Deutsche Rentenversicherung

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Pressearchiv 2018

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover unter neuer Leitung

Datum: 28.12.2018

Jan Miede zum Jahresbeginn neuer Geschäftsführer

Neuer Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ist Jan Miede. Der 57-Jährige Jurist tritt mit Jahresbeginn die Nachfolge von Professor Dr. Ralf Kreikebohm an, der in den Ruhestand geht. Die Vertreterversammlung des niedersächsischen Rentenversicherers wählte den Hannoveraner bei ihrem letzten Treffen auf Vorschlag des Vorstands neu in das Amt.

Miede ist 1961 in Hamburg geboren und startete seine berufliche Karriere 1991 bei der Tiefbau Berufsgenossenschaft (TBG) in Hannover. Dort war er seit 2001 Geschäftsführer, zuletzt für die Gebietsverwaltung West. 2007 wechselte er in gleicher Funktion zur Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Hamburg. 

Seit 2008 ist Miede stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover – und somit vertraut mit den Verwaltungsaufgaben beim größten norddeutschen Rentenversicherer. Hier verantwortete er bisher die Arbeitsbereiche Leistungsrecht der Rehabilitation, Auskunfts- und Beratungsdienst, Kliniken und Ärztlicher Dienst.

Nr. 30/18

Ab Januar:
Zwei Kinder reichen für die Rente

Datum: 27.12.2018

Ältere Mütter und Väter ohne eigene Rente: Jetzt Erziehungszeiten melden

Sie haben zwei Kinder erzogen und damit Anspruch auf eine eigene Rente: Vor allem ältere Hausfrauen, die kaum Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, können ab Januar eine gesetzliche Alterssicherung erhalten. Dafür müssen sie ihre Erziehungszeiten beim Rentenversicherer melden und die Rente beantragen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Für eine Altersrente müssen mindestens fünf Beitragsjahre im Rentenkonto gespeichert sein. Das können auch Kindererziehungsjahre sein. Diese Erziehungszeit erhöht sich ab Januar für viele Mütter und Väter: Dann werden für jedes vor 1992 geborene Kind zweieinhalb Jahre im Rentenkonto gespeichert statt – wie bisher – nur zwei Jahre. So reichen schon die Erziehungszeiten für zwei Kinder aus, um eine Rente zu bekommen. 

Für alle, die bereits eine Rente erhalten oder beantragt haben, gilt: Ihre monatlichen Einkünfte erhöhen sich für jedes vor 1992 geborene Kind um gut 16 Euro. Wer neu in den Ruhestand geht, bekommt den Mehrbetrag bereits mit der ersten Auszahlung. Mütter und Väter, die schon Rentner sind, werden den Aufschlag bis Mitte des Jahres auf ihrem Konto haben – ohne einen gesonderten Antrag. Der Differenzbetrag aus den vergangenen Monaten wird dann nachgezahlt. Allein Adoptiv- und Pflegeeltern müssen einen Antrag für die höhere Rente bei ihrem Rentenversicherer stellen.

Nr. 29/18

Milliardenentscheidung im Ehrenamt

Datum: 04.12.2018

Selbstverwaltung steuert die Rentenversicherung 

Soziale Sicherheit mitgestalten – das ist die Mission der ehrenamtlichen Mitglieder der Selbstverwaltung in der Deutschen Rentenversicherung. Als Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber sitzen sie in den Entscheidungsgremien, das sind die Vertreterversammlung und der Vorstand. Damit sollen die Personengruppen, die die Beiträge aufbringen müssen, das letzte Wort haben, wofür in der Rentenversicherung Geld ausgegeben wird. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover anlässlich des Tages des Ehrenamts mit. 

Wichtigste Aufgabe der 30 Delegierten in der Vertreterversammlung, dem „Parlament“ des Rentenversicherers: über den jährlichen Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover zu entscheiden. Dabei geht es um 13 Milliarden Euro. Zwar sind die größten Posten gesetzlich vorgegeben – die Ausgaben für die Renten oder für die Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner. Doch bei der Ausgestaltung von Rehaleistungen für die Versicherten oder bei der Verwaltung haben die Ehrenamtlichen einen erheblichen Gestaltungsspielraum. 

Der zwölfköpfige Vorstand handelt ähnlich wie eine Regierung. So werden dort alle weitreichenden und kostenintensiven Maßnahmen vorbereitet und entschieden. Das sind beispielsweise Bauvorhaben, Standort- oder wichtige Personalentscheidungen. 

Um ihre Aufgabe zu erfüllen, nehmen die Mitglieder der Selbstverwaltung regelmäßig an Sitzungen teil. Dadurch kennen sie nicht nur die Interessen von Versicherten und Arbeitgebern, die sie vertreten. Sie sind auch in die inneren Abläufe des Rentenversicherers eingebunden und kennen sich so mit den Anforderungen an die Verwaltung aus. Bei ihren Entscheidungen sorgen sie dafür, dass die Interessen der Beitragszahler bei der Deutschen Rentenversicherung immer im Mittelpunkt stehen.

Nr. 28/18

Professor Dr. Ralf Kreikebohm verabschiedet sich zum Ende des Jahres

Datum: 30.11.2018

Der Geschäftsführer geht in den Ruhestand

Der Kapitän geht von Bord: Professor Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, verabschiedet sich in den Ruhestand. Nach 30 Jahren in der Geschäftsführung der gesetzlichen Rentenversicherung legt der Braunschweiger zum Ende des Jahres 2018 seine Ämter nieder. In der heutigen Vertreterversammlung in Laatzen würdigten der Vorstandsvorsitzende Professor Michael Sommer und die alternierende Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer das herausragende und wegweisende Lebenswerk des bundesweit anerkannten Rentenexperten und bedankten sich bei ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Professor Kreikebohm wurde 1954 im niedersächsischen Dedesdorf geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Rechtswissenschaften. Nachdem er 1984 zur Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) kam, wechselte der promovierte Jurist zwei Jahre später in die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales. 1989 kehrte er zurück in die Rentenversicherung – diesmal nach Braunschweig – wo er die Geschicke der dortigen Landesversicherungsanstalt (LVA) in die Hände nahm: zunächst in stellvertretender Funktion und ab 1995 als Geschäftsführer.

Zeitgleich mit der Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung fusionierte das Haus 2005 mit der LVA Hannover. Für die neu entstandene Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover verlegte Professor Kreikebohm seinen Arbeitsort an den Verwaltungssitz nach Laatzen, wo er als Mitglied der Geschäftsführung die dreiköpfige Führungsmannschaft komplettierte. Hier übernahm er 2008 das alleinige Ruder als Geschäftsführer des größten gesetzlichen Rentenversicherers in Norddeutschland.

Neben Aufsichtsratsposten in verschiedenen Berufsförderungswerken hatte Professor Kreikebohm unter anderem den Vorsitz des Fachausschusses für Organisation bei der Deutschen Rentenversicherung Bund inne. Darüber hinaus engagierte er sich in der Tarifkommission der gesetzlichen Rentenversicherung sowie als Abteilungsvorstand Rentenversicherung des Deutschen Sozialgerichtstages e.V.

1996 übernahm Professor Kreikebohm einen Lehrauftrag an der Technischen Universität Braunschweig im Fachbereich Sozialwissenschaften. Seit 2010 lehrt er dort am Institut für Rechtswissenschaften als Honorarprofessor für Sozial- und Arbeitsrecht. Dieser Aufgabe will er sich auch in Zukunft widmen – in seiner Wahlheimat Braunschweig, der der bekennende Fußballfan und Anhänger von Werder Bremen verbunden bleiben will.

Nr. 27/18

Der Geschäftsführer Professor Dr. Ralf Kreikebohm wird von der Stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands Helga Schwitzer und vom Vorsitzenden Michael Sommer offiziell in den Ruhestand verabschiedet.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Vertreterversammlung 2018

Vertreterversammlung verabschiedet Haushalt 2019

Datum: 30.11.2018

Professor Michael Sommer: Viele Verbesserungen im Rentenpaket nicht gegenfinanziert / Delegierte wählen Jan Miede zum neuen Geschäftsführer

Zur Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover am 30. November 2018 in Laatzen konnte der Vorsitzende Rolf Behrens neben den jeweils 15 ehrenamtlichen Vertretern der Versicherten und Arbeitgeber auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rentenversicherung sowie Vertreter der interessierten Öffentlichkeit begrüßen.

