Deutsche Rentenversicherung

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Flexirente:
Hinzuverdienen ist jetzt einfacher

Datum: 06.07.2017

Ob in zwei oder zwölf Monaten gezahlt: Nur noch die Jahressumme zählt

Neben der Rente noch was hinzuverdienen – das wird jetzt deutlich einfacher: Wer vorzeitig in Altersrente geht oder eine Erwerbsminderungsrente bekommt, kann bis zu 6.300 Euro im Kalenderjahr verdienen, ohne Einbußen zu haben. Und seit Juli ist es völlig egal, ob diese Summe in zwei oder zwölf Monaten gezahlt wird, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.
Hintergrund ist die neue Flexirente. Mit ihr soll das Hinzuverdienen für Rentner attraktiver werden, wenn sie ihre Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Zwar bleibt auch künftig ein Einkommen von jährlich bis zu 6.300 Euro anrechnungsfrei. Aber es spielt keine Rolle mehr, in welcher Zeit dieses Geld erarbeitet wird: Entscheidend ist allein die Summe innerhalb eines Kalenderjahres.
Was über dem anrechnungsfreien Betrag liegt, wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für die gekürzte Rente plus Hinzuverdienst gibt es aber eine Obergrenze: das höchste Einkommen der letzten 15 Jahre. Der darüber liegende Hinzuverdienst wird schließlich ganz auf die verbliebene Rente angerechnet.
Bislang durften die Rentenbezieher bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen – und zweimal im Jahr auch das Doppelte. Überschritt das Einkommen diese Grenze, so wurde die Rente stufenweise gekürzt oder völlig gestrichen. Generell aber gilt: Wer seine Regelaltersgrenze erreicht hat, kann ab dem Folgemonat unbegrenzt hinzuverdienen.

Nr. 13/17