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Hilfe für die Helfer: Neue Beratungshotline für Behandler psychisch Kranker

Datum: 12.10.2010

Sie leiden unter Angststörungen, sind depressiv oder fühlen sich ausgebrannt und erschöpft: Immer mehr Menschen suchen wegen einer psychischen Erkrankung Hilfe beim Arzt. Welche besonderen Angebote das gegliederte Sozialsystem hierzu in seinem Leistungspaket bereithält, das erfahren Haus- und Betriebsärzte, Psychiater sowie ärztliche und psychologische Psychotherapeuten jetzt unter einer neuen Beratungshotline der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.

Braucht der Patient eine medizinische oder berufliche Rehabilitation? Wann ist eine ambulante Versorgung, wann ein stationäres Heilverfahren ratsam? Ob Krankenbehandlung oder Rehabilitation – in der sozialmedizinischen Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover bietet ein Team von Psychologen und Sozialpädagogen den behandelnden Ärzten, Psychiatern und Psychotherapeuten Hilfe bei diesen Fragen.
Das besondere daran: Wenn nötig, übernehmen die Experten die Betreuung einzelner Patienten über die gesamte Zeit der Behandlung. Und die beginnt bereits beim vertrauensvollen Gespräch über problematische Alltagssituationen, reicht über das gemeinsame Ausfüllen eines Antrags zur Rehabilitation bis hin zur Hilfe bei der Rückkehr in den Beruf. Aber selbst dann stehen die Fachleute den Patienten noch beratend zur Seite, wenn etwa Konflikte am Arbeitsplatz die Gesundheit dauerhaft gefährden könnten.
Wie rasant psychische Krankheiten zunehmen, beweisen die Zahlen: Zwischen 2004 und 2009 stieg die Zahl der Anträge auf eine psychosomatische Rehabilitation um fast 58 Prozent. Allein im vergangenen Jahr haben sich etwa 5.600 Patienten mit psychischen Erkrankungen in einer Klinik der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover behandeln lassen.
Die neue Beratungshotline soll vor allem Haus- und Betriebsärzten, Psychiatern sowie ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten in der Region Hannover neben fachlichem Rat auch weitergehende Angebote für ihre Patienten ermöglichen. Die Behandler erreichen die Experten der sozialmedizinischen Beratungsstelle werktags unter der Telefonnummer 0180 2828283 (6 Cent je Gespräch) oder per E-Mail unter behandler-info@drv-bsh.de.