Deutsche Rentenversicherung

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Newsletter 4/2018

Themen: BGM-Leitfaden, e-Antrag, Midijobs, VBG-Kompetenzzentrum

Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Mit dem Leitfaden der Deutschen Rentenversicherung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ergänzen wir das Beratungsangebot unseres Firmenservice.

Gesunde und motivierte Beschäftigte sind entscheidende Erfolgsfaktoren für einen Betrieb. Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist ein wichtiges Merkmal für die Attraktivität eines Unternehmens zur langfristigen Bindung von Fachkräften. Dabei stehen eine gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen und die Motivation der Beschäftigten zu gesundheitsförderndem Verhalten gleichermaßen im Mittelpunkt.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) kann jeder kleine und mittelständische Betrieb mit einfachen und zielgenauen Methoden und Maßnahmen umsetzen. Zu dem Thema BGM gibt es mittlerweile diverse Beratungsangebote und Informationsmaterialien, die Betrieben dabei helfen sollen, die für sie geeignete Strategie zu finden und umzusetzen. Trotz oder gerade wegen der Fülle an Informationen und Anbietern fehlt es den Betrieben oftmals an einem systematischen Zugang zum Themenfeld.

Der Leitfaden der Deutschen Rentenversicherung soll interessierten Betrieben die wichtigsten Handlungsfelder darlegen und die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Sozialversicherungsträger aufzeigen. Er ist deshalb als ergänzendes Angebot neben der persönlichen Information durch den Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung zu verstehen.

Den BGM-Leitfaden als Download und weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt zum Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung erhalten Sie über unsere kostenlose Telefonhotline 0800 1000 453 oder Sie senden eine E-Mail an firmenservice@deutsche-rentenversicherung.de

Anträge online stellen

Eine Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung kann manchmal eine Herausforderung sein: Viele Seiten Papier, Fragen, die gegebenenfalls weitere Fragen aufwerfen, und am Ende fallen Portokosten für den Versand der Unterlagen oder der Gang zu einer Antrag aufnehmenden Stelle an.
Doch diese Hürden lassen sich ganz leicht überwinden: Nutzen Sie das schnelle, einfache und bequeme Verfahren eAntrag zur Änderungsmitteilung Ihrer persönlichen Daten, zur Anforderung Ihres Versicherungsverlaufs oder stellen Sie Ihre Rehabilitations- oder Rentenanträge elektronisch per PC. Die dynamische Menüführung lässt Sie nur die Fragen beantworten, die für die Antragstellung relevant sind, und der Antragsassistent unterstützt Sie dabei. Eine Unterschrift ist in vielen Fällen nicht mehr erforderlich. Ihr Antrag erreicht unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell, direkt und selbstverständlich auf gesicherten Wegen über den elektronischen Versand. So lassen sich die Bearbeitungszeiten verkürzen und wir können schneller auf Ihr Anliegen reagieren.
Informieren Sie sich hierüber das Verfahren und die Vorteile der elektronischen Antragstellung und nutzen Sie eAntrag über den angegebenen Link.

eAntrag

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich telefonisch unter der 030 / 3002 1526 oder per Mail an eAntrag-Hotline@drv-berlin-brandenburg.de an uns wenden.
Für individuelle Fragen zum Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht der gesetzlichen Rentenversicherung empfehlen wir unseren Versicherten bzw. Ihren Beschäftigten darüber hinaus ein persönliches Beratungsgespräch in einer unserer Auskunfts- und Beratungsstellen.

Gesetzesänderung in der Rentenversicherung - Entlastung für Geringverdiener ab 01.07.2019

Die Pläne der Großen Koalition zu den Veränderungen in Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung haben wir bereits im letzten Newsletter kurz dargestellt. Nun wurde das Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung am 28.11.2018 verabschiedet. In diesem Beitrag erläutern wir die Veränderungen bei den Midijobs ab 01.07.2019 detailliert.