Das Parlament des niedersächsischen Rentenversicherungsträgers verabschiedete bei seinem Treffen den zweitgrößten Haushalt einer öffentlichen Institution in Niedersachsen – nach dem des Landes. Mit fast 13 Milliarden Euro erhöht sich das Budget gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von etwa 10 Milliarden Euro kann das Haus fast 2,7 Milliarden Euro an Einnahmen aus Bundeszuschüssen verbuchen. Auf der Ausgabenseite bilden die Renten mit ca. 10,6 Milliarden Euro den mit Abstand größten Posten. Für die medizinische und berufliche Rehabilitation sind zudem mehr als 340 Millionen Euro eingeplant.

Im Rahmen seiner Ausführungen vor der Vertreterversammlung als oberstem Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover stellte der Vorsitzende des Vorstandes, Professor Michael Sommer, die aktuelle Finanzsituation der Deutschen Rentenversicherung vor. Danach werden die Rücklagen der Rentenversicherung bundesweit zum Jahresende 2018 mit etwa 38 Milliarden Euro gut gefüllt sein; ein Finanzvolumen, das etwa 1,77 Monatsausgaben der Rentenversicherung entspricht.
Dieses hohe Finanzpolster wird nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden jedoch nicht von langer Dauer sein. Durch das zum 1. Januar 2019 in Kraft tretende RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz, das für viele Versicherte Verbesserungen in ihrer Altersvorsorge bringt, wird die Finanzsituation der Rentenversicherung mittelfristig starken negativen Entwicklungen unterliegen. Wiederum werden Ausgaben, wie der Ausbau der Kindererziehungszeiten für Geburten vor 1992, aus Beitragsmitteln finanziert. Sommer bedauerte es, dass der Gesetzgeber wie schon bei der Mütterrente 2014 entgegen den Expertenratschlägen nicht bereit ist, diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit einem zusätzlichen jährlichen Ausgabevolumen von 3,8 Milliarden Euro aus Steuermitteln zu finanzieren. Wie Sommer betonte, wird die Rücklage in wenigen Jahren nahezu vollständig abgeschmolzen und eine deutliche Erhöhung des Beitragssatzes der Rentenversicherung unausweichlich sein.

Mit dem Rentenpaket II soll im nächsten Jahr der Gesetzentwurf für weitere Reformprojekte erarbeitet werden: eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige, die nicht schon anderweitig abgesichert sind und eine Grundrente für Versicherte, deren Alterseinkommen trotz langjähriger Beiträge nicht oder nicht wesentlich über einer Grundsicherung liegt. „Wie die zusätzlichen Leistungen beider Gesetze auch nach 2025 finanziert werden sollen, dafür müssen die Vorschläge der Rentenkommission ‚Verlässlicher Generationenvertrag‘ abgewartet werden“, sagte Professor Sommer.

Ein weiteres Schwerpunktthema in den Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden nahm der Bereich der Aus- und Weiterbildung bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ein. So konnte Sommer den Teilnehmern der Vertreterversammlung mitteilen, dass der Vorstand vor wenigen Tagen beschlossen hatte, auch weiterhin einer kontinuierlichen Nachwuchsarbeit höchste Priorität einzuräumen. Mit der Einstellung von über 50 Nachwuchskräften für das Ausbildungsjahr 2019 setzt die Rentenversicherung ihre hohe Ausbildungsbereitschaft fort und wird auch in Zukunft für die Versicherten mit ihren gut ausgebildeten Fachkräften ein hochqualifizierter Leistungsanbieter sein.

Die Vertreterversammlung bot auch den würdigen Rahmen, den langjährigen Ersten Direktor und Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Dr. Ralf Kreikebohm, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht, aus den Selbstverwaltungsgremien zu verabschieden.

Auch über die Nachfolge wurde von den Mitgliedern der Vertreterversammlung entschieden. Auf Vorschlag des Vorstands wählten die Delegierten den bisherigen stellvertretenden Geschäftsführer Jan Miede mit Wirkung ab 1. Januar 2019 zum neuen Ersten Direktor und Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.

Nr. 26/18

Foto der Sitzung der Vertreterversammlung vom 30. November 2018: Die Delegierten der Vertreterversammlung stimmen ab.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Vertreterversammlung 2018 Delegierte

Vortrag in Braunschweig
Der Rentenpakt: Wer profitiert?

Datum: 27.11.2018

Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung
Der Rentenpakt: Wer profitiert?
Geringverdiener, Erwerbsgeminderte, ältere Mütter - für viele Menschen bringt der jüngst verabschiedete Rentenpakt Verbesserungen bei ihrer Altersvorsorge. So können Rentner darauf vertrauen, dass ihre Renten weiterhin der Einkommensentwicklung bei den Arbeitnehmern folgen, und die Betragszahler werden vor einem starken Anstieg des Beitragssatzes geschützt.
Was genau an Neuerungen im Rentenpakt enthalten ist und wie sich das bei jedem einzelnen auswirkt, das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die neue Veranstaltung aus der Reihe "Aktuelles aus der Deutschen Rentenversicherung" beginnt am Donnerstag, 6. Dezember, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Braunschweig, Kurt-Schumacher-Straße 20. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0531 7006-441 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Wer nicht mehr arbeiten kann, für den sorgt künftig eine verlängerte Zurechnungszeit für eine höhere Erwerbsminderungsrente. Ältere Mütter bekommen ein zusätzliches halbes Jahr Kindererziehungszeit gutgeschrieben, was ihnen rund 16 Euro mehr an Monatsrente bringt. Und Arbeitnehmer mit niedrigen Löhnen müssen nur noch geringere Rentenbeiträge einzahlen, ohne Einbußen bei ihrem späteren Altersgeld hinnehmen zu müssen.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Mehr Rehabilitationen für Kinder und Jugendliche 

Datum: 20.11.2018

Verbesserte Angebote für junge Patienten: Anzahl der Therapien steigt

Immer mehr Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen Erkrankungen werden in Rehakliniken behandelt. In diesem Jahr hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover 1.170 Heranwachsenden eine Therapie in einer auf junge Patienten spezialisierten Klinik ermöglicht. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um acht Prozent, teilte der Rentenversicherer jetzt mit. 

Die meisten Kinder und Jugendlichen werden wegen starken Übergewichts behandelt: Bei mehr als 22 Prozent der Patienten lautet die Diagnose Adipositas. Viele junge Menschen leiden zudem an Asthma Bronchiale oder an Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache.

Nachdem die Anträge für Rehabilitationen von Kindern in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgingen, legte der Gesetzgeber die Weichen für eine Wende. So können junge Patienten künftig neben stationären auch ambulante Angebote in Anspruch nehmen. Bei einem Klinikaufenthalt kann ein Familienangehöriger das Kind jetzt bis zu seinem zwölften Geburtstag begleiten. Die Kosten dafür übernimmt die Rentenversicherung. Und eine erneute Reha ist bei Bedarf schon vor Ablauf von vier Jahren möglich. Darüber hinaus finanziert die Rentenversicherung auch Nachsorgebehandlungen.

Weitere Informationen sowie einen Antrag für eine Rehabilitation gibt es im Internet unter http://kinderreha.drv.info.

Nr. 25/18

Vortrag in Hannover, Lüneburg und Stade: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 14.11.2018

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Vorträgen in Hannover, Lüneburg und Stade.

Die Veranstaltung in Hannover beginnt am Donnerstag, dem 15. November, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in der Berliner Allee 13. (Unter der Telefonnummer 0511829-1015 kann man sich mit einer kurzen Anmeldung die Teilnahme am Vortrag sichern.)

Die Veranstaltungen in Lüneburg und Stade beginnen am Donnerstag, dem 15. November, um 17 Uhr:
In Lüneburg in der Beratungsstelle am Altenbrückerdamm 14. (Eine kurze Anmeldung wird unter der Ttelefonnummer 0431 7595-0 erbeten.) In Stade in der Beratungsstelle am Schiffertorsstraße 12. (Bitte hier unter der Telefonnummer 04141 4094-0 anmelden.)
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr. Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.

