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568 Millionen Euro für die Krankenversicherung der Rentner

Datum: 28.03.2017

Beste Versorgung zum halben Preis:
Rentenversicherer schießt 7,3 Prozent Krankenkassenbeitrag zu 

Was kostet beste medizinische Versorgung im Alter? In der Krankenversicherung der Rentner werden dafür 14,6 Prozent fällig, das ist der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen. Davon zahlen die Ruheständler allerdings gerade mal die Hälfte. Die restlichen 7,3 Prozent schießt die gesetzliche Rentenversicherung zu. Bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover summierten sich die Ausgaben dafür im vergangenen Jahr auf mehr als 568 Millionen Euro.

Der Beitragsanteil des Ruheständlers wird direkt von der Bruttorente abgezogen. Verlangt die jeweilige Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, geht auch der zulasten des Versicherten.
Beide Beträge überweist der Rentenversicherer schließlich – zusammen mit seinem Anteil – an den Gesundheitsfonds.

Anders sieht es bei Ruheständlern aus, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse oder privat bei einem Krankenversicherungsunternehmen versichert sind. Diese Rentner zahlen ihre Kassenbeiträge selbst und können dafür von der Rentenversicherung einen Zuschuss erhalten.

Entscheidend für die Krankenversicherung der Rentner ist die zweite Hälfte des Erwerbslebens. Wer hier zu 90 Prozent gesetzlich krankenversichert war, kommt als Rentner automatisch in diese Krankenversicherung – egal, ob freiwillig-, familien- oder pflichtversichert. Das heißt: Auch wer zu dieser Zeit freiwillig krankenversichert war, kann im Alter pflichtversichert sein.

Übrigens: Künftig sollen mehr Mütter die 90 Prozent erreichen können und so eine Chance auf die günstigere Pflichtversicherung bekommen, wenn sie während ihrer beruflichen Auszeit für Kinder und Familie nicht gesetzlich krankenversichert waren. Dafür ist eine gesetzliche Neuregelung geplant. Demnach sollen Kindererziehungszeiten ab August mit pauschal drei Jahren pro Kind angerechnet werden.

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