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Flexirente: Mit heutigem Guthaben spätere Abschläge ausgleichen

Datum: 12.05.2017

Einzahlen für die frühe Rente: Arbeitnehmer können Abschläge nun schon mit 50 Jahren ausgleichen – und nehmen die Möglichkeit jetzt vermehrt wahr

Viele Menschen schmieden Pläne fürs Alter – und möchten dafür möglichst früh in Rente gehen. Dann drohen zwar Abschläge, aber die lassen sich ausgleichen. Und dafür muss man nicht erst alt werden: Ab Juli können Versicherte schon mit 50 Jahren Beträge in die Rentenversicherung einzahlen, um Einbußen bei der späteren Rente zu verhindern, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braun-schweig-Hannover jetzt mit.

Der frühe Ruhestand kostet Geld: Dann verringert sich die Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den ein Ruheständler eher aus seinem Job aussteigen möchte – und das ein Leben lang. Wer wollte, konnte diese Abschläge auch in der Vergan-genheit schon ausgleichen. Das war ab dem 55. Geburtstag möglich. Der nieder-sächsische Rentenversicherer zählte in den vergangenen 20 Jahren 205 Einzah-lungen in Höhe von 3,85 Millionen Euro. Bei anhaltend niedrigen Zinsen gab die neue Flexirente dieser Geldanlage nun einen Schub: Innerhalb von fünf Monaten gingen beim Rentenversicherer bis April 37 Überweisungen mit einer Gesamt-summe von knapp 700.000 Euro ein.

Die Versicherten können sich von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, was ein Ausgleich von Abschlägen bei einem gewünschten Rentenalter kostet. Wer etwa eine Rente von 1.000 Euro erwartet und sich ein Jahr früher zur Ruhe setzen möchte, muss derzeit mit einem Abschlag von 36 Euro rechnen. Diese Rentenminderung lässt sich für 8.509 Euro zurückkaufen – in einer Summe oder auch in Raten. Positiver Nebeneffekt: So wird auch das Finanzamt an den Auf-wendungen für die Altersvorsorge beteiligt. Sollten sich die Pläne für einen frühen Ruhestand später allerdings ändern, war das Geld trotzdem gut angelegt. Dann gibt es für die gezahlten Zusatzbeiträge eine höhere Rente.

Übrigens: Wer über Ausgleichszahlungen nachdenkt, aber wegen seines Alters oder der Anzahl der Raten unschlüssig ist, kann sich dazu in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Rat holen. Die Experten helfen hierbei gerne weiter und erklären den Kunden, wie unbürokratisch der Rentenversicherer die Einzahlungen handhabt.

08/17