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Informationen für Reha-Einrichtungen

Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover erbringt für ihre Versicherten Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (§§ 9, 15 SGB VI i.V.m. §§ 26 ff. SGB IX).
Die Versicherten der Deutschen Rentenversicherung erhalten im Sinne des Grundsatzes „Reha vor Rente“ Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.

Ziel ist es, den Auswirkungen von Krankheit oder Behinderung entgegenzuwirken. Dadurch sollen Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit der Versicherten oder ihr vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben verhindert werden. Die Versicherten sollen dauerhaft wieder in das Erwerbsleben eingegliedert werden (§ 9 Abs. 1 SGB VI).

Mit einer hochwertigen medizinischen Rehabilitation, die immer mehr berufliche Elemente enthält, soll die frühzeitige Zahlung von Erwerbsminderungs- oder Altersrenten vermieden und eine möglichst durchgehende Arbeitstätigkeit gesichert werden. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der verlängerten Lebensarbeitszeit werden diese Ziele sowohl für die Versicherten als auch für die Deutsche Rentenversicherung zunehmend wichtiger.
Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover kann die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation auch von geeigneten privaten Rehabilitationseinrichtungen durchführen lassen (§ 17 Abs. 1 SGB IX).

Voraussetzung ist, dass die privaten Rehabilitationseinrichtungen über einen Vertrag nach § 21 SGB IX mit einem Träger der Deutschen Rentenversicherung als Federführer verfügen (§ 15 SGB VI). Dieser Statusvertrag schreibt je Indikation die grundsätzliche Geeignetheit der medizinischen Rehabilitationseinrichtung verbindlich fest. Die Deutsche Rentenversicherung darf nur mit geeigneten Rehabilitationseinrichtungen Verträge schließen (§ 21 Abs. 3 SGB IX). Als geeignet im Sinne der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover sind nur solche medizinischen Rehabilitationseinrichtungen anzusehen, die die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen.

Die nachfolgenden Voraussetzungen stellen Mindest-voraussetzungen dar und gelten grundsätzlich. Die tatsächliche Erfüllung der Voraussetzungen wird durch eine gesonderte Prüfung des federführenden Rentenversicherungsträgers festgestellt.
Die niedergelegten Voraussetzungen stellen den derzeitigen Stand der Anforderungen dar und unterliegen einer ständigen Aktualisierung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Mindestvoraussetzungen

Ergänzende Voraussetzungen

Sonstiges
Formulare

Ansprechpartner für Rückfragen:
Wilfried Müller, Referat Kliniken,
Telefon 0511 829-3673

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