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Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Datum: 12.06.2015

Parlament der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover tagt/
Professor Sommer: „Verzeichnen Flut von Anträgen für die Altersrenten“

Die Flut von Rentenanträgen ebbt nicht ab. „Das sind die Auswirkungen der abschlagsfreien Rente mit 63 und der ‚Mütterrente’“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Michael Sommer. Das Arbeitsvolumen beim niedersächsischen Rentenversicherer habe um 40 Prozent zugenommen – was für die Beschäftigten eine hohe Mehrbelastung sei. Ihrem Einsatz zollte der Vorstandsvorsitzende hohen Respekt: „Ihre bemerkenswerte Leistung verdient unseren Dank und unsere Anerkennung“, betonte er jetzt auf der Vertreterversammlung in Bad Pyrmont.

Neben der „Mütterrente“ und der abschlagsfreien Rente mit 63 brachte das Rentenpaket der Bundesregierung höhere Renten für erwerbsgeminderte Menschen sowie mehr Geld für die Rehabilitation chronisch Kranker. Bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover stieg daraufhin die Zahl der Menschen, die aus Altersgründen in den Ruhestand gingen, im vergangenen Jahr um 45 Prozent. Und die hohe Nachfrage hält an: Auch in den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden im Haus fast 9.000 Anträge von Altersrenten bearbeitet. 2014 waren es im selben Zeitraum 6.400.

Erfreut berichtete Professor Sommer über die Erfolge des niedersächsischen Rentenversicherers bei der erwerbsbezogenen Ausrichtung medizinischer Reha-Konzepte. „Hier haben wir in den letzten Jahren viel bewegt“, so der Vorstandsvorsitzende. Viele Patienten erhielten während ihrer Reha inzwischen zusätzlich beruflich orientierte Angebote. Die Ausgaben machten sich bezahlt: Befragungen hätten ergeben, dass Reha-Patienten eine vorzeitige Rente heutzutage deutlich seltener anstrebten als früher.

Mit Blick auf die neuen Strukturen in der Auskunft und Beratung zeigte sich der Vorstandsvorsitzende sehr zufrieden. „Landesweit erreichen uns die Versicherten jetzt in zentral gelegenen, modernen und barrierefreien Räumen“, sagte Professor Sommer. Auch in Lüneburg zeichne sich zum Ende des Jahres der Umzug in ein neues Gebäude in der City ab. Und für Stade gebe es bereits Gespräche, um Beratungen künftig in Bahnhofsnähe anzubieten. Mit niedersachsenweit 16 Beratungsstellen und 22 Sprechtagsorten habe der Rentenversicherer ein effizientes, zukunftsorientiertes Beratungsnetz gespannt.

Inzwischen abgeschlossen wurde die Überprüfung von 23.000 Honorarkräften, die zwischen 2007 und 2011 an niedersächsischen Schulen beschäftigten waren. Professor Sommer informierte die ehrenamtlichen Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern darüber, dass es bei jedem zweiten Beschäftigungsverhältnis Nachberechnungen gegeben habe. Insgesamt beliefen sich die Nachforderungen auf rund 10,5 Millionen Euro.

Geprüft wurden zudem die Beschäftigungen von Leiharbeitnehmern, die nach einem vom Bundesverfassungsgericht bestätigten Urteil Anspruch auf die gleiche Bezahlung wie die Stammbelegschaft im selben Unternehmen haben. Der niedersächsische Rentenversicherer forderte hierfür eine Summe von rund 31 Millionen Euro nach.

Nr. 16/15