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Nach Rekordjahr: Anzahl der Neurentner geht zurück

Datum: 31.03.2017

59.100 Menschen gingen 2016 in Rente

Der Ansturm hat sich gelegt: Rund 59.100 Neurentner verzeichnete die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr – und damit 1.500 weniger als im Rekordjahr 2015. Etwa die Hälfte verabschiedete sich aus Altersgründen aus dem Arbeitsleben. Das waren 2016 fast 32.000 Menschen – ein Minus von fünf Prozent. 

Allerdings: Die Zahlen belegen keinen neuen Trend. Vielmehr vereinfachte das sogenannte Leistungsverbesserungsgesetz im Sommer 2014 vielen Menschen den Zugang zur Rente und löste damit eine Antragsflut aus. Es ermöglichte Tausenden Arbeitnehmern, sich mit der abschlagsfreien Rente ab 63 vorzeitig aus dem Berufsleben zu verabschieden. Und dank der neuen Mütterrente bekamen zahlreiche ältere Frauen erstmals überhaupt eine staatliche Rente ausgezahlt. Der Antragsberg reichte bis ins Jahr 2015 hinein – und ließ die Zahlen dann im Folgejahr wieder auf Normalwerte absinken.

Ein spürbarer Anstieg war bei den Erwerbsminderungsrenten zu verzeichnen: 2016 gingen mit 9.950 Versicherten sechs Prozent mehr Menschen krankheitsbedingt früher in Rente als im Vorjahr. Daneben sank die Zahl von Hinterbliebenen, die nach dem Tod eines Elternteils oder Partners mit einer Rente abgesichert wurden, um fast 500 auf 17.190.                                                                    

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