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Frührentner: Solarstrom kann Rente zum Schmelzen bringen

Datum: 22.04.2015

Hinzuverdienst aus Solarstrom

Wenn die Sonne scheint, haben Besitzer von Photovoltaikanlagen gut lachen. Denn jede Kilowattstunde Strom, die man nicht selbst verbraucht, bringt Geld. Wer so allerdings seine vorzeitige Rente aufbessert, sollte genau nachrechnen: Übersteigen die monatlichen Einnahmen die Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro, kann die Rente gekürzt werden. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Ob Alters- oder Erwerbsminderungsrentner: Wer die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, kann bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen, zweimal im Jahr sogar das Doppelte. Dann bleibt die Rente ungekürzt. Dabei zählen Einnahmen aus einer geringfügigen Beschäftigung ebenso wie die Gewinne aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Werden sie im Einkommensteuerbescheid als Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit aufgeführt, müssen sie dem Rentenversicherer gemeldet werden.

Auch bei Hinterbliebenenrenten wird Einkommen angerechnet. Witwen- oder Witwerrentner haben allerdings einen höheren Freibetrag. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de oder am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

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