Vortrag in Leer: Todesfall: Versorgt über den Partner

Datum: 12.11.2018

Todesfall: Versorgt über den Partner

Stirbt der Partner oder ein Elternteil, dann zahlt die gesetzliche Rentenversicherung den Hinterbliebenen eine Art Unterhalt. Welche Rente gibt es für wen? Wie wird das eigene Einkommen angerechnet? Welche Leistungen können Geschiedene bekommen? Diese Fragen erklären die Experten der Deutschen Rentenversicherung am Mittwoch, 14. November, in einem Vortrag in Leer.
Die in Kooperation mit der Volkshochschule Leer organisierte Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, bei der Deutschen Rentenversicherung in Leer, Hafenstraße 6c. Unter der Telefonnummer 0491 92763-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Lingen: Beratungsstelle muss schließen

Datum: 05.11.2018

Deutsche Rentenversicherung: Beratung endet Mittwoch
Die Deutsche Rentenversicherung muss ihre Beratungsstelle in Lingen kurzfristig schließen. Bereits ab Mittwoch stehen Ratsuchende vor verschlossenen Türen. Ursache sind Bauschäden im Gebäude am Konrad-Adenauer-Ring 13.

Wie die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mitteilt, kam es im Haus im Zusammenhang mit Umbauarbeiten jetzt zu einem Wassereinbruch. In den Beratungsräumen können deshalb im Interesse von Versicherten und Mitarbeitern vorerst keine Beratungen durchgeführt werden.
Kunden, die dort einen Termin vereinbart hatten, werden telefonisch informiert und erhalten Vorschläge für das weitere Vorgehen. Alternativ können sich Ratsuchende auch an die Beratungsstelle in Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8, wenden. Zudem gibt es in der Region zahlreiche Versichertenberater bzw. Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung. Alle Kontakte sind zu finden auf www.drv-bsh.de – Beratung in meiner Nähe. Telefonische Auskünfte gibt es am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Um die Versichertenbetreuung in Lingen möglichst kurzfristig wieder aufnehmen zu können, sucht die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Ersatzräume. Ideal wären fünf Büros und ein Abstellraum – bevorzugt von öffentlichen Anbietern. Die Kontaktadresse: info@drv-bsh.de.

Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Datum: 29.10.2018

Vortrag in Osnabrück:
Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Osnabrück in einem Vortrag.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 8. November, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8. Unter der Telefonnummer 0541 35077-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.

Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.


Vortrag: Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Datum: 26.10.2018

Vortrag in Osnabrück:
Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Osnabrück in einem Vortrag.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem Donnerstag, dem 8. November, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8. Unter der Telefonnummer 0541 35077-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.

Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.


Braunschweig: Frauen und Rente – wie bin ich abgesichert?

Datum: 25.10.2018

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Frauen und Rente - wie bin ich abgesichert?

Selbst ist die Frau – gerade in der Altersvorsorge gewinnt dieser Satz an Bedeutung. Schließlich bringen eigene Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung die meisten Punkte für die spätere Rente. Wie sieht eine gute Altersvorsorge für künftige Rentnerinnen aus? Und wie wirken sich Ausbildung, Kindererziehung und Teilzeitjobs auf die spätere Rente aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich jetzt ein Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 25. Oktober, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Braunschweig, Kurt-Schumacher-Straße 20. Unter der Telefonnummer 0531 7006-441 können sich Interessierte auch kurzfristig mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Immer mehr Frauen sorgen automatisch selbst fürs Alter vor: etwa mit Pflichtbeiträgen, die sie bei eigenem Einkommen als Selbstständige oder Beschäftigte einzahlen. Das können aber auch freiwillig gezahlte Beiträge sein. Und schließlich zählen auch Zeiten auf dem Rentenkonto, in denen Mütter Kinder erzogen haben.

Wie hoch die gesetzliche Altersrente später ausfallen wird, zeigt die Renteninformation. Diese Schreiben verschicken die Rentenversicherer einmal im Jahr. Anhand der darin hoch gerechneten Rente sollten auch Frauen für sich abschätzen, wie viel Geld sie als Rentnerinnen brauchen und ausgeben möchten. Bleibt eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit, können sie sich mit einem staatlich geförderten Riester-Vertrag zusätzlich absichern. Der Vortrag dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Wechsel an der Spitze des Vorstandes

Datum: 01.10.2018

Professor Michael Sommer übernimmt Vorsitz im Vorstand 

Stühlerücken in der Chefetage: Professor Michael Sommer übernimmt zum 1. Oktober wieder den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Der Vertreter der Arbeitgeber löst damit turnusmäßig nach einem Jahr Helga Schwitzer ab, die die Versichertenseite vertritt. 

Zeitgleich wechselt auch in der Vertreterversammlung der Vorsitz zwischen Versicherten- und Arbeitgeberseite. Dieser Posten wird vom Vertreter der Versicherten Rolf Behrens übernommen. Dessen Stellvertreter wird dann Dr. Andreas Bierich von der Arbeitgeberseite, der den Vorsitz in den vergangenen zwölf Monaten innehatte.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de

Nr. 24/18

Professor Michael Sommer, ab 1. Oktober 2019 turnusmäßig Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Prof. Michael Sommer

Prof. Michael Sommer Vorsitzender des Vorstands

Wenn Schulklassen in Rente gehen: Jugendinitiative Rentenblicker

Datum: 25.09.2018

Neues Unterrichtsmaterial informiert über Altersvorsorge

Knapp 11.000 Schulen bekommen derzeit Post von der Deutschen Rentenversicherung. Anlass ist das neue Lehrmaterial rund um die soziale Sicherung in Deutschland, mit dem der Unterricht etwa zum Thema Altersvorsorge anschaulich gestaltet werden kann. Die Lernmittel wenden sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9, Lehrer und Eltern und sind kostenfrei über die Jugendinitiative Rentenblicker erhältlich. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Neu sind auch mehrere Filme: „Die drei Säulen der Altersvorsorge“ erklärt beispielsweise das Zusammenspiel aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge. Passend zum Ausbildungsstart zeigt ein Video, wie sich Zeiten zwischen unterschiedlichen Ausbildungen auf die Rente auswirken. Und ein weiterer Film weist darauf hin, was Jugendliche bei Ferien- und Nebenjobs beachten sollten. Auf Anfrage kommen Referenten der Deutschen Rentenversicherung direkt in den Unterricht. Dort übernehmen sie nach Absprache mit den Lehrern eine Doppelstunde rund um die Altersvorsorge. Weitere Informationen, die neuen Arbeitsmaterialien und Videos gibt es online unter www.rentenblicker.de. Hier können Unterrichtsmaterialien auch als Klassensatz

Nr. 23/18

Abschläge ausgleichen und die Rente erhöhen

Datum: 24.09.2018

Einzahlen für den frühen Ruhestand – und den Beginn trotzdem aufschieben: Wie Arbeitnehmer ihre gesetzliche Rente zusätzlich aufbessern können

Oftmals ist es der Wunsch nach einem frühen Ruhestand, möglichst ohne Einbußen. Dann können Versicherte mit zusätzlichen Beträgen in die Rentenversicherung drohende Abschläge ausgleichen. So erhöhen sie ihre spätere Rente – umso mehr, je später der Ruhestand tatsächlich beginnt. Das kann auch zum regulären Rentenbeginn oder einem späteren Zeitpunkt sein, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Der frühe Ruhestand kostet Geld: Einerseits fließen bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter keine Beiträge mehr aufs Rentenkonto. Andererseits verringert sich die Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den ein Arbeitnehmer eher aus seinem Job aussteigen möchte – und das ein Leben lang.
Interessierte können sich ab dem 50. Geburtstag von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, wieviel Geld es kostet, diese Abschläge zurückzukaufen. Dafür erhalten sie eine besondere Rentenauskunft. Diese Information ist zugleich Voraussetzung dafür, dass sich verschiedene Arbeitgeber in Niedersachsen – wie tariflich jüngst vereinbart – an den monatlichen Zahlungen zum Ausgleich von Abschlägen beteiligen. Allerdings: Allein die Rentenauskunft verpflichtet keinen Versicherten, tatsächlich vorzeitig in Rente zu gehen.
Wer etwa eine monatliche Rente von 1.000 Euro erwartet und sich ein Jahr früher zur Ruhe setzen möchte, muss derzeit mit einem Abschlag von 36 Euro im Monat rechnen. Diese Rentenminderung lässt sich für 8.213,18 Euro zurückkaufen – in einer Summe oder auch in Raten. Positiver Nebeneffekt: So wird auch das Finanzamt an den Aufwendungen für die Altersvorsorge beteiligt, und bei der Deutschen Rentenversicherung ist das Geld gut angelegt.

