezieltere Informationen und Beratung – und vereinfachte Anträge, Formulare und Verwaltungsabläufe. Außerdem solle ein Gesamtkonzept für die „Gesundheit im Betrieb“ entwickelt werden, damit Beschäftigte möglichst bis zur Regelaltersgrenze erwerbsfähig bleiben können. Der Vorstandsvorsitzende mahnte zudem eine engere Zusammenarbeit mit der Krankenversicherung an. „Denn eine qualitativ gute Krankenbehandlung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Reha.“


Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsgremium der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die 30 ehrenamtlichen Delegierten werden jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gewählt und entscheiden regelmäßig über den zweitgrößten öffentlichen Haushalt in Niedersachsen.


Nr. 8/19 

Mehr Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen

Datum: 18.04.2019

Niedersächsischer Rentenversicherer finanzierte 65.000 Rehabilitationen
Wieder haben mehr Menschen in Niedersachsen eine Rehabilitation genutzt, um gesundheitlich gestärkt in den Job zurückzukehren. Den größten Anstieg gab es bei den medizinischen Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen: Rund 8.300 Patienten mit dieser Diagnose finanzierte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover 2018 eine Reha-Therapie. Das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Auch die Anzahl der Kinderheilbehandlungen stieg. Dafür konnten 1.360 Heranwachsende mit schweren chronischen Erkrankungen für mehrere Wochen in Kliniken aufgenommen werden. Der Zuwachs von 3,6 Prozent war möglich, nachdem der Gesetzgeber die Bedingungen für eine Kinderreha deutlich erleichtert hatte.

Insgesamt ermöglichte das Haus im vergangenen Jahr 65.000 medizinische Behandlungen und berufliche Rehabilitationen. Im Vergleich zum Vorjahr waren das drei Prozent mehr. Ob stationär oder ambulant: Mehr als 48.500 Patienten wurden so auf Kosten des Rentenversicherers in einer Klinik behandelt. Daneben finanzierte das Haus mit fast 16.400 beruflichen Rehabilitationen die sogenannte Teilhabe am Arbeitsleben wie etwa Hilfen am Arbeitsplatz oder Umschulungen.
Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover investierte rund 314 Millionen Euro in Rehabilitationen und damit in die Erwerbsfähigkeit ihrer Versicherten.           

Nr. 7/19

 Wichtig für die Rente: Jahresmeldung prüfen und aufbewahren

Datum: 27.03.2019

Post vom Arbeitgeber: die Jahresmeldung zur Sozialversicherung

Bis Ende April gibt es Post vom Arbeitgeber: die Jahresmeldung zur Sozialversicherung. Das Schreiben enthält Zahlen und Daten, die für die spätere Rente wichtig sind. Deshalb lohnt es sich, bei den Angaben einmal genauer hinzusehen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.
Die Empfänger sollten besonders auf Versicherungsnummer, Name, Geburtsdatum, Anschrift und Beschäftigungszeit achten. Ist alles korrekt angegeben? Wichtig auch: Stimmt die Höhe des Verdienstes? Das gemeldete Arbeitsentgelt fließt später in die Berechnung der Rente ein. Wer Fehler entdeckt, sollte sich an seinen Arbeitgeber wenden und die Angaben korrigieren lassen. Das Dokument kann dann zusammen mit anderen Rentenunterlagen aufbewahrt werden.

Nr. 06/19

Freiwillige Rentenbeiträge: Zahlung noch bis 1. April möglich

Datum: 27.03.2019


Bis zum 1. April: Mit freiwilligen Beiträgen Rentenanspruch sichern


Hausfrauen, Selbstständige, Freiberufler: Viele Menschen zahlen freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Noch bis zum 1. April können sie das sogar rückwirkend für das vergangene Jahr, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.
Freiwillige Beiträge kann einzahlen, wer nicht ohnehin pflichtversichert ist. Besonders lohnenswert ist das für jene, die so überhaupt erst einen Anspruch auf eine Altersrente erwerben. Dazu brauchen sie mindestens fünf Beitragsjahre auf ihrem Rentenkonto.

Andere wiederum sparen für eine höhere Rente. Seit zwei Jahren können das auch Ruheständler mit vorgezogener Altersrente. Mit dem regulären Rentenalter erhalten sie einen höheren Rentenbetrag – und profitieren damit von einer rentablen Altersvorsorge.