Bisher wurden Versicherte in einem Beschäftigungsverhältnis in der sogenannten Gleitzone mit einem monatlichen Bruttoarbeitslohn zwischen 450 Euro und 850 Euro finanziell dadurch entlastet, dass über die Ermittlung eines fiktives Arbeitsentgelts durch eine gesonderte Berechnung verhältnismäßig geringere Beitragszahlungen zu leisten waren.

Bei einem Arbeitsentgelt von 500,00 Euro wurde der Beitragszahlung in 2018 beispielsweise ein fiktives Arbeitsentgelt von 403,41 Euro zugrunde gelegt, verdiente die oder der Versicherte beispielhaft 800,00 Euro, betrug das fiktive Gehalt 786,20 Euro.

Für die Berechnung zukünftiger Rentenbeträge war dann aber auch das fiktiv gekürzte Gehalt zu berücksichtigen. Die Versicherten konnten auf die reduzierte Beitragstragung verzichten, damit bei der Rentenberechnung auch das tatsächliche Arbeitsentgelt für die Ermittlung der Entgeltpunkte zugrunde gelegt wurde.

Ab Juli 2019 wird der obere Grenzbetrag der bisherigen Gleitzone von 850,00 Euro auf 1300,00 Euro angehoben, gleichzeitig ändert sich deren Begrifflichkeit zu einem Übergangsbereich. Bei der Rentenberechnung wird außerdem künftig generell das tatsächliche Arbeitsentgelt berücksichtigt.

Die begünstigenden beitragsrechtlichen Regelungen des § 163 Abs. 10 SGB VI werden dann auch für die Versicherten angewandt, die bisher auf die Anwendung der Gleitzone in der gesetzlichen Rentenversicherung verzichtet haben. Die erteilten Verzichtserklärungen verlieren für Zeiten ab dem 1.7.2019 ihre Wirkung.

Die Neuerungen im Bereich der Midijobs haben verschiedene positive Auswirkungen: Zum einen wird der Kreis der Versicherten, die von der Beitragsentlastung profitieren erweitert. Darüber hinaus sinkt die Beitragslast für die gering verdienenden Beschäftigten im Verhältnis weiter ab, ohne dass sich daraus Nachteile für die spätere Höhe des Rentenbetrages ergeben.

Leistungen der VBG für Kleinstunternehmen

In Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten ist die Chefin oder der Chef häufig selbst tief in das alltägliche Betriebsgeschehen involviert. Oftmals bleibt dabei nur wenig Zeit für Gedanken über die Gesundheit am Arbeitsplatz sowie die Arbeitssicherheit im Unternehmen. Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) bietet ihren Mitgliedsunternehmen an dieser Stelle ein attraktives, elektronisches Unterstützungsangebot.

Über die Kompetenzzentrenbetreuung haben Kleinstunternehmen die Möglichkeit, die für sie festgelegten Bestimmungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge zu erfüllen, welche die fachkundige Betreuung durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit regelt. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen obliegt im Hinblick auf die Betriebsgröße in aller Regel der Geschäftsführung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer melden sich mit ihren persönlichen Daten und der VBG-Kundennummer auf dem KPZ-Portal unter kpz.vbg.de an und erarbeiten sich selbständig das Wissen und die Kompetenz, um ihren Betrieb auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes zu wappnen. Anschließend besteht die Möglichkeit, mithilfe des PRAXIS-CHECK im KPZ-Portal zu überprüfen, welche Präventionsmaßnahmen bereits im Unternehmen umgesetzt sind bzw. in welchen Bereichen Ergänzungen oder Verbesserungen vorgenommen werden sollten. Der PRAXIS-CHECK dient den Unternehmen somit gleichzeitig als Gefährdungsbeurteilung und als entsprechender Nachweis gegenüber Behörden.

Zusätzlich haben Kleinstunternehmen dann die Möglichkeit, die KPZ-Hotline für eine telefonische Beratung zu den Themen Arbeitssicherheit und Prävention anlassbezogen und kostenfrei zu kontaktieren.

Weitere Informationen zur Kompetenzzentrenbetreuung der VBG erhalten Sie hier.

Ähnliche Angebote existieren auch bei anderen Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung, fragen Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse nach.