Weitere Informationen gibt es in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung, unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de oder am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 22/18

Vortrag: Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Datum: 20.09.2018

Vortrag in Göttingen:
Erwerbsgemindert – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in Göttingen in einem Vortrag.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 20. September, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Göttingen, Robert-Gernhardt-Platz 1. Unter der Telefonnummer 0551 70705-0können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.

Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.


Vortrag in Lüneburg: Frauen und Rente – Was ist wichtig?

Datum: 13.09.2018

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Frauen und Rente - Was ist wichtig?

Selbst ist die Frau – gerade in der Altersvorsorge gewinnt dieser Satz an Bedeutung. Schließlich bringen eigene Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung die meisten Punkte für die spätere Rente. Wie sieht eine gute Altersvorsorge für künftige Rentnerinnen aus? Und wie wirken sich Ausbildung, Kindererziehung und Teilzeitjobs auf die spätere Rente aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich jetzt ein Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 13. September, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Lüneburg, Altenbrückerdamm 14. Unter der Telefonnummer 0431 7595-0 können sich Interessierte mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Immer mehr Frauen sorgen automatisch selbst fürs Alter vor: etwa mit Pflichtbeiträgen, die sie bei eigenem Einkommen als Selbstständige oder Beschäftigte einzahlen. Das können aber auch freiwillig gezahlte Beiträge sein. Und schließlich zählen auch Zeiten auf dem Rentenkonto, in denen Mütter Kinder erzogen haben.

Wie hoch die gesetzliche Altersrente später ausfallen wird, zeigt die Renteninformation. Diese Schreiben verschicken die Rentenversicherer einmal im Jahr. Anhand der darin hoch gerechneten Rente sollten auch Frauen für sich abschätzen, wie viel Geld sie als Rentnerinnen brauchen und ausgeben möchten. Bleibt eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit, können sie sich mit einem staatlich geförderten Riester-Vertrag zusätzlich absichern. Der Vortrag dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag in Leer: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 12.09.2018

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die in Kooperation mit der VHS Leer organisierte Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 12. September, um 19.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Leer, Hafenstraße 6c. Unter der Telefonnummer 0491 92763-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr. 

Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Waisenrente: Bis zum Ende der Ausbildung

Datum: 09.08.2018

Auszubildende und Studenten: Waisenrente auch für Volljährige

Stirbt ein Elternteil, können Kinder und Jugendliche eine Waisenrente erhalten. So unterstützt die Deutsche Rentenversicherung allein in Niedersachsen mehr als 34.000 Halb- und Vollwaisen mit einer Hinterbliebenenrente. Und die erhalten sie auch als Erwachsene: nämlich bis zum Ende von Schule, Studium oder Lehre, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Wer ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr leistet, für den gilt das ebenfalls. Außerdem für den Bundesfreiwilligendienst und weitere nationale und internationale Freiwilligendienste.
Bis zum 27. Lebensjahr kann die Waisenrente gezahlt werden. Wenn sich innerhalb von vier Monaten nach einer Ausbildung eine weitere anschließt – etwa nach dem Abitur ein Studium – dann wird sie auch für die Übergangszeit und die darauffolgende Ausbildung gezahlt. Sobald volljährige Waisen allerdings ihre Ausbildung beenden oder abbrechen, müssen sie die Rentenversicherung informieren. Denn läuft die Rente zu Unrecht weiter, fordert sie das Geld zurück.
Eine Waisenrente erhalten Kinder nach dem Tod eines oder beider Elternteile, wenn diese für mindestens 60 Monate rentenversichert waren. Gezahlt wird sie mindestens, bis die Waisen 18 werden.
Weitere Informationen dazu gibt es auf www.rentenblicker.de, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 21/18

Auszubildende und Rente: Schutz von Anfang an

Datum: 02.08.2018

Berufsstarter: Vom ersten Tag an abgesichert
Ausbildung und Rente sind enger verbunden, als es auf den ersten Blick scheint. Denn auch Berufseinsteiger sind in der gesetzlichen Rentenversicherung geschützt. Im Falle eines Falles können sie eine Rehabilitation erhalten oder sogar mit einer Rente rechnen – und das vom ersten Arbeitstag an, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Beispiel Arbeitsunfall: Sind Berufsanfänger danach voll oder teilweise erwerbsgemindert, erhalten sie eine Rente, die das Einkommen ersetzt. Dafür wird nicht nur die Zeit der Ausbildung höher bewertet, sondern bei einer heutigen Erwerbsminderung auch so gerechnet, als hätten sie bis zu drei Monate nach ihrem 62. Geburtstag Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt.

Bei einem Freizeitunfall oder einer Erkrankung können die jungen Versicherten eine medizinische oder berufliche Rehabilitation erhalten – und das, obwohl sie die dafür erforderliche Anzahl von Rentenbeiträgen noch gar nicht erreicht haben.
Weitere Informationen dazu gibt es auf www.rentenblicker.de, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 20/18

Berufsstarter erhalten Sozialversicherungsausweis

Datum: 26.07.2018

Wichtige Post für Berufsstarter:
Deutsche Rentenversicherung verschickt Sozialversicherungsausweise 

Viele Jugendliche starten jetzt ins Berufsleben. Deshalb bekommen sie in diesen Tagen wichtige Post: ihren Sozialversicherungsausweis. Die Angaben in dem Dokument sollten genau überprüft werden, rät die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. 

Im Ausweis vermerkt sind der Name und die Sozialversicherungsnummer, die auch das Geburtsdatum enthält. Sind alle Angaben korrekt? Dann können die Beiträge für die spätere Rente von Anfang an richtig verbucht werden. Das Dokument sollte sorgfältig aufbewahrt werden. 

Wertvolle Tipps dazu gibt es auf www.rentenblicker.de, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800. 

Nr. 19/18

Ausbildungsplatzsuche zählt
bei der Rente

Datum: 19.07.2018

Wer nach der Schule keine Lehrstelle hat: Zeit der Suche zählt für die Rente

Nicht jeder Schulabgänger wechselt nahtlos in eine Lehrstelle. Wer noch einen Ausbildungsplatz sucht, sollte sich bei der Agentur für Arbeit melden. Das kann später Vorteile bei der Rente haben, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Die Zeit der Ausbildungsplatzsuche wird in der Rentenversicherung als Anrechnungszeit berücksichtigt – und das auch ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld. Voraussetzung: Die Schulabgänger sind mindestens 17 Jahre alt und bei der Agentur für Arbeit für wenigstens einen Kalendermonat als Ausbildungssuchende gemeldet.
Wer Fragen dazu hat: Infos gibt es im auf www.rentenblicker.de, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 18/18

Wie Schüler jetzt das Taschengeld aufbessern können

Datum: 29.06.2018

Volles Gehalt: Bei Ferienjobs gibt´s brutto für netto

Viel Zeit und wenig Geld? Diese Frage lösen viele Schüler jetzt mit Ferienjobs. Arbeiten die Jugendlichen nur in den Sommerferien, dann ist es egal, wie viel sie verdienen. So kassieren sie brutto für netto und zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Für einen Ferienjob vereinbaren Schüler mit ihren Arbeitgebern in der Regel eine kurzfristige Beschäftigung. Dann gilt der Vertrag für längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage. Wird dieser Zeitraum auch bei mehreren Beschäftigungen in einem Kalenderjahr nicht überschritten, spielen die Höhe des Gehalts und die Anzahl der Arbeitsstunden keine Rolle: Der Job bleibt sozialversicherungsfrei.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de, in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 17/18

Mehr Geld und ein handlicher Ausweis

Datum: 27.06.2018

Der Juli bringt mehr Rente: Altersgeld steigt im Westen um 3,22 Prozent 

Ab Juli gibt es wieder mehr Rente: Ruheständler im Westen Deutschlands können dann mit 3,22 Prozent mehr Geld rechnen. Bei einer Rente von 1000 Euro sind das 32,20 Euro zusätzlich, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. Für Beschäftigungszeiten im Osten steigt das Altersgeld um 3,37 Prozent.