Die Höhe ihrer Beiträge können die Einzahler selbst wählen: Der Mindestbeitrag liegt bei monatlich 83,70 Euro, der Höchstbeitrag bei 1.209 Euro. Auf dem Überweisungsauftrag sollten Versicherungsnummer, Name und Vorname angegeben sein sowie der Zeitraum, für den die Beiträge gelten sollen.
Weitere Informationen gibt es in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 00 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 04/19  


Broschüre zum Download: Freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile https://t1p.de/Broschuere-freiwillige-Versicherung

Internationale Beratungstage in Hannover

Datum: 25.03.2019

Deutsche und französische Rentenversicherungen geben Auskunft

Rente auf Französisch – dieses Angebot gibt es demnächst bei den internationalen Beratungstagen in Hannover. Gemeinsam informieren die Deutsche Rentenversicherung und der französische Rentenversicherer Caisse d’Assurance Retraite et de la Santé au Travail (CARSAT) vom 9. bis 11. April in Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen privaten Altersvorsorge. Interessierte können sich in der Berliner Allee 13 jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr beraten lassen.
Wie werden die Berufsjahre im Ausland auf dem Rentenkonto angerechnet? Wie viel Rente bekomme ich später? Und wie kann ich ergänzend fürs Alter vorsorgen? Wer sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gearbeitet hat, wird sich das vielleicht schon mal gefragt haben. Antworten darauf geben jetzt die Rentenexperten – und das wahlweise auf Deutsch oder Französisch.
Interessierte können unter der Telefonnummer 0511 829-1565 einen Termin vereinbaren. Besucher sollten zum Gespräch ihre Rentenversicherungsunterlagen und – wegen des Datenschutzes – den Personalausweis mitbringen.

Nr. 05/19

Vortrag in Hannover: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 05.03.2019

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Vorträgen in Göttingen und Osnabrück.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 7. März, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13. (Unter der Telefonnummer 0511 829-1500 kann man sich mit einer kurzen Anmeldung die Teilnahme am Vortrag sichern.)
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und sind kostenlos.

Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr. Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.

Bis zum zehnten Geburtstag: Wie Kinder die Rente erhöhen können

Datum: 28.02.2019

Wenn Mütter kleiner Kinder arbeiten: Bei geringem Gehalt wird die Rente aufgestockt 
Ob in Teilzeit oder im Minijob: Viele Mütter arbeiten nach der Babypause mit reduzierter Stundenzahl und verzichten so auch auf Gehalt. Bei der Rente allerdings können diese Einbußen oftmals wieder wettgemacht werden, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Der Schlüssel dafür ist die Kinderberücksichtigungszeit. Sie beginnt am Tag der Geburt und endet nach zehn Jahren. Dabei werden in den ersten drei Jahren im Rentenkonto des erziehenden Elternteils ohnehin Beiträge gespeichert, als hätte die Mutter oder der Vater den Durchschnittsverdienst aller Versicherten erhalten.
In den darauffolgenden Jahren wertet die Rentenversicherung niedrige Einkommen mit Beiträgen für die Rente um die Hälfte auf – und das bis zum Durchschnittsverdienst aller Versicherten. Und wer zwei oder mehr Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig erzieht, kann dafür im Rentenkonto eine Gutschrift erhalten, die einem Drittel des Durchschnittsverdienstes entspricht. Hierfür zählt übrigens auch die Pflege von Kindern unter 18 Jahren. Voraussetzung für die Höherbewertung: Das Kind ist nach 1991 geboren und der erziehende Elternteil kann bei Rentenbeginn mindestens 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten vorweisen.

Nr. 03/19

Broschüre zum Download Kindererziehung: Ihr Plus für die Rente
und weitere Informationen zum Thema im Internet

Hier geht's um deine Zukunft: "beruf und bildung 2019"

Datum: 22.02.2019

Wo junge Menschen alles über Rente und Altersvorsorge erfahren 
Wenn Berufsstarter die Arbeitswelt erkunden, ist ihnen eines sicher: ihr Schutz in der gesetzlichen Rentenversicherung. Was alles dazu gehört und wie sie sicheren Schrittes auch ihre Zukunft meistern, erfahren die jungen Menschen demnächst auf der Messe „beruf & bildung 2019“ in Hannover. Dort stellen ihnen Experten der Deutschen Rentenversicherung die Jugendkampagne „Rentenblicker“ vor, in der sie alles über die Themen Rente und Altersvorsorge erfahren können. Die Fachleute sind am 22. und 23. Februar, von 10 bis 16 Uhr, an einem Infostand in der Eilenriedehalle in Hannover anzutreffen. 
Weitere Messe-Infos zur beruf & bildung hannover

