GSB Standardlösung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

  1. Startseite der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
  2. Presse
  3. Pressearchiv
  4. Regress: Damit Geschädigte keine Nachteile bei der Rente haben

Regress: Damit Geschädigte keine Nachteile bei der Rente haben

Datum: 22.12.2017

Im Namen der Opfer: Rentenversicherung fordert Schadenersatz ein und sorgt für Ausgleich im Rentenkonto

Ob Verkehrsunfall oder ärztlicher Kunstfehler: Die Opfer haben oftmals Anspruch auf Entschädigung – sogar bis hin zur Rente. Unterstützung bekommen sie von der Deutschen Rentenversicherung. Sie sorgt dafür, dass Versicherten und Hinterbliebenen keine Nachteile bei der Rente entstehen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Betroffene leiden oft unter den gesundheitlichen Folgen. Hinzu kommen finanzielle: Erhalten sie Kranken- oder Verletztengeld oder müssen sie Gehaltseinbußen hinnehmen, richten sich ihre Rentenbeiträge nach dem nun geringeren Einkommen, statt dem Bruttoentgelt. Dadurch müssen sie im Alter mit einer geringeren Rente rechnen.

Die Deutsche Rentenversicherung hilft den Betroffenen, Nachteile zu vermeiden. Sie prüft, ob sie den entstandenen Schaden im Rentenkonto gegenüber dem Verursacher oder seiner Versicherung geltend machen kann. Dafür ist es hilfreich, wenn sich die Geschädigten oder deren Anwälte möglichst zeitnah melden. Damit sollen Versicherte anschließend so gestellt werden, wie sie ohne das Ereignis gestanden hätten.

Und schließlich muss geklärt werden, ob auch der gesetzlichen Rentenversicherung selbst ein Schaden entstanden ist. Denn zahlt der Rentenversicherer später eine medizinische oder berufliche Rehabilitation, eine Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente, dann haftet der Verursacher auch hierfür. Dadurch soll vermieden werden, dass der Schädiger die Versichertengemeinschaft finanziell belastet. Das gilt besonders bei Straftaten. Im Namen der Opfer forderte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover 2017 einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de und am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 25/17