Das Plus kommt bei den Rentnern zu unterschiedlichen Zeiten an: Wer bis März 2004 in Rente gegangen ist, erhält das Geld auch künftig im Voraus. Der neue Betrag ist dann spätestens Anfang Juli auf dem Konto. Spätere Ruheständler erhalten die höhere Rente am Monatsende.

Den neuen Betrag erfahren die Rentner in der Mitteilung zur Rentenanpassung, die derzeit verschickt wird. Darin enthalten ist auch der neue Rentenausweis: folienverstärkt und im praktischen Scheckkartenformat. Die kleine Karte ersetzt den bisherigen Beleg aus Papier und ermöglicht Vergünstigungen etwa bei kulturellen Veranstaltungen.

Weitere Informationen dazu gibt es am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800, in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 16/18

Bronze: Ludwig-Erhard-Preis 2018

Datum: 18.06.2018

Bronze für die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Gewagt und gewonnen: Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat sich in einem Unternehmenswettbewerb von Management-Experten auf den Zahn fühlen lassen und ist dabei mit dem Ludwig-Erhard-Preis in Bronze ausgezeichnet worden. Der niedersächsische Rentenversicherer ist die erste Organisation der Sozialversicherung in Deutschland, die diese Anerkennung für ein umfassendes Qualitätsmanagement erhält. Die Auszeichnung wurde jetzt in einer Feierstunde in Berlin überreicht.

Überzeugt habe die Jury „über alle Ebenen eine Kultur der Kundenorientierung, die Versicherte, Leistungsempfänger und Arbeitgeber als ihre Kunden begreift und entsprechend behandelt“, heißt es im Abschlussbericht. Gelobt wurden zudem die positive Organisationsentwicklung, die flexiblen Arbeitszeitmodelle und die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit ihrer Bewertung würdigten die Prüfer auch die fortschrittlichen Rehabilitationsangebote des Hauses.
Ausgelobt wird der Ludwig-Erhard-Preis jährlich von der gleichnamigen Initiative. In einem sogenannten Assessmentprozess bewerten externe Gutachter die teilnehmenden Unternehmen. Eine Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kürt schließlich die Gewinner. Der Ludwig-Erhard-Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Nr. 15/18

Ludwig-Erhard-Preis 2018 BronzeQuelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Neue Meldepflicht für selbstständige Handwerker

Datum: 12.06.2018

Nachträgliche Meisterprüfung der Rentenversicherung melden

Selbstständige Handwerker sind gesetzlich rentenversichert – allerdings nicht immer automatisch. Wer nachträglich eine Meisterprüfung ablegt oder einen gleichwertigen Studienabschluss erwirbt, muss dies innerhalb von drei Monaten eigenständig der Deutschen Rentenversicherung melden. Das gilt auch dann, wenn ein handwerklicher Nebenbetrieb als Hauptbetrieb weitergeführt wird, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Lässt ein Handwerker seinen Betrieb in die Handwerksrolle eintragen, dann meldet die Handwerkskammer dies an die Rentenversicherung. Bei nachträglichen Änderungen müssen die Handwerker hier aber selbst aktiv werden, wenn die Handwerkskammer die Meldung nicht von sich aus weitergibt. Die neue Regelung gilt für selbstständige Handwerker zulassungspflichtiger Gewerke und soll verhindern, dass später hohe Beitragszahlungen nachgefordert oder gar Bußgelder gezahlt werden müssen. Zudem: Die eingezahlten Beiträge sind eine solide Altersvorsorge und sichern den Handwerker auch bei einer Erwerbsminderung ab.

Nr. 14/18

Deutsche Rentenversicherung in Gifhorn zieht um

Datum: 12.06.2018

Rente, Reha, Altersvorsorge:

Deutsche Rentenversicherung berät demnächst im Mehrgenerationenhaus

Wann kann ich mich zur Ruhe setzen? Und wie hoch ist dann meine Rente? Fragen wie diese beantworten die Experten der Deutschen Rentenversicherung in Gifhorn demnächst unter neuer Adresse: Ratsuchende erreichen die Fachleute für Rente, Reha und Altersvorsorge ab Montag, 2. Juli, im Mehrgenerationenhaus im Georgshof, Steinweg 20. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Das Mehrgenerationenhaus liegt direkt in der Fußgängerzone, umgeben von Geschäften und nahe dem Rathaus. Dort stehen den Kunden die Türen zu den bisherigen Beratungsräumen noch bis Ende Juni offen. Mit dem Umzug erhält die Deutsche Rentenversicherung ihren Service im Zentrum der Stadt – und das innerhalb der bisherigen Öffnungszeiten: Montag und Dienstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr. Kunden können unter der kostenlosen Servicenummer 0800 1000 480 10 einen Termin vereinbaren.

Vertreterversammlung tagt in Bad Pyrmont

Datum: 01.06.2018

Helga Schwitzer: „Solidarisches Alterssicherungssystem neu justieren“ 

Es klingt wie eine Mammutaufgabe: Der Generationenvertrag zwischen Beitragszahlern und Rentnern braucht ein neues, verlässliches Fundament. „Dafür müssen wir unser solidarisches Alterssicherungssystem neu justieren“, betonte Helga Schwitzer jetzt in der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. „Wir brauchen ein Konzept, das das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung stärkt. Und das kann nur gelingen, wenn die Rente auch künftig ein finanziell gesichertes Leben im Alter ermöglicht“, erklärte die Vorstandsvorsitzende bei dem Treffen in Bad Pyrmont. 

Verwirklichen soll das eine von der Bundesregierung eingerichtete Rentenkommission mit Vertretern der Sozialpartner, Politik und Wissenschaft. Das Gremium soll bis 2020 Vorschläge vorlegen, wie die Alterssicherung in Deutschland nachhaltig stabilisiert und fortentwickelt werden kann – „damit der soziale Frieden in Deutschland auch in Zukunft nicht in Gefahr gerät. Denn spätestens ab 2022 rechnen wir mit finanziellen Engpässen – und die können und wollen wir uns nicht erlauben!“, so Schwitzer. Sie erneuerte ihren Appell an die Politik: „Deshalb muss die gesetzlich vorgeschriebene Mindestrücklage der Rentenversicherung von derzeit 0,2 auf 0,4 Monatsausgaben angehoben werden.“

Die Erwartungen sind hoch: Der Beitragssatz soll bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen, das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken. Dank einer guten Konjunkturlage seien diese Leitplanken wohl haltbar. Und die Bundesregierung hat sich weitere Ziele gesteckt, etwa die Grundrente oder Mütterrente II, um Lebensleistungen zu honorieren. Allerdings: „Hier sehe ich in erster Linie den Staat in der Pflicht. Deshalb müssen diese Vorhaben aus Steuermitteln finanziert werden“, verlangte die Vorstandsvorsitzende.

Gespräche gebe es bereits für eine neue Renteninformation, die neben den bisherigen Angaben zur gesetzlichen Rente auch die betriebliche und private Altersvorsorge einbezieht. „Wir begrüßen dieses Vorhaben, das den Bürgern bestmögliche Informationen über ihre persönliche Altersabsicherung an die Hand gibt“, sagte Schwitzer. 

Über diese drei Säulen solle sichergestellt werden, dass Menschen auch im Alter ihren Lebensstandard halten können. Das Problem dabei: Nicht jeder sorge zusätzlich privat fürs Alter vor, und auch die Riester-Produkte würden die Erwartungen nicht erfüllen. „Damit wird das angestrebte Versorgungsniveau oftmals nicht erreicht“, erklärte Geschäftsführer Professor Ralf Kreikebohm.

Aber auch ein höheres Rentenniveau allein werde Altersarmut seiner Ansicht nach nicht nennenswert verringern. Denn viele Menschen in Grundsicherung hätten entweder nie in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt oder bekämen eine so geringe Rente, dass sie trotz höheren Rentenniveaus weiterhin auf die finanzielle Hilfe angewiesen seien.