Die Deutsche Rentenversicherung begleitet Berufseinsteiger schon vom ersten Arbeitstag an – und dann ein Leben lang. Mit dem „Rentenblicker“ lernen aber auch Schüler und Studenten das Prinzip der sozialen Absicherung in Deutschland kennen. Hier werden Themen wie die zusätzliche Altersvorsorge angesprochen, um die Jugendlichen frühzeitig bei ihrer Lebensplanung zu unterstützen. Herzstück der Kampagne ist ihre Homepage: Auf www.rentenblicker.de Übrigens: Lehrer erhalten auf Anfrage einen Klassensatz an Unterrichtsmaterialien. Die Bildungseinrichtungen können bei Bedarf sogar fachliche Unterstützung für den Unterricht in Sachen „Rente und Co.“ anfordern. 

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Berufsmessen und dem Thema Berufsanfänger gibt es im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenfreien Servicetelefon 0800 1000 480 10.

Vorträge in Göttingen und Osnabrück: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 18.02.2019

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Vorträgen in Göttingen und Osnabrück.

Die Veranstaltung in Göttingen beginnt am Donnerstag, dem 21. Februar, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Robert-Gernhardt-Platz 1, Quartier am Leinebogen. (Unter der Telefonnummer 0551 70705-0 kann man sich mit einer kurzen Anmeldung die Teilnahme am Vortrag sichern.)

Die Veranstaltung in Osnabrück beginnt ebenfalls am Donnerstag, dem 21.Februar, um 17 Uhr in der Beratungsstelle, Hannoversche Straße 6-8. (Eine kurze Anmeldung wird unter der Telefonnummer 0541 35077-0 erbeten.)


Beide Veranstaltungen dauern etwa anderthalb Stunden und sind kostenlos.

Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr. Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.

Vortrag in Braunschweig
Der Rentenpakt: Wer profitiert?

Datum: 18.02.2019

Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung
Der Rentenpakt: Wer profitiert?
Geringverdiener, Erwerbsgeminderte, ältere Mütter - für viele Menschen bringt der jüngst verabschiedete Rentenpakt Verbesserungen bei ihrer Altersvorsorge. Was genau an Neuerungen im Rentenpakt enthalten ist und wie sich das bei jedem einzelnen auswirkt, das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung aus der Reihe "Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung" beginnt am Donnerstag, 21. Februar, um 17 Uhr, bei der Deutschen Rentenversicherung in Braunschweig, Kurt-Schumacher-Straße 20. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0531 7006-441 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Wer nicht mehr arbeiten kann, für den sorgt künftig eine verlängerte Zurechnungszeit für eine höhere Erwerbsminderungsrente. Ältere Mütter bekommen ein zusätzliches halbes Jahr Kindererziehungszeit gutgeschrieben, was ihnen rund 16 Euro mehr an Monatsrente bringt. Und Arbeitnehmer mit niedrigen Löhnen müssen nur noch geringere Rentenbeiträge einzahlen, ohne Einbußen bei ihrem späteren Altersgeld hinnehmen zu müssen. Außerdem: So können Rentner darauf vertrauen, dass ihre Renten weiterhin der Einkommensentwicklung bei den Arbeitnehmern folgen, und die Betragszahler werden vor einem starken Anstieg des Beitragssatzes geschützt.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Rentenversicherung: Beratungsstelle in Lingen wieder geöffnet

Datum: 15.02.2019

Wer Fragen zu Rente, Altersvorsorge oder Rehabilitation hat, kann sich in Lingen ab sofort wieder an die Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung wenden. Nach Umbauarbeiten wird der Betrieb in dem Gebäude am Konrad-Adenauer-Ring 13 ab Montag wieder aufgenommen. Dies teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Im November vergangenen Jahres musste der Rentenversicherer seine Beratungsstelle nach einem Wassereinbruch im Gebäude kurzfristig schließen. In der Zwischenzeit sind umfangreiche Reparatur- und Renovierungsarbeiten durchgeführt worden. Die neugestalteten Räume sorgen jetzt für eine freundliche Atmosphäre für die Besucherinnen und Besucher und ihre Berater. 

Die Beratungsstelle ist zu den bisherigen Öffnungszeiten erreichbar: montags bis mittwochs 8 bis 15 Uhr, donnerstags 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 13 Uhr. Einen Termin vereinbaren können Interessierte auf www.drv-bsh.de – Beratung in meiner Nähe – oder unter der kostenfreien Servicehotline 0800 1000 480 10.

Vortrag in Hannover
Rente und Steuern - was muss ich wissen?

