Deutsche Rentenversicherung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

Zahl der Witwerrenten hat sich verdoppelt

Datum: 15.07.2014

Wenn die Frau stirbt: Immer mehr Männer erhalten Witwerrente

Immer mehr Männer erhalten eine Hinterbliebenenrente. Allein in Niedersachsen bekamen im vergangenen Jahr etwa 52.000 Witwer nach dem Tod ihrer Frau oder ihres eingetragenen Lebenspartners eine finanzielle Absicherung von der Deutschen Rentenversicherung. Damit hat sich ihre Zahl innerhalb von 15 Jahren verdoppelt. Das teilte jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit.

Männer haben erst seit 1986 den gleichen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente wie ihre Ehefrauen. Zuvor erhielt ein Witwer nur dann Geld von der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn seine Frau den überwiegenden Teil des Unterhalts beigesteuert hatte. Seit der Gesetzesänderung steigt die Zahl der Witwerrentner stetig an – auch deshalb, weil immer mehr Frauen ein eigenes Einkommen haben und mit ihren Beiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung ihre Angehörigen absichern.

Bei den Witwenrenten verläuft der Trend in die andere Richtung: Die Zahl der Frauen mit einer Hinterbliebenenrente ist seit 1998 in Niedersachsen um etwa zehn Prozent gesunken. So erhielten im vergangenen Jahr im Bundesland rund 427.000 Witwen eine Rente nach dem Tod ihres Ehepartners.

Auch für die Hinterbliebenenrente gilt: Eine Rente muss beantragt werden. Dann erhält die Witwe oder der Witwer in den ersten drei Monaten nach dem Tod die volle Höhe der Rente des verstorbenen Ehepartners. Erst nach diesem sogenannten Sterbevierteljahr wird geprüft, wie weit eigenes Einkommen angerechnet wird.

Nr. 18/14