Zwar sei die Vermeidung von Altersarmut nie ausdrückliche Aufgabe der gesetzlichen Rentenversicherung gewesen. „Aber nur ein Alterssicherungssystem, das nach langjährigen Beiträgen auch Leistungen verspricht, die oberhalb der Grundsicherungsschwelle liegen, findet Akzeptanz und Vertrauen“, so Professor Kreikebohm. „Eine Rente, die zum Leben reicht – das ist es, was die Menschen von der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten“, bekräftigte Schwitzer.

Nr. 13/18

Internationale Beratungstage: Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz

Datum: 23.05.2018

Internationale Beratungstage: Rentenversicherungen geben Auskunft

Flagge Deutschland

Flagge Italien

Flagge Österreich

Flagge Schweiz

Italien, Österreich, Schweiz: Wer in diesen Ländern und in Deutschland gearbeitet hat, kann sich in Rentenfragen demnächst zentral beraten lassen. Gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung veranstalten das Istituto Nazionale della Previdenza Sociale (INPS), die Pensionsversicherungsanstalt (PV) Wien und die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) Genf in Hannover internationale Beratungstage. Am Dienstag und Mittwoch, 5. und 6. Juni, informieren Experten dieser Länder jeweils von 8.30 bis 17 Uhr in der Berliner Allee 13 kostenlos in allen Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung und der zusätzlichen privaten Altersvorsorge.

Wie werden die Berufsjahre im Ausland auf dem Rentenkonto angerechnet? Wie viel Rente bekomme ich später? Und wie kann ich ergänzend fürs Alter vorsorgen? Diese und weitere Fragen beantworten die Rentenexperten – wahlweise in der jeweiligen Landessprache.
Interessierte können unter der Telefonnummer 0511 829 1565 oder per E-Mail an beratung.in.hannover@drv-bsh.de einen Termin vereinbaren. Besucher sollten zum Gespräch ihre Rentenversicherungsunterlagen und – wegen des Datenschutzes – ihren Personalausweis mitbringen.

Nr. 12/18

Sozialversicherungsabkommen für Deutschland und die Philippinen

Datum: 22.05.2018

Für eine Rente: Doppelversicherung ist jetzt passé / Abkommen regelt das Zusammenrechnen von Beitragszeiten, die in beiden Ländern zurückgelegt wurden 

Berufswege führen manchmal über Ländergrenzen hinweg. Dann stellt sich am Ende die Frage: Zählt die Zeit im Ausland auch für die Rente? Bei einer Beschäftigung auf den Philippinen müssen sich Arbeitnehmer keine Sorgen machen, denn dortige Beitragszeiten können in Deutschland angerechnet werden – und umgekehrt. Dafür haben beide Länder ein Sozialversicherungsabkommen vereinbart, das ab Juni in Kraft tritt. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Dank des Abkommens können Versicherte, die in beiden Ländern gearbeitet haben, leichter eine Rente bekommen. Denn die dort zurückgelegten Versicherungszeiten können künftig zusammengerechnet werden. Und nicht nur diese: Zusätzlich werden für den deutschen Rentenanspruch alle Zeiten berücksichtigt, die Versicherte in der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz erworben haben. Dadurch erfüllen Beschäftigte eher die Voraussetzungen für eine Rente. Die Höhe der jeweiligen Renten wird allerdings unabhängig voneinander ermittelt. 

Das Abkommen regelt, in welchem Land die Beiträge zu zahlen sind. So muss sich niemand doppelt versichern. Einfacher wird es zudem für Beschäftigte, die im Auftrag ihres Arbeitgebers für eine begrenzte Zeit auf den Philippinen arbeiten. Sie bleiben in den ersten 48 Monaten in Deutschland versichert und müssen für diese Zeit nicht mehr ins philippinische Rentensystem wechseln. 

Weitere Informationen zum Leben und Arbeiten im Ausland gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48 00.

Nr. 11/18

Vortrag in Lüneburg: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 17.05.2018

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 17. Mai, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Lüneburg, Altenbrücker Damm 14. Unter der Telefonnummer 0431 7595-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr.
Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können. Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Selbstständig? Richtig und gut rentenversichert!

Datum: 17.05.2018

Selbstständig? Richtig und gut rentenversichert!

Selbstständig und trotzdem in der gesetzlichen Rentenversicherung? Wer beruflich seinen eigenen Weg gehen möchte, kann dennoch sozial abgesichert in die Zukunft steuern. Denn Freiberufler, die nicht ohnehin kraft Gesetzes in der Rentenversicherung sind, können auch freiwillig dazugehören.
Wie sich Unternehmer richtig und gut versichern, erklärt jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 17. Mai, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0511 829-1015. Hier können Sie sich mit einer Anmeldung auch Ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

56.700 Menschen gingen 2017 in Rente

Datum: 25.04.2018

Eine Frage des Alters: Weshalb die meisten Menschen eine Rente erhalten

Das fortgeschrittene Alter – es ist der häufigste Grund, weshalb Menschen eine Rente beantragen. 30.300 Frauen und Männern hat die Deutsche Rentenversicherung raunschweig-Hannover im vergangenen Jahr erstmals eine Altersrente gezahlt. Das entspricht mehr als jedem zweiten Neurentner, teilte der niedersächsische Rentenversicherer jetzt mit.
Insgesamt verzeichnete das Haus 2017 fast 56.700 Neurentner. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 2.400 weniger – und nach dem Rekordjahr 2015 ist das der zweite Rückgang in Folge. Um fünf Prozent verringerte sich die Anzahl der Menschen, die sich aus Altersgründen aus dem Berufsleben verabschiedeten. Ursache ist das Leistungsverbesserungsgesetz, das 2014 vielen Menschen mit der abschlagsfreien Rente ab 63 den vorzeitigen Ausstieg aus dem Arbeitsleben ermöglichte. In den vergangenen zwei Jahren ist ihre Anzahl allerdings stabil geblieben: So nutzten 2017 fast 8.700 Versicherte diese Möglichkeit, und damit 70 weniger als im Jahr zuvor. Einen Rückgang gab es bei den Erwerbsminderungsrenten: 2017 gingen mit 9.190 Versicherten acht Prozent weniger Menschen krankheitsbedingt früher in Rente. Fast unverändert blieb die Anzahl der Hinterbliebenenrentner: Rund 17.150 Witwen, Witwer und Waisen wurden nach dem Tod eines Ehepartners, eingetragenen Lebenspartners oder Elternteils mit einer Rente abgesichert.                                                                    

Nr. 10/18

Rehabilitationen: Nachfrage weiter gestiegen

Datum: 20.04.2018

Niedersächsischer Rentenversicherer finanzierte 63.000 Rehabilitationen 

Manchmal führt kein Weg daran vorbei: Wenn der Rücken schmerzt oder nach einer schweren Erkrankung kann eine Rehabilitation helfen, wieder gestärkt ins Berufsleben zurückzukehren. Gerade die Generation der Babyboomer bekommt das jetzt zu spüren, weshalb die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover wieder mehr Rehabilitationen finanzierte. So ermöglichte der niedersächsische Rentenversicherer im vergangenen Jahr fast 63.000 Versicherten eine medizinische Behandlung oder berufliche Reha – und damit drei Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Ob stationär oder ambulant: Mehr als 46.300 Patienten haben sich im vergangenen Jahr auf Kosten des Rentenversicherers in einer Klinik behandeln lassen. Darunter waren fast 7.900 Patienten mit psychischen Erkrankungen. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Auch 1.300 gesundheitlich stark beeinträchtigte Kinder und Jugendliche nutzten eine mehrwöchige Therapie, um ihren Alltag anschließend besser zu meistern. Daneben finanzierte der Rentenversicherer mit 16.600 beruflichen Rehabilitationen die sogenannte Teilhabe am Arbeitsleben wie etwa Hilfen am Arbeitsplatz oder Umschulungen.
Insgesamt investierte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover rund 287 Millionen Euro in Rehabilitationen und damit in die Erwerbsfähigkeit ihrer Versicherten.                                                                                

Nr. 9/18

Vortrag in Stade: Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Datum: 12.04.2018