Datum: 14.02.2019

Gesetzliche Renten sind steuerpflichtig. Ob ein Ruheständler tatsächlich Steuern zahlen muss, hängt allerdings von mehreren Faktoren ab, etwa dem Jahr des Rentenbeginns, der Höhe und Art der Rente und weiteren Einkünften. Andererseits: Für Arbeitnehmer werden die Beiträge zur Altersvorsorge schrittweise von der Steuer befreit. Wie sich das Steuerrecht für Arbeitnehmer und Rentner konkret auswirkt, erklären Referenten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 14. Februar, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13. Sichern Sie sich Ihre Teilnahme am Vortrag durch eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0511 829-1500.

Wie viel von der Rente versteuert werden muss, richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Waren es 2005 noch 50 Prozent, so müssen Neurentner in diesem Jahr bereits 78 Prozent ihrer Bezüge versteuern. Für Arbeitnehmer hingegen lohnt sich die Vorsorge fürs Alter noch mehr: 2019 können sie bis zu 88 Prozent ihrer Aufwendungen für die Altersvorsorge von der Steuer absetzen. 

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag in Lüneburg
Der Rentenpakt: Wer profitiert?

Datum: 06.02.2019

Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung
Der Rentenpakt: Wer profitiert?
Geringverdiener, Erwerbsgeminderte, ältere Mütter - für viele Menschen bringt der jüngst verabschiedete Rentenpakt Verbesserungen bei ihrer Altersvorsorge. Was genau an Neuerungen im Rentenpakt enthalten ist und wie sich das bei jedem einzelnen auswirkt, das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung aus der Reihe "Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung" beginnt am Donnerstag, 14. Februar, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Lüneburg, Altenbrückerdamm 14. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 04131 7595-0 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern. Außerdem: So können Rentner darauf vertrauen, dass ihre Renten weiterhin der Einkommensentwicklung bei den Arbeitnehmern folgen, und die Betragszahler werden vor einem starken Anstieg des Beitragssatzes geschützt.

Wer nicht mehr arbeiten kann, für den sorgt künftig eine verlängerte Zurechnungszeit für eine höhere Erwerbsminderungsrente. Ältere Mütter bekommen ein zusätzliches halbes Jahr Kindererziehungszeit gutgeschrieben, was ihnen rund 16 Euro mehr an Monatsrente bringt. Und Arbeitnehmer mit niedrigen Löhnen müssen nur noch geringere Rentenbeiträge einzahlen, ohne Einbußen bei ihrem späteren Altersgeld hinnehmen zu müssen.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag in Leer
Der Rentenpakt: Wer profitiert?

Datum: 04.02.2019

Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung
Der Rentenpakt: Wer profitiert?
Geringverdiener, Erwerbsgeminderte, ältere Mütter - für viele Menschen bringt der jüngst verabschiedete Rentenpakt Verbesserungen bei ihrer Altersvorsorge. Was genau an Neuerungen im Rentenpakt enthalten ist und wie sich das bei jedem einzelnen auswirkt, das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die in Kooperation mit der VHS Leer organisierte Veranstaltung aus der Reihe "Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung" beginnt am Mittwoch, 6. Februar, um 19.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Leer, Hafenstraße 6c. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0491 92763-0 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern. Außerdem: So können Rentner darauf vertrauen, dass ihre Renten weiterhin der Einkommensentwicklung bei den Arbeitnehmern folgen, und die Betragszahler werden vor einem starken Anstieg des Beitragssatzes geschützt.

Wer nicht mehr arbeiten kann, für den sorgt künftig eine verlängerte Zurechnungszeit für eine höhere Erwerbsminderungsrente. Ältere Mütter bekommen ein zusätzliches halbes Jahr Kindererziehungszeit gutgeschrieben, was ihnen rund 16 Euro mehr an Monatsrente bringt. Und Arbeitnehmer mit niedrigen Löhnen müssen nur noch geringere Rentenbeiträge einzahlen, ohne Einbußen bei ihrem späteren Altersgeld hinnehmen zu müssen.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Feierlicher Abschied für den Geschäftsführer
der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Datum: 19.01.2019

Großer Denker und Akteur:
Professor Dr. Ralf Kreikebohm mit Verdienstmedaille der Deutschen Rentenversicherung ausgezeichnet

Ihr widmete er sein Lebenswerk, seine Leidenschaft: In der gesetzlichen Rentenversicherung hat Professor Dr. Ralf Kreikebohm 30 Jahre lang in der Geschäftsführung das Ruder geführt. Zum Jahreswechsel legte der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover seine Ämter aus Altersgründen nieder. In einer Feierstunde mit rund zweihundert Gästen würdigten Weggefährten verschiedener Institutionen und die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann jetzt in Braunschweig das bedeutende Wirken des bundesweit geschätzten Rentenrechtlers.