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Arbeiten bis zur Rente – das war einmal. Immer mehr Menschen haben einen Job, obwohl sie ihr Rentenalter längst erreicht haben. Warum lohnt sich das Weiterarbeiten für sie nun doppelt? Und wie können Arbeitnehmer auch früher aus dem Berufsleben aussteigen, ohne Einbußen bei der Rente zu haben? Das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. April, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Stade, Heckenweg 17. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 04141 4094-0 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Schon heute arbeiten viele Menschen neben der Rente. Selbst wenn sie ihr reguläres Rentenalter erreicht haben, können sie so ihr Altersgeld noch steigern, wenn sie eigene Beiträge in die Rentenversicherung zahlen – dank der neuen Flexirente. Andererseits: Wer seinen Job möglichst früh an den Nagel hängen möchte, muss bei der Rente mit Abschlägen rechnen – und das ein Leben lang. Mit freiwilligen Einzahlungen können diese aber verringert oder ausgeglichen werden. Das ist nun schon mit 50 Jahren möglich. Was kostet der frühe Ruhestand? Und was dürfen Frührentner ohne Einbußen hinzuverdienen? Antworten dazu gibt es im Vortrag. Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Rentenantrag: Der Weg in den Ruhestand

Datum: 20.03.2018

Nicht ohne Rentenantrag!
Ob altersbedingt, durch Krankheit oder aufgrund eines Schicksalsschlages: Jährlich erhalten mehr als 100.000 Menschen in Niedersachsen erstmals eine Rente. Doch die kommt nicht automatisch und muss beantragt werden. Damit eine Altersrente pünktlich gezahlt werden kann, sollte der Antrag drei Monate vor dem beabsichtigten Ruhestand eingereicht werden. Das empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.

Wer sich beim Ausfüllen des Antrags helfen lassen möchte, kann sich an die Fachleute in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung wenden, die kostenfreie Hilfe anbieten. Unterstützung bekommen Interessierte zudem bei den Versichertenältesten in direkter Nachbarschaft.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de oder direkt in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung.
Nr. 7/18

Gesund bleiben – dank Prävention

Datum: 20.03.2018

Bei ersten gesundheitlichen Beschwerden: Deutsche Rentenversicherung finanziert neues Programm für Versicherte

Vorbeugen ist besser als heilen – deshalb gibt es für Arbeitnehmer mit ersten gesundheitlichen Beschwerden ein neues Angebot: die berufsbegleitende Prävention. Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig entgegenzuwirken und die berufliche Leis-tungsfähigkeit zu erhalten. Bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover haben in der Startphase 140 Versicherte erfolgreich am Programm teilgenommen, teilte der Rentenversicherer jetzt mit.
Die Prävention beginnt mit einem Gesundheits-Check, einem Trainingsplan und ersten Schulungen. Dafür sind bis zu 15 Teilnehmer in einer Gruppe stationär oder ganztägig ambulant in einer Rehaeinrichtung untergebracht. Die anschließende Trainingsphase ist berufsbegleitend und dauert mehrere Monate. Hier lernen die Teilnehmer in Kursen, gesunde Ernährung, Sport und Entspannungstechniken in den eigenen Alltag zu integrieren. Die dritte Phase setzt auf Eigeninitiative, und erlernte Strategien sollen ein fester Bestandteil des Lebens werden. Das Programm endet mit einem Treffen zum Auffrischen und um Bilanz zu ziehen.
Wer seine Gesundheit nach ersten Warnzeichen gefährdet sieht und an einer Prävention teilnehmen möchte, kann sich an seinen Hausarzt, Betriebs- oder Werksarzt wenden. Der bescheinigt den Bedarf in einem ärztlichen Befundbericht. Das Formular reicht der Versicherte zusammen mit einem Antrag beim Renten-versicherer ein, der innerhalb von drei Wochen einen Bescheid schickt.
Umgekehrt können auch Arbeitgeber mit einer für Prävention zugelassenen Einrichtung Kontakt aufnehmen, um ihren Beschäftigten die Teilnahme zu ermöglichen. Das Programm richtet sich an Versicherte in allen Berufsgruppen. In diesem Jahr hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in ihrem Haushalt mehr als 300.000 Euro für Präventionen bereitgestellt.

Den Antrag und die Broschüre „Prävention – werden Sie aktiv“ gibt es auf der Microsite

Nr. 8/18

Frist läuft noch bis Ende Mai: Steuererklärung für Rentner

Datum: 28.02.2018

Beleg hilft Rentnern bei der Steuererklärung

Ende Mai wird die Steuererklärung fällig – auch für viele Rentnerinnen und Rentner. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hilft ihnen dabei mit einem Schreiben. Darin bescheinigt sie die Höhe der Rente für das Jahr 2017.
Für ihre Steuererklärung füllen Ruheständler die Anlage R „Renten und andere Leistungen“ aus. Dort wird auch der Bruttorentenbetrag des vergangenen Jahres erfragt. Den erfahren die Empfänger im Schreiben der Deutschen Rentenversicherung. Die Mitteilung enthält darüber hinaus die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung.
Diese Angaben müssen in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ eingetragen werden. Auch beim Zuordnen der Einträge ist der Rentenversicherer behilflich. Denn für jeden Betrag wird angegeben, in welcher Anlage und Zeile der Steuererklärung er angegeben werden muss.

Wer seine Versicherungsnummer zur Hand hat, kann die Bescheinigung im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de oder am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 anfordern. Damit kommt sie in den nächsten Tagen – und in Zukunft automatisch – direkt nach Hause.

Auch eine Online-Bestellung der Bescheinigung ist möglich. Hier der Link: https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

Nr. 6/18

Hinweis: Verfrühte Rentengutschrift
Datum der Wertstellung beachten (28.02.18)

Datum: 20.02.2018

Bei einigen Sparkassen in Niedersachsen wurden aufgrund eines technischen Ablauffehlers die Rentenzahlungen versehentlich verfrüht, am letzten Freitag, dem 23. Februar, auf den Konten gutgeschrieben. Aber Achtung: Die Wertstellung ist - wie üblich - erst am Monatsende (28.02.18). Sollte vor diesem Datum über das Geld verfügt werden, könnte es - bei mangelnder Deckung des Kontos - zu Sollzinsen kommen. Wer Fragen dazu hat, sollte bitte seine Sparkasse ansprechen.

Bald Fristende für freiwillige Rentenbeiträge

Datum: 20.02.2018

Bis 3. April: Mit freiwilligen Beiträgen Rentenanspruch sichern 

Hausfrauen, Selbstständige, Freiberufler: Viele Menschen zahlen aus freien Stücken Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Wer das rückwirkend für das vergangene Jahr noch tun möchte, sollte den 3. April nicht aus den Augen verlieren. An diesem Tag endet die Frist dafür, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Freiwillige Beiträge kann einzahlen, wer nicht ohnehin pflichtversichert ist. Besonders lohnenswert ist das für jene, die so überhaupt erst einen Anspruch auf eine Altersrente erwerben. Dazu brauchen sie mindestens fünf Beitragsjahre auf ihrem Rentenkonto. Andere wiederum sparen für eine höhere Rente. Seit dem vergangenen Jahr können das auch Ruheständler mit vorgezogener Altersrente. Mit dem regulären Rentenalter erhalten sie dann eine höhere Rente.
Die Höhe ihrer Beiträge können die Einzahler selbst wählen: Der Mindestbeitrag liegt bei monatlich 84,15 Euro, der Höchstbeitrag bei 1.187,45 Euro. Auf dem Überweisungsauftrag sollten Versicherungsnummer, Name und Vorname angegeben sein sowie der Zeitraum, für den die Beiträge gelten sollen.

Weitere Informationen dazu gibt es in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie im Internet unter
www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 5/18

Die Jahresmeldung: Warum sich ein prüfender Blick lohnt 

Datum: 16.02.2018

Arbeitnehmer erhalten Jahresmeldung zur Sozialversicherung

Dieses Schreiben gehört zu den Rentenunterlagen: Bis Ende April erhalten Arbeitnehmer die Jahresmeldung zur Sozialversicherung – und manche Arbeitgeber reichen sie jetzt schon weiter. Die Zahlen und Daten in der Bescheinigung sind für die spätere Rente wichtig. Deshalb lohnt sich ein prüfender Blick darauf, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Die Empfänger sollten besonders auf Versicherungsnummer, Name, Geburtsdatum, Anschrift und Beschäftigungszeit achten. Ist alles korrekt angegeben? Wichtig auch: Stimmt die Höhe des Verdienstes? Das gemeldete Arbeitsentgelt fließt später in die Berechnung der Rente ein. Wer Fehler entdeckt, sollte sich an seinen Arbeitgeber oder die Krankenkasse wenden. Sie werden sich darum kümmern, dass die Angaben korrigiert werden. 
Der Versicherungsnachweis bestätigt den Arbeitnehmern zugleich, dass ihre Daten der Sozialversicherung gemeldet wurden. Ist alles korrekt vermerkt, dann kann das Dokument zusammen mit anderen Rentenunterlagen aufbewahrt werden.

Nr. 4/18

Vortrag in Hannover: Rente und Steuern - was muss ich wissen?

Datum: 13.02.2018

Rente und Steuern - was muss ich wissen? 

Gesetzliche Renten sind steuerpflichtig. Ob ein Ruheständler tatsächlich Steuern zahlen muss, hängt allerdings von mehreren Faktoren ab, etwa dem Jahr des Rentenbeginns, der Höhe und Art der Rente und weiteren Einkünften. Andererseits: Für Arbeitnehmer werden die Beiträge zur Altersvorsorge schrittweise von der Steuer befreit. Wie sich das Steuerrecht für Arbeitnehmer und Rentner konkret auswirkt, erklären Referenten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 15. Februar, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0511 829-1500 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Wie viel von der Rente versteuert werden muss, richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Waren es 2005 noch 50 Prozent, so müssen Neurentner in diesem Jahr bereits 76 Prozent ihrer Bezüge versteuern. Für Arbeitnehmer hingegen lohnt sich die Vorsorge fürs Alter noch mehr: 2018 können sie bis zu 86 Prozent ihrer Aufwendungen für die Altersvorsorge von der Steuer absetzen. 

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Medizinische Reha:
Geringere Zuzahlung

Datum: 07.02.2018

Bei stationärer Reha: Neue Staffelung sorgt oftmals für geringere Zuzahlung 

Für viele Versicherte fällt sie jetzt deutlich geringer aus: die Zuzahlung für eine stationäre Rehabilitation. Grund ist eine neue Staffelung dieses Betrags. Je nach Einkommen wird er seit Jahresbeginn in sechs statt zuletzt zwei Stufen ermittelt, weshalb Patienten oftmals weniger zuzahlen müssen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Bei einer stationären Reha beteiligen sich die Versicherten an den Kosten für Verpflegung und Unterkunft. Das sind in der Regel zehn Euro pro Tag. Diese Kosten entfallen allerdings, wenn sie weniger als 1.219 Euro netto im Monat verdienen. Das gilt auch für Patienten, die Übergangsgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten sowie für unter 18-Jährige.

Viele Patienten können sich zudem mit einem Antrag teilweise von der Zuzahlung befreien lassen: wenn sie monatlich bis zu 1.827 Euro netto verdienen und Kinder oder einen pflegebedürftigen Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner haben oder selbst pflegebedürftig sind.

Die Zuzahlung für einen Klinikaufenthalt ist auf längstens 42 Tage im Jahr begrenzt. Für eine Anschlussheilbehandlung muss maximal zwei Wochen zugezahlt werden. Die Dauer eines Krankenhausaufenthalts kann angerechnet werden. Und wer sich ambulant behandeln lässt oder für eine Prävention stationär untergebracht ist, braucht ohnehin nichts zuzuzahlen.                                       

Nr. 03/18

Versichertenälteste – die Helfer in der Nachbarschaft

Datum: 23.01.2018

Im Ehrenamt: 77 Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover helfen bei Fragen zur Rente

Sie sind die Helfer in der Nachbarschaft: Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover sind zuverlässige Berater, wann immer es Fragen zur gesetzlichen Rente gibt. 77 Ehrenamtliche hat die Vertreterversammlung des Rentenversicherers nun in ihrem Amt bestätigt. Als kompetente Ansprechpartner geben sie in weiten Teilen Niedersachsens Auskunft und hilfreiche Tipps in Rentenangelegenheiten.
Formulare sind nicht jedermanns Sache. Wer sich deshalb bei seinem Rentenantrag helfen lassen möchte, kann sich vertrauensvoll an einen Versichertenältesten wenden. Sie kennen sich mit den Vordrucken aus, helfen beim Ausfüllen der Unterlagen und leiten diese anschließend komplett weiter – und das völlig kostenlos.
Wer wissen möchte, wo und wann die Versichertenältesten erreichbar sind, bekommt im Internet alle naheliegenden Kontaktadressen aufgelistet. Dafür werden unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de lediglich die Postleitzahl oder der Wohnort abgefragt. Mit einem weiteren Klick können sich Interessierte die Öffnungszeiten und einen Plan mit der kürzesten oder schnellsten Anfahrt anzeigen lassen. Ganz bequem erfahren Anrufer auch über das kostenfreie Servicetelefon 0800 1000 480 10, wo sie den nächsten Helfer in der Nachbarschaft erreichen.

Nr. 02/18

Freiwillige Beiträge – wenn sich das Sparen trotz Grundsicherung lohnt

Datum: 11.01.2018

Rente aus freiwilligen Beiträgen: Bei Grundsicherung bleibt ein Freibetrag

Auch wenn die freiwilligen Beiträge später nur für eine kleine gesetzliche Rente reichen – das Sparen zahlt sich jetzt trotzdem aus: Seit dem Jahreswechsel werden Einkünfte aus einer zusätzlichen Altersvorsorge nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet. Künftig bleiben 100 Euro aus einer solchen Absicherung verschont und somit dem Sparer erhalten. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Liegen die Einkünfte höher, bleiben davon weitere 30 Prozent unberührt. Aktuell kann ein Rentner höchstens bis zu 208 Euro im Monat zusätzlich neben der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung behalten. Der Freibetrag gilt auch für Witwen und Witwer, die neben einer Hinterbliebenenrente aus freiwilligen Beiträgen Grundsicherung erhalten. Die Deutsche Rentenversicherung bescheinigt dem Grundsicherungsamt auf Nachfrage die Höhe der Rente, die auf den freiwilligen Beiträgen beruht.

Sich freiwillig versichern kann, wer nicht ohnehin in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. So sparen vor allem Hausfrauen, Selbstständige und Freiberufler mit freiwilligen Beiträgen für eine gesetzliche Rente im Alter.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de und am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 01/18

Vortrag in Braunschweig: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 19.04.2017

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 26. April, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Braunschweig, Kurt-Schumacher-Straße 20. Unter der Telefonnummer 0531 7006-441 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr.
Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können. Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag in Hannover: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Datum: 19.04.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?
Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. April, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13. Unter der Telefonnummer 0511 829-1500 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag in Leer: Jeder Monat zählt! Bausteine für meine Rente

Datum: 09.04.2017

Jeder Monat zählt! Bausteine für meine Rente
Für die Rente zählt jeder Monat: vom Beginn der Berufsausbildung bis zum späteren Ruhestand. Diese Zeiten werden im Rentenkonto gespeichert und sind Bausteine für Ihre spätere Rente. Aber wie wird ein berechenbarer Zahlbetrag daraus? Und warum ist es so wichtig, Lücken im Konto zu schließen? Diese und ähnliche Fragen werden von der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag beantwortet. Die in Kooperation mit der Volkshochschule Leer organisierte Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 11. April, um 19.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Leer, Hafenstraße 6c. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter unter der Telefonnummer 0491 92763-0.

Am wichtigsten für die Rente sind die Beitragszeiten. Im eigenen Rentenkonto werden aber auch beitragsfreie Zeiten wie die Schulausbildung und Berücksichtigungszeiten beispielsweise wegen Kindererziehung vermerkt. Die zurückgelegten Zeiten zählen für die Rente, entscheiden über bestimmte Wartezeiten und natürlich über die Höhe der späteren Rente.
Was im persönlichen Rentenkonto bislang gespeichert wurde, erfahren Sie im Versicherungsverlauf, spätestens in der Renteninformation. Wer darin Lücken entdeckt, sollte sich an seinen Rentenversicherer wenden und sein Konto klären lassen. Die Experten der Deutschen Rentenversicherung helfen, fehlende Zeiten nachzuweisen.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.