Die Sozialministerin erklärte, sie habe Professor Kreikebohm als versierten Rentenexperten und als kompetenten und konstruktiven Gesprächspartner in allen rentenpolitischen Fragen erlebt. „Als Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover war Professor Kreikebohm ein wesentlicher Akteur und Partner sowohl auf Bundesebene als auch in Niedersachsen.“ Dr. Reimann dankte ihm für seinen außergewöhnlichen Einsatz.
Der Niedersachse hinterlässt tiefe Fußspuren. „Wir verlieren mit Professor Kreikebohm eine Persönlichkeit, die sich mit Herzblut für die Belange der gesetzlichen Rentenversicherung eingesetzt hat“, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach. Als Anerkennung für seine besonderen Leistungen überreichte sie ihm die Verdienstmedaille der Deutschen Rentenversicherung. Das ist die höchste Auszeichnung in der gesetzlichen Rentenversicherung.
In seinem Festvortrag skizzierte Professor Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster das wissenschaftliche Werk Professor Kreikebohms. Anschließend spannte Wilhelm Mestwerdt, Präsident des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen, in seiner Rede ein Band zwischen Arbeits- und Sozialrecht und beschrieb, wie beides fest mit der arbeitsgerichtlichen Praxis verknüpft ist. Als Vorsitzender des Erweiterten Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund blickte zudem Werner Krempl, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern, auf die gemeinsame berufliche Zeit mit Professor Kreikeboohm zurück.
Auf humorvolle Art führten der Vorstandsvorsitzende Professor Michael Sommer und die alternierende Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer durch die Festveranstaltung. Professor Kreikebohm könne heute bereits „auf seine ersten 17 Tage als Ruheständler blicken“, merkte Professor Sommer an. In Stationen zeichnete Schwitzer seinen Lebensweg nach: vom 180 Einwohner zählenden Geburtsort im niedersächsischen Dedesdorf über den beruflichen Zwischenhalt in der Bundeshauptstadt Berlin bis hin zu seinem jetzigen Wohnort Braunschweig.
Mit der Veranstaltung verabschiedete sich die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover von einem großen Denker und Akteur in der gesetzlichen Rentenversicherung. In Form eines Symposiums würdigten sie Professor Kreikebohms berufliches Lebenswerk als Geschäftsführer eines regionalen Rentenversicherers wie auch als Sozialwissenschaftler ersten Ranges und als Hochschullehrer.

Professor Kreikebohm wurde 1954 im niedersächsischen Dedesdorf geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften. Nach seinem beruflichen Einstieg bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) wechselte der promovierte Jurist 1986 in die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. 1989 nahm er die Geschicke der Braunschweiger Landesversicherungsanstalt (LVA) in die Hand: zunächst in stellvertretender Funktion und ab 1995 als Geschäftsführer.
Für die neu entstandene Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover verlegte Professor Kreikebohm seinen Arbeitsort nach Laatzen. Hier wurde er 2008 alleiniger Geschäftsführer des größten gesetzlichen Rentenversicherers in Norddeutschland.
1996 übernahm Professor Kreikebohm einen Lehrauftrag an der Technischen Universität Braunschweig im Fachbereich Sozialwissenschaften. Seit 2010 lehrt er dort am Institut für Rechtswissenschaften als Honorarprofessor für Sozial- und Arbeitsrecht.

Nr. 02/19

Kranken- und Pflegeversicherung: Rentenhöhe ändert sich

Datum: 27.12.2018

Krankenversicherung jetzt billiger, Pflegeversicherung teurer

Auf dem Kontoauszug wird es Rentnern auffallen: Die Höhe ihrer Rente hat sich im Januar leicht verändert. Ursache dafür sind Änderungen bei den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen. Hierauf hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt hingewiesen.

Anders als bisher müssen Rentner seit Jahresbeginn den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr alleine bezahlen. Die Rentenversicherung übernimmt diesen jetzt zur Hälfte, wodurch die ausgezahlte Rente etwas steigt.
Gleichzeitig ist der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozent auf 3,05 Prozent oder 3,3 Prozent bei kinderlosen Rentnern angestiegen, was die Rente wiederum etwas mindert. Ob unterm Strich etwas mehr oder etwas weniger auf dem Konto ankommt, hängt von der Höhe des Zusatzbeitrags der jeweiligen Krankenkasse ab.
Fragen dazu beantwortet die Deutsche Rentenversicherung am